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Millipay

Alltagstaugliches Micropayment

Der Züricher Micropayment-Dienstleister Millipay stellt einen neuen Online-Zahldienst für Kleinbeträge vor. Erstmals steht Anbietern und Verbrauchern eine alltagstaugliche Alternative zu Bargeld und Karten zur Verfügung. Als Untergrenze für Micropayments galt laut Millipay-Gründer und Mitgesellschafter Tomas Hruz bisher 30 Cent pro Transaktion – darunter lohnte sich die Abrechnung betriebswirtschaftlich nicht mehr. Mit der neuen Technologie ist es möglich, bis zu einem tausendstel Cent wirtschaftlich abzurechnen.
Das Anfang 2011 in der Schweiz gegründete Unternehmen Millipay ist auf Paymentverfahren für Online-Content spezialisiert. Einmalig eingeloggt, können Leser kostenpflichtige Inhalte webseitenübergreifend mit einem Klick bezahlen. Die Anbieterwebseite wird dabei nicht verlassen, Websitebetreiber generieren auf diese Weise „zahlende Laufkundschaft“. Zu den Kunden zählen untern anderem das Schwäbische Tagblatt und der IT-Dienstleister Ippen Digital. Neben einzelnen Zeitungsartikeln können mit dem System auch neue Geschäftsfelder erschlossen werden – etwa die Zusammenstellung von Dossiers oder eine Spendenaktion im Kleingeldbereich. Content und Kundendaten verbleiben beim jeweiligen Anbieter.
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