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Avanade

Anwendungsentwicklung in der Wolke

Österreichische Post programmiert, testet und verteilt Anwendungen mit VSTS innerhalb weniger Stunden.

Die Post setzt für ihre Anwendungsentwicklung auf die Cloud: Gemeinsam mit IT-Dienstleister Avanade wurde „Visual Studio Team Services“ (VSTS) auf Basis von Microsoft Azure eingeführt.
Der auf der VSTS-Plattform mittels teamübergreifend einheitlicher Standards und Normen generierte Code wird dabei in einem zentralen Verzeichnis abgelegt – aus ihm heraus lassen sich automatisch Programme erzeugen, testen und in den verschiedenen Umgebungen bis hin zur produktiven Umgebungen bereitstellen. Dabei haben alle Verantwortlichen jederzeit den aktuellen Entwicklungsstand im Blick und sind immer über den Zielerreichungsgrad einzelner Anwendungen sowie den Gesamtstatus der IT-Anwendungsentwicklung informiert.
Der Zeitaufwand für Änderungen an IT-Applikation konnte von früher drei Wochen auf wenige Stunden gesenkt werden. Für die Zukunft hat die Post einen weiteren Ausbau des Systems vor. Dabei haben die Verantwortlichen vor allem das Anforderungsmanagement und die Übergabe in den Betrieb im Visier.

Cloud verkürzt Foto: W. Streitfelder / Österreichische Post Die Post nutzt Visual Studio Team Services (VSTV) als zentrale Entwicklungsplattform Entwicklungszeit.

„Österreich zählt nicht unbedingt zu den Vorreitern in Sachen Cloud. Allerdings sehe ich derzeit eine Tendenz, dass die Unternehmen ihre Vorbehalte abbauen, das mag sicher auch an erfolgreichen Projekten im Ausland liegen“, sagt Christiane Noll, Geschäftsführerin Avanade Österreich. „Wir haben deutlich gespürt, dass bei der Post eine ‚Cloud-First-Mentalität‘ entstanden ist. Bei einem Blick auf Themen wie Künstliche Intelligenz und ‚Robot-Process-Automation’ ist diese Offenheit für Neues extrem wichtig.“
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