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T-Systems

Erfolgreicher Start von „Maut 2.0“

T-Systems übernimmt IT-Zentralsystem für 650 Millionen Maut-Transaktionen pro Jahr.

Foto: Asfinag Die Asfinag übersiedelt ihre IT-Systeme in das Data Center von T-Systems Erstmalig musste ein landesweites Mautsystem im laufenden Betrieb modernisiert und in ein neues Datacenter verlegt werden. Ende Februar standen somit die Erneuerung der IT-Systeme, dem Herzstück zur Einhebung der fahrleistungsabhängigen Maut für Fahrzeuge über 3,5 Tonnen höchstzulässigem Gesamtgewicht, sowie die Verlegung des IT-Betriebs von den Rechenzentren der Raiffeisen Informatik in die T-Systems-Datacenter am Wiener Rennweg und in Floridsdorf auf dem Programm. Ebenfalls modernisiert wurde für die neue „GO Maut 2.0“ die technische Plattform, etwa durch die Virtualisierung von Systemen.

Die Übernahme musste in möglichst kurzer Zeit erfolgen, um die Auswirkungen auf die Kunden so gering wie möglich zu halten. Die Migration dauerte exakt 60 Stunden und wurde generalstabsmäßig von einem Team aus fünfzig T-Systems Experten umgesetzt. Unterstützt wurde der IT-Dienstleister von den projektverantwortlichen Mitarbeitern der Asfinag und den Fach-Experten des bisherigen Betreibers Raiffeisen Informatik.

In einem europaweiten Vergabeverfahren erhielt T-Systems im Jahr 2016 den Zuschlag für die Lieferung und Aufbau des zentralen IT-Systems sowie den Betrieb des über zehn Jahre laufenden, hochverfügbaren Datacenters. Seit Anfang 2018 ist T-Systems dafür zuständig, die Mautdaten für Asfinag zu verarbeiten. Der Auftrag umfasst den Betrieb der IT-Systeme für die Mautverrechnung, der rund 200 Vertriebsstellen im In- und angrenzenden Ausland sowie der 40 Maut-Kontrollfahrzeuge mit ihrem Equipment.
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