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Heimischer Expertenmarkt zeigt Unsicherheiten

Nachfrage nach Fachkräften geht laut der aktuellen Hays Fachkräfte-Erhebung zurück.

Foto: Hays IT-Disziplinen im Quartalsvergleich Die jüngste Fachkräfte-Erhebung von Personaldienstleister Hays Österreich zeigt: Experten werden nicht mehr so intensiv gesucht, die Nachfrage nimmt leicht ab. Im Quartalsvergleich sank der Index um 5 Punkte.

Die Nachfrageflaute trifft auch die IT-Branche. IT-Fachkräfte wurden im vergangenen Quartal um 5 Prozentpunkte weniger nachgefragt. Gute Nachrichten gibt es für Datenbankentwickler, IT-Administratoren, IT-Architekten und IT-Supporter. Ihre Skills zeigen eine positive Entwicklung. Alle anderen IT-Disziplinen zeigen einen Nachfragerückgang oder stagnieren (siehe Grafik).

Heimische Wirtschaft noch stabil

Die aktuelle Situation am heimischen Expertenmarkt kommentiert Hays Österreich Geschäftsführer Mark Frost folgendermaßen: „Trotz des ungünstigen internationalen Umfelds ist die österreichische Wirtschaft noch stabil. Unsere Daten zeigen aber eine gewisse Unsicherheit. Firmen sind zunehmend zurückhaltender bei Nachbesetzungen. Wegen den aufkommenden Handelsbarrieren, dem angedrohten Brexit und der schwächelnden deutschen Autobranche sind in Österreich speziell Ingenieuren weniger gefragt. Dennoch sind die Schwankungen relativ gering und wir haben immer noch mehr offene Stellen als Kandidaten. Für Experten gilt: Hochqualifizierte Arbeitskräfte bleiben weiterhin gefragt.“

Der Hays-Fachkräfte-Index basiert auf einer quartalsweisen Auswertung von Stellenanzeigen der meistfrequentierten Online-Jobbörsen, der Tageszeitungen und des Business-Netzwerks XING. Den Referenzwert von 100 bildet das 1. Quartal 2015.

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