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A1

MPLS-Netz sorgt für Hochverfügbarkeit

Telekom vernetzt rund 1.600 Annahmestellen der Österreichischen Lotterien.

Die Österreichischen Lotterien haben rund 1.600 ihrer Vertriebsstellen für Lotteriespiele, vorwiegend Postfilialen und Tankstellen, zu Annahmestellen und Quick-Annahmestellen umgestaltet. Durch die Einführung einer neuen Generation von Terminals kann an diesen Standorten nun eine breitere Palette von Lotteriespielen angeboten werden. Mit der Erweiterung wurde eine Anbindung der Standorte an das Rechenzentrum der Österreichischen Lotterien notwendig.
A1 übernahm neben der Vernetzung der aufgerüsteten Standorte auch die Logistik für den Transport der neuen Terminals, die Installation und Inbetriebnahme sowie den Abtransport der bestehenden Geräte. Jede Annahmestelle ist über eine Datenverbindung mit den Rechenzentren der Österreichischen Lotterien in Wien und Wiener Neustadt verbunden, sodass eine möglichst hohe Verfügbarkeit der Applikation gewährleistet werden kann.
Die Anbindung der Terminals erfolgt mittels Multiprotocol Label Switching (MPLS)-Technologie, einem vom Internet und Telefonie unabhängigen Netz. Diese Technologie garantiert die Verfügbarkeit der erforderlichen Bandbreiten sowie hohe Stabilität und Ausfallssicherheit. Im Network Monitoring Center von A1 wird die Erreichbarkeit aller Annahmestellen rund um die Uhr überwacht.
„Die Ausfallssicherheit und die Zuverlässigkeit der Datenverbindungen haben bei uns höchste Priorität. Bei uns geht es um sehr sensible Daten, wir können uns keine Ausfälle oder Übertragungsfehler leisten“, so Erich Schuster, IT-Leiter der Österreichischen Lotterien. Auch für die künftige Einführung neuer Produkte ist gesorgt: Die dafür erforderlichen Ressourcen im Übertragungsnetz können mit der MPLS-Technologie sehr einfach angepasst werden.
Um die aufgerüsteten Standorte rasch und kostengünstig mit den Rechenzentren zu vernetzen, musste eine möglichst effiziente Methode entwickelt werden. Die Abläufe wurden dabei so optimiert, dass pro Woche rund einhundert Standorte an das Netz angebunden werden konnten. Ein Techniker übernahm die Installation der Terminals und die Anbindung an das Datennetz in einem Schritt („One-Stop-Rollout“).
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