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Netzwerke fit für die Zukunft

Gastbeitrag: Jörg Hartmann gibt fünf Tipps, wie CIOs ihre IT-Infrastruktur zukunftssicher gestalten können.

Foto: GTT Cloud-Computing verändert den Umgang mit IT in Unternehmen Der Trend zu Cloud-Computing verändert den Umgang mit IT in Unternehmen. Flexible und skalierbare Lösungen ersetzen monolithische Systeme und statt einmaliger großer Investitionen zahlen Unternehmen nur noch für die Ressourcen, die sie in Anspruch nehmen. Um diesen Schritt zu gehen, ist die sichere und zuverlässige Anbindung aller Standorte notwendig. Die damit verbundene Herausforderung für CIOs ist es, sich nicht nur auf die technischen Aspekte ihres Netzwerks zu konzentrieren, sondern auch mit Blick für die unternehmensstrategischen Auswirkungen ihrer Entscheidungen die IT fit für die Zukunft zu machen. Im Folgenden fünf Tipps, wie CIOs für eine zukunftssichere Infrastruktur sorgen können:
Globale Reichweite und Kapazität. Für weltweit agierende Unternehmen ist die jederzeitige Erreichbarkeit sämtlicher Standorte überall auf der Welt unverzichtbar. Damit geschäftskritische Daten aber nicht über das öffentliche Internet gesendet werden, sollten sie über eine private und sichere Anbindung verfügen. Am einfachsten lassen sich diese Anforderungen erfüllen, indem CIOs auf Netzwerkanbieter setzen, die einen eigenen internationalen Backbone und ein großes Netz an lokalen Netzwerkpartnern haben. Damit verfügen sie über einen zentralen Ansprechpartner für sämtliche Anbindungen und müssen sich nicht mit zahlreichen Dienstleistern in verschiedenen Ländern auseinandersetzen. Außerdem kann nur ein Anbieter, der den Datenverkehr weitestgehend über eigene Leitungen transportiert, Unternehmen die gewünschte Anbindungsqualität garantieren.

Privacy, Sicherheit, Zuverlässigkeit.

In vielen Unternehmen bremsen noch Bedenken bezüglich der Daten- und Netzwerksicherheit den Umstieg auf Cloud-Lösungen – vor allem weil sie noch überwiegend über das öffentliche Internet darauf zugreifen. Damit sind nicht nur Sicherheitsrisiken verbunden, sondern auch ganz konkrete Nachteile wie etwa starke Varianz der Signallaufzeit, Paketverluste oder stark schwankende Latenz.
Um die Kernanforderungen an jede Netzwerkinfrastruktur – Privacy, Sicherheit, Zuverlässigkeit – zu erfüllen, gibt es verschiedene Lösungen. Layer 3 MPLS IP-VPN und Layer 2 Ethernet sind zwei häufig genutzte Technologien. Viele Unternehmen setzen Ethernet bereits für ihre LAN- oder WAN-Netzwerke ein, weil sie viele Vorteile vereint: Mit relativ geringem Aufwand lassen sich sichere und private Verbindungen konfigurieren. Zudem ist die Einrichtung logisch getrennter VLANs für einzelne Dienste, Standorte oder Partner unkompliziert. Vor allem aber verursacht Ethernet die geringsten Kosten pro Megabit.

Foto: GTT Der Autor Jörg Hartmann ist Director Sales Central Europe beim Cloud Networking Solutions Provider GTT Nahtlose Konvergenz.

Um möglichst sämtliche Kommunikationsformen – Sprache, Daten, Video – über dieselbe Infrastruktur zu transportieren, sollten CIOs darauf achten, dass ihre Netzwerke robust und effizient verschiedene Traffic-Arten transportieren können. Außerdem müssen neue Geräte einfach anzubinden sein. Daneben ist es ratsam, auf eine Technologie zu setzen, die eine Integration alter Netzwerke in die neue Architektur erlaubt. Sowohl Ethernet als auch MPLS IP-VPN können das. Darüber hinaus erlauben beide die Priorisierung bestimmter Datenklassen.

Cloud-Computing-Standorte.

Cloud-Dienstleistungen lassen sich grob in drei Kategorien unterteilen: Cloud-Anwendungen (Software-as-a-Service), Cloud-Plattform (Platform-as-a-Service) und Cloud-Infrastruktur (Infrastructure-as-a-Service). Doch keine dieser Dienstleistungen lässt sich ohne ein zuverlässiges und von Anfang bis Ende performantes Netzwerk sinnvoll nutzen. Denn jede Cloud-Anwendung ist eben nur so gut wie das Netzwerk, über das sie läuft. Die beste Performance für die Cloud-Nutzer im Unternehmen können CIOs garantieren, indem sie darauf achten, dass die Infrastruktur ihres Netzanbieters direkt an die Rechenzentren der großen Cloud-Anbieter angebunden ist.

Wachstum und Stabilität.

Für CIOs ist es wichtig, dass sie ihrer Organisation die notwendige Flexibilität bewahren, um auf das absehbare, aber schwer kalkulierbare Wachstum des Datenaufkommens zu reagieren. Das heißt, dass sie nicht in Erwartung eines Werts schon jetzt überdimensionierte Bandbreiten einkaufen sollten, die erst nur sporadisch ausgeschöpft werden, aber schon bald zu knapp bemessen sind. Stattdessen sollten sie einen Anbieter suchen, der ihnen ermöglicht, nur für die Bandbreite zu zahlen, die sie aktuell auch nutzen, und ihnen im Bedarfsfall zusätzliche Kapazitäten zu fairen Preisen bereitstellt. Solche Tarife bieten die maximale Flexibilität bei der besten Kosteneffizienz.
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