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Sophos

Konsumenten wollen Smartphone-Sicherheit

Umfrage zum Thema Sicherheit auf Smartphones: Sicherheit in Österreich Kaufkriterium Nummer eins.

Foto: Sophos Kriterien für die Kaufentscheidung eines Smartphones Nachrichten von gefährlichen Apps oder auch vorinstallierter Schadsoftware machen immer wieder die Runde. Die Sicherheit von Smartphones haben verschiedenste Zielgruppen unterschiedlich stark im Visier – Cyberkriminelle, Hersteller und natürlich auch die Nutzer selbst. Sophos stellte daher die Gretchenfrage: Österreich, wie hältst du´s mit der Sicherheit beim Smartphone?

In einer von dem Security-Anbieter beauftragten Umfrage haben 500 Befragte unter anderem Auskunft darüber gegeben, wie wichtig ihnen der Faktor Sicherheit für den Kauf eines Smartphones ist, wo ihre größten Sicherheitsbedenken liegen, wie sie ihre Geräte sichern und wieviel Geld sie bereit sind, für ein Smartphone auszugeben. Letzteres sei direkt beantwortet: rund 300 Euro sind die Menschen in Österreich durchschnittlich bereit, für ein Smartphone hinzublättern.

Jugend geht auf Nummer sicher

Die Befragung zeigt, dass jüngere Befragte bei der Wahl eines Smartphones noch mehr Wert auf die Sicherheit legen als ältere. Während 82 Prozent der Befragten in Österreich insgesamt die Sicherheit als wichtigstes Kriterium für den Erwerb eines Smartphones ansehen, liegt diese Zahl bei den jungen Leuten zwischen 14 und 29 Jahren sogar bei stolzen 95 Prozent. Hiermit korrespondiert ein weiterer Wert: Während insgesamt 40 Prozent der Befragten den biometrischen Fingerabdruck als einen von mehreren Sicherheitsfeatures verwenden, sind es bei der Altersgruppe zwischen 14 und 29 Jahren mit 64 Prozent abermals die meisten. Insgesamt 88 Prozent der Befragten sichern ihr Smartphone überhaupt auf unterschiedliche Art und Weise, also neben dem bereits beschriebenen biometrischen Fingerabdruck etwa per Passwort/Pin (56 Prozent), Sperrmuster (20 Prozent) oder biometrischer Gesichtserkennung (10 Prozent). Der Blick auf Alter und Geschlecht der Befragten offenbart auch hier kleine Unterschiede zugunsten der jüngeren Generation. So sichern Männer ihr Smartphone zu 91 Prozent etwas häufiger als Frauen (84 Prozent) und sind die jüngeren Smartphone-Besitzer mit 93 Prozent deutlich aktiver beim Sichern als über 60-jährige Nutzer (77 Prozent). 12 Prozent der Befragten schützen ihr Smartphone gar nicht.

Foto: Sophos Sicherung von Smartphones durch Nutzer Die größte Sorge ist die kriminelle Nutzung der Daten

78 Prozent der Befragten insgesamt gaben an, dass ihnen die Sicherheit der Daten auf ihrem Handy sehr wichtig ist, für 35 Prozent von ihnen ist sie sogar unabdingbar. Und ein weiteres Mal liegen die jungen vor den älteren: Während 66 Prozent der über 60-Jährigen und 78 Prozent der Menschen zwischen 30 und 59 Jahren ihr Augenmerk auf die Sicherheit legen, sind dies in der Gruppe der 14- bis 29-Jährigen mit 86 Prozent erneut die meisten.

Vor allem eine mögliche kriminelle Nutzung der Daten (54 Prozent), gefolgt von einer unkontrollierten Verwendung (48 Prozent) sowie eine Verletzung der Privatsphäre (47 Prozent) veranlasst die Österreicher, sich um die Smartphone-Sicherheit Gedanken zu machen. Frauen sorgen sich hierbei vergleichsweise häufiger um die Verletzung der Privatsphäre als Männer. Jeder fünfte Befragte (21 Prozent) sieht indes keine Gefahr, da er nichts zu verbergen habe.

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