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Linbit

Storage-Lösung auf Open Source-Basis

Linsan basiert zur Gänze auf offener Software und ist voll SSD-fähig.

Der Linux-Spezialisten Linbit war bislang hauptsächlich für die Hochverfügbarkeitslösung DRBD bekannt. Nun bietet das österreichische Unternehmen auch Storage-Produkte an, die zur Gänze auf Open-Source-Software basieren und voll SSD-fähig sind. Die Produkte der Linsan-Serie sind laut Anbieter im Vergleich zu proprietären Systemen um bis zu 40 Prozent günstiger und bieten Flexibilität für Anpassungen und Erweiterungen. Linbit vertreibt sie mit Hardware und Supportleistungen von Thomas Krenn. Das Betriebssystem basiert auf Red Hat Enterprise Linux sowie DRBD und lässt sich auch auf anderer geeigneter Hardware installieren. Zusätzlich zur Hardware  und Support bei der Implementierung bietet Linbit Dienstleistungen wie Wartung, Betriebsführung, Monitoring sowie Schulungen zum Einsatz von Linux und DRBD an.
Linsan ist in verschiedenen Größenklassen erhältlich und einfach erweiterbar. Das System wächst mit den Unternehmensanforderungen und ist auf bis zu sechs Petabyte Rohkapazität skalierbar. Das System nutzt  SSD als Speichertechnologie und Flash-Pooling für effiziente Applikationsnutzung. Zudem bietet es viele gängige Funktionen von SAN-Lösungen, darunter Backup, WORM (write once read multiple) und Disaster Recovery mit dem optional verfügbaren Add-On „SEP sesam“. Die Firmware ist für alle gängigen Virtualisierungslösungen und Datenbanken geeignet.
Linsan ist bereits bei Rinklin Naturkost aus Eichstetten am Kaiserstuhl im Einsatz. Rinklin hat den gesamten Cluster mit Unterstützung von Linbit auf Basis von Red Hat Enterprise Virtualization (RHEV) realisiert. Performance und Hochverfügbarkeit der IT sind hier besonders wichtig, da Kunden tagesaktuell bestellen. Die Datenbank des Warenwirtschaftssystems befindet sich ebenso im Linsan-Storage wie die Daten des Mailservers. Stephan Hermann-Strauß, IT-Systemadministrator von Rinklin, ist „der festen Überzeugung, dass Software, die offen entwickelt wird, in der Regel stabiler, ressourceneffizienter und sicherer ist als proprietäre Software.“ Für ihn stellt eine hochverfügbare Virtualisierungsumgebung „das Rückgrat unseres täglichen Schaffens“ dar.
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