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Searchmetrics

Suchen und finden

Studie erklärt, welche Faktoren Einfluss auf das Google-Ranking haben.

Wer in der organischen Suche von Google sehr gut ranken möchte, braucht Webseiten mit qualitativ hochwertigen Inhalten, die eine gute „User Experience“ bieten – zu diesem Ergebnis kommt SEO-Spezialist Searchmetrics in der aktuellen Studie „SEO Ranking-Faktoren und Rang-Korrelationen 2014“. Suchmaschinen arbeiten mit Algorithmen, um Internetseiten nach Thema und Relevanz zu bewerten. Auf der Basis dieser Wertung erfolgt eine Strukturierung der Gesamtheit aller Seiten im Suchmaschinen-Index, welche bei Suchanfragen von Nutzern in einer möglichst optimalen Rangfolge der Ergebnisanzeige resultiert. Die Kriterien zur Bewertung von Webseiten und die Erzeugung dieser Rangfolge werden im Allgemeinen als Ranking-Faktoren bezeichnet.
„Suchmaschinen haben mittlerweile ein sehr viel besseres Verständnis für die Suchabsicht und die Bedeutung einer Suchanfrage entwickelt. Das wiederum verbessert auch die Selektion und Anzeige relevanter Suchergebnisse“, erklärt Marcus Tober, Unternehmensgründer und Geschäftsführer von Searchmetrics. Suchmaschinenoptimierung wird also immer mehr zu einer ganzheitlichen Disziplin, so der Experte weiter. „Es reicht längst nicht mehr aus, für ein einzelnes Keyword zu ranken und zu optimieren – Content muss immer öfter für ganze Themensegmente relevant sein und mehrere Bereiche abdecken.“ Eine gute technische Seitenstruktur, wie etwa schnelle Ladezeiten sowie eine gute Seiteninformationsarchitektur, zähle mittlerweile zu den absoluten SEO-Basics, so Marcus Tober: „Wer diese Faktoren nicht beachtet, wird zwangsläufig in den Suchergebnissen nach unten rutschen.“
Für die Studie ermittelt der Search-Experte jährlich Ranking-Faktoren – Einflussgrößen, die besonders gut positionierte Seiten in der organischen Google-Suche von schlechter rankenden URLs unterscheiden. Für 2014 wurde ein Keyword-Set von insgesamt 10.000 informationsbasierten Top-Suchbegriffen für Google Deutschland und etwa 300.000 Webseiten der Top-30-Suchergebnisse analysiert.

Content: Relevanz entscheidet.

Content-Qualität sichert gute Ranking-Positionen. Die aktuelle Analyse zeigt, dass gut rankende URLs mehr Text und auch eine höhere Anzahl von Medienintegrationen als noch 2012 und 2013 aufweisen. Das heißt jedoch nicht, dass mehr auch gleich besser ist. „Basis der Suche sind immer öfter komplexere Themenbehandlungen und dementsprechend wird natürlich auch der Content und somit die Qualität bewertet“, so Tober. „Sei nicht nur relevant für ein Keyword, sei relevant für ganze Topics und mehrere verwandte Themen!“, so seine Empfehlung.

Sonderrolle Brand-Faktor.

Der Brand-Faktor bildet nach wie vor ein Ausnahmephänomen. Die Besonderheit: Auch wenn sie bestimmte, wichtige Kriterien nicht oder nur ungenügend erfüllen, ranken Marken dennoch auf den vorderen Positionen. Sie nehmen für Google offensichtlich eine absolute Sonderrolle ein und werden stark bevorzugt. „Die Top-Suchposition für bestimmte Anfragen scheint per se für große bekannte Marken reserviert zu sein“, erklärt Tober. „Hierbei scheint es jedoch den Trend zu geben, dass kleinere Domains, die auf Nischen spezialisiert sind, in ihrem Themenbereich sogar teilweise vor den großen Brands ranken.“

Backlinks: Qualität vor Quantität.

Ein weiterer Grundpfeiler für gute Rankings ist ein gutes Backlink-Profil, wobei ebenso wie beim Content-Faktor Qualität immer mehr in den Fokus rückt. Auf den Top-Positionen rankende URLs weisen nicht nur einen deutlich größeren Anteil an Links auf als andere Seiten, sondern verfügen auch über ein deutlich „natürlicheres“ Linkprofil. Erfolgreiche Domains werden beispielsweise im Durchschnitt öfter mit ihrem Domainnamen verlinkt und weisen mehr Links von News-Domains auf.
Das vollständige Whitepaper steht auf der Website von Searchmetrics als Download zur Verfügung.
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