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VLEXsoftware

Update für Traditionsfertiger

Reiss Büromöbel legt Basis für die Digitale Transformation.

Foto: Reiss Reiss modernisiert seine Softwarelandschaft mit VlexPlus ERP Das traditionsreiche Unternehmen Reiss Büromöbel, das schon dem Reiss-Brett, der Reiss-Zwecke und den Reiss-Rechenschiebern seinen Namen gab, vollzieht den Schritt zu einem Industrie 4.0-Betrieb. Die Einführung des Next-Generation-ERP-Systems VlexPlus für eine flexible Fertigungssteuerung und vernetzte Maschinenkommunikation bilden die Grundlage.

Altsystem war nicht mehr Update-fähig.

 Die hohe Variantenvielfalt bei Reiss stellt hohe Anforderungen an das ERP-System, vor allem im Bereich Datenmanagement und Produktkonfigurator. Neue Anforderungen im Tagesgeschäft und Prozessoptimierungen machten im Altsystem immer wieder Anpassungen notwendig, die zu Lasten der Release-Fähigkeit gingen. In der Folge konnte kein neueres Release des alten ERP-Systems eingeführt werden, ohne die bisherigen Systemerweiterungen neu programmieren zu müssen. So reifte 2014 schließlich die Erkenntnis in der Geschäftsführung, eine vollständig neue Software-Generation einzuführen.

Variantenkompetenz und Flexibilität.

 Da Reiss neben der Holzfertigung ebenfalls die komplexen Anforderungen einer Metallfertigung erfüllen muss, sollte der künftige Softwarepartner über entsprechende Expertise verfügen. Um die hohe Variantenvielfalt abzubilden und durchgängige Konfigurationsabläufe zu gewährleisten, musste der Variantenkonfigurator tief in das ERP-System eingebettet sein. Den Zuschlag erhielt VLEXsoftware.

Während die Kunden- und Lieferantendaten großteils aus dem Bestandssystem importiert wurden, sind die Produktdaten samt Konfigurationsregeln neu angelegt worden. Dies ging zwar mit einem höheren Initialaufwand einher, sind die Daten aber einmal sauber im System und im Regelwerk hinterlegt, profitiert das Unternehmen von einem hohen Automatisierungsgrad und zuverlässigen Plausibilitätskontrollen. Mittlerweile arbeiten rund 80 Anwender im Produktivbetrieb.

Vollständige Prozesstransparenz.

 Der elektronische Datenaustausch erfolgt dabei über eine OFML- (Office Furniture Modeling Language) Schnittstelle, die im Zuge der System-Einführung geschaffen wurde. Der bidirektionale Datenaustausch ermöglicht es Reiss, Webshops sowie Vertriebs-, Konfigurations- oder Katalogportale anzubinden und komplexe Multichannel-Strategien zu verfolgen.

„Durch die Optimierung unserer Fertigungsprozesse und die laufenden Fertigungsrückmeldungen wissen wir genau, an welcher Stelle des Prozesses sich das Produkt befindet. Diese Informationen können wir heute in Echtzeit abrufen. Umständliche Kommunikationsprozesse sind bei uns nun kein Thema mehr“, erklärt Firmenchef Hans-Ulrich Weishaupt.

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