Mit einer Gala in der Wiener Hofburg beging SAP Österreich sein 40-jähriges Bestehen. Neben politischen und wirtschaftlichen Statements standen erstmals vergebene Auszeichnungen für digitale Vorreiter sowie die Rolle von Partnerschaften im Mittelpunkt.
Foto: Ludwig Schedl
SAP-Österreich-Geschäftsführer Andreas Wagner betonte in seiner Eröffnungsrede die Bedeutung eines starken, digital souveränen Europas.
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Staatssekretär Alexander Pröll: „Freue mich, dass SAP den österreichischen Unternehmen seit 40 Jahren zur Seite steht.“
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IV-Generalsekretär Christoph Neumayer: "40 Jahre SAP Österreich stehen nicht nur für technologischen Fortschritt, sondern auch für starke Partnerschaften mit der heimischen Wirtschaft.“
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Die drei Gewinner der SAP Future Faces Austria Awards v.l.n.r.: Christoph Knogler (KEBA), David Osl (TU Wien) und Hubert Wallner (Palfinger).
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Sylvie di Giusto betonte in ihrer Keynote „Forever Human“: KI kann vieles besser als wir, aber das Menschliche wird immer wertvoll sein.
Die Wiener Hofburg wurde Mitte April zum Schauplatz eines Jubiläums, das nicht nur auf die Unternehmensgeschichte blickte, sondern auch die zukünftige Rolle digitaler Technologien im Wirtschaftsstandort Österreich thematisierte. Mehr als 300 Gäste aus Wirtschaft und Politik nahmen an der Veranstaltung teil, darunter Vertreter namhafter Unternehmen sowie Institutionen. Im Zentrum stand dabei die Frage, wie sich Digitalisierung, insbesondere unter dem Einfluss von Künstlicher Intelligenz, weiterentwickeln wird.
Seit 40 Jahren ist SAP Österreich im Land aktiv und begleitet Unternehmen bei der Einführung und Weiterentwicklung digitaler Prozesse. Dieses Selbstverständnis als langfristiger Partner zog sich durch die gesamte Veranstaltung.
Geschäftsführer Andreas Wagner formulierte dies in seiner Eröffnungsrede mit Blick auf Vergangenheit und Zukunft:
„Es ist ein besonders schöner Zufall, dass ich gerade zu diesem runden Geburtstag hier stehen darf. Seit 40 Jahren sind wir der Digitalisierungspartner der österreichischen Wirtschaft, und ich verspreche, wir bleiben an Ihrer Seite. Wir sorgen weiterhin dafür, dass österreichische Unternehmen jeder Größe vom technologischen Fortschritt profitieren. Das tun wir auch in den nächsten 40 Jahren, und ich freue mich darauf, meinen Beitrag auf diesem Weg zu leisten.“
Darüber hinaus betonte Wagner die Bedeutung eines starken europäischen Wirtschaftsstandorts sowie die Notwendigkeit digitaler Souveränität in Europa. Diese Themen spiegeln eine breitere Diskussion wider, die aktuell viele Unternehmen und politische Akteure beschäftigt.
Die Rolle digitaler Technologien als Treiber wirtschaftlicher Veränderungen wurde auch von politischer Seite hervorgehoben. Alexander Pröll verwies auf die Dimension der aktuellen Umbrüche:
„Wir durchleben die größte wirtschaftliche Transformation unserer jüngeren Geschichte. Digitale Technologien, allen voran die Künstliche Intelligenz, revolutionieren jede Branche. Darin liegen fantastische Potenziale, aber auch große Herausforderungen für unsere Betriebe. Um in dieser Situation gut zu manövrieren, brauchen sie einen starken Partner. Darum freue ich mich, dass SAP den österreichischen Unternehmen seit 40 Jahren zur Seite steht.“
Auch Christoph Neumayer, Generalsekretär der Industriellenvereinigung, stellte die Bedeutung langfristiger Kooperationen heraus:
„40 Jahre SAP Österreich stehen nicht nur für technologischen Fortschritt, sondern auch für starke Partnerschaften mit der heimischen Wirtschaft. Mit neuen Entwicklungen – von Cloud-Lösungen über datengetriebene Anwendungen bis hin zu Künstlicher Intelligenz – begleitet SAP Unternehmen auf ihrem Weg durch eine Zeit tiefgreifender wirtschaftlicher und technologischer Veränderungen.“
Die Aussagen verdeutlichen, dass Digitalisierung nicht isoliert betrachtet wird, sondern eng mit industriepolitischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen verknüpft ist.
Ein zentrales Element der Jubiläumsgala war die erstmalige Verleihung der „Future Faces Austria“-Awards. Damit rückt SAP Österreich Persönlichkeiten in den Fokus, die zur digitalen Transformation beitragen.
In der Kategorie „Driving Future Impact“ wurde Hubert Wallner von Palfinger ausgezeichnet. Die Kategorie „Leaders of Transformation“ ging an Christoph Knogler von KEBA, der im Rahmen der Veranstaltung Unternehmen dazu aufrief, selbstbewusst in die digitale Zukunft zu gehen.
Mit einem dritten Preis adressierte SAP gezielt junge Innovationstreiber. Die Auszeichnung für unter 30-Jährige erhielt David Osl, der an der Technische Universität Wien ein Machine-Learning-System zur Echtzeitüberwachung des Energieverbrauchs von Gebäuden entwickelt hat.
Die Auswahl der Preisträger zeigt eine Bandbreite von industriellen Anwendungen bis hin zu Forschung und Nachwuchsförderung.
Den inhaltlichen Schlusspunkt setzte eine Keynote von Sylvie di Giusto unter dem Titel „Forever Human“. Im Mittelpunkt stand die Frage, welche Rolle der Mensch im technologischen Wandel einnimmt.
Die Präsentation, unterstützt durch visuelle Elemente wie Hologramme und LED-Inszenierungen, argumentierte, dass technologische Systeme zwar Prozesse beschleunigen können, die eigentliche Innovationsleistung jedoch weiterhin vom Menschen ausgeht. Diese Perspektive ergänzt die zuvor diskutierten technologischen und wirtschaftlichen Aspekte um eine gesellschaftliche Dimension.
Zum Abschluss griff Geschäftsführer Wagner das Leitmotiv der Veranstaltung erneut auf und stellte die Bedeutung von Zusammenarbeit in den Vordergrund:
„Wir zeigen, was möglich ist, wenn Menschen zusammenarbeiten. Das war immer unser Zugang als SAP Österreich, für 40 Jahre, und das bleibt so für die nächsten 40 Jahre: mit starken Partnerschaften in die Zukunft“
Die Veranstaltung verdeutlicht, dass SAP Österreich seine Rolle nicht nur als Technologieanbieter versteht, sondern als langfristiger Partner im Transformationsprozess. Gleichzeitig zeigt sich, dass Themen wie Künstliche Intelligenz, digitale Souveränität und internationale Wettbewerbsfähigkeit zunehmend miteinander verknüpft werden.