Alle 14 Tage aktuelle News aus der IT-Szene   >   
Tieto und osapiens kooperieren bei Digitalisierung und Compliance 04. 03. 2026
Der IT-Dienstleister Tieto und der Softwareanbieter osapiens haben eine Partnerschaft geschlossen. Ziel der Zusammenarbeit ist es, Unternehmen bei der Umsetzung regulatorischer Anforderungen sowie bei der digitalen Transformation zu unterstützen.
Rainer Steinlesberger übernimmt Geschäftsführung von Zühlke Österreich 04. 03. 2026
Der Technologieberater und -entwickler Zühlke hat Rainer Steinlesberger zum CEO von Zühlke Österreich ernannt. Der 45-jährige Manager, der seit rund 20 Jahren in internationalen Technologieunternehmen in Management- und C-Level-Funktionen tätig ist, hat die Position mit 1. März übernommen.
tokeneurope.ai startet als europäische LLM-Plattform 03. 03. 2026
Mit tokeneurope.ai nehmen FiveSquare und eww ITandTEL eine europäische „LLM as a Service“-Plattform in Betrieb. Ziel ist es, Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen den Einsatz moderner Large Language Models auf vollständig europäischer Infrastruktur zu ermöglichen – mit Rechenzentrumsstandorten in Österreich und klarem Fokus auf Datensouveränität.
Deutsche Telekom erweitert KI-Ökosystem mit ServiceNow 02. 03. 2026
Vier Wochen nach dem Start ihrer Industrial AI Cloud erweitert die Deutsche Telekom ihr KI-Ökosystem. T-Systems agiert künftig als „Sovereign Partner Cloud Provider“ für ServiceNow in Deutschland. Im Fokus stehen industrielle KI, Datensouveränität und regulierte Branchen.
CPN startet in Österreich 02. 03. 2026
Das deutsche IT-Netzwerk CPN weitet seine Aktivitäten auf Österreich aus. Systemhäuser, IT-Fachhändler und Dienstleister erhalten damit Zugang zu bestehenden Rahmenverträgen, Services und Community-Formaten. Vor Ort übernimmt Ulli Koch die Betreuung der Partner.
Tieto zeigt Einsatz von KI-Agenten auf der Microsoft AI Tour 2026 27. 02. 2026
Auf der Microsoft AI Tour 2026 in München präsentierte Tieto Konzepte zur Integration agentischer KI in Geschäftsprozesse. Im Fokus standen Effizienzsteigerung, Automatisierung und praxisnahe Anwendungsfälle, unter anderem im Energiesektor.
KI beschleunigt Ausnutzung von Schwachstellen 27. 02. 2026
Der aktuelle Threat Intelligence Index von IBM zeigt eine deutliche Zunahme KI-gestützter Angriffe. 2025 wurde die Ausnutzung von Schwachstellen weltweit zur häufigsten Ursache für Sicherheitsvorfälle. Europa war Ziel von 25 Prozent der untersuchten Attacken, besonders betroffen waren Finanz- und Versicherungsunternehmen.
Vertiv industrialisiert KI-Bereitstellung mit digital orchestrierter Infrastruktur und kooperiert für bessere Skalierbarkeit mit Hut 8 27. 02. 2026
Vertiv industrialisiert die Bereitstellung von KI-Rechenzentren mit der digital orchestrierten Infrastruktur Vertiv OneCore. Eine Digital-Twin-Plattform soll die Umsetzung beschleunigen. Hut 8 integriert die Architektur in ausgewählte Projekte.
Arctic Wolf übernimmt Sevco Security 27. 02. 2026
Mit der Übernahme des Exposure-Assessment-Spezialisten Sevco Security erweitert Arctic Wolf seine Aurora-Plattform um Funktionen für Asset Intelligence und Exposure Assessment. Ziel ist es, Unternehmen eine kontinuierliche Identifikation und Priorisierung von Risiken in hybriden Umgebungen zu ermöglichen.
Forescout und Netskope kooperieren bei Zero-Trust-Sicherheit 27. 02. 2026
Forescout und Netskope integrieren ihre Technologien, um Zero-Trust-Sicherheit für verwaltete und nicht verwaltete IT-, OT-, IoT- und IoMT-Geräte bereitzustellen. Die Lösung adressiert Nord-Süd- und Ost-West-Datenverkehr gleichermaßen.
KI wächst schneller als IT-Security 25. 02. 2026
Unternehmen, die künstliche Intelligenz früh und tief in ihre Geschäftsmodelle integrieren, stehen laut einer aktuellen Untersuchung vor besonderen sicherheitstechnischen Herausforderungen. Längere Wiederherstellungszeiten nach Cybervorfällen, höhere Schäden und neue Kostenfaktoren zeigen, dass Sicherheitsarchitekturen vielerorts nicht mit dem Tempo der KI-Adaption Schritt halten.
Arctic Wolf erweitert Aurora-Plattform um Managed Endpoint Defense für MSPs 24. 02. 2026
Mit Aurora Managed Endpoint Defense for MSPs stellt Arctic Wolf neue Funktionen für Managed Service Provider vor. Die Erweiterungen zielen darauf ab, Abläufe zu vereinfachen, skalierbare Sicherheitsservices bereitzustellen und Endkunden einen umfassenden Schutz auf Enterprise-Niveau zu ermöglichen.
Erstmals nutzt Android-Schadsoftware generative KI im laufenden Betrieb 23. 02. 2026
Forscher von ESET haben eine neue Android-Malware entdeckt, die Googles KI-Modell Gemini einsetzt, um sich selbst vor dem Schließen zu schützen und dauerhaft aktiv zu bleiben. Die Technik ermöglicht nahezu vollständige Kontrolle über infizierte Smartphones.
WatchGuard meldet massiven Anstieg neuartiger Malware 20. 02. 2026
Der aktuelle Internet Security Report von WatchGuard Technologies dokumentiert für das zweite Halbjahr 2025 einen drastischen Zuwachs bislang unbekannter und verschlüsselter Schadsoftware. Die Ergebnisse verdeutlichen, dass klassische signaturbasierte Sicherheitsansätze zunehmend an ihre Grenzen stoßen.
Vertiv stellt neuen KVM-Switch für Enterprise- und Edge-Rechenzentren vor 19. 02. 2026
Mit dem Avocent MergePoint Unity 2 erweitert Vertiv sein IT-Management-Portfolio um eine KVM-Plattform für zentralisierte Verwaltung und abgesicherten Fernzugriff auf IT-Systeme in Rechenzentren, Edge-Standorten und Zweigstellen.
Red Hat stellt Assessment-Tool zur Bewertung digitaler Souveränität vor 18. 02. 2026
Red Hat hat ein neues Online-Tool veröffentlicht, mit dem Unternehmen den Reifegrad ihrer digitalen Souveränität analysieren können. Das Sovereignty Readiness Assessment Tool soll dabei helfen, bestehende Abhängigkeiten sichtbar zu machen und gezielt Maßnahmen zur Stärkung von Kontrolle und Resilienz abzuleiten.
STARFACE 10 bringt neuen Service-Hub und KI-Funktionen in die Business-Telefonie 17. 02. 2026
Mit Version 10 erweitert STARFACE seine Unified-Communications-Plattform um eine servicebasierte Cloud-Architektur. Der neue STARFACE Hub bildet die Grundlage für KI-gestützte Funktionen und zusätzliche Cloud-Services, begleitet von erweiterten Sicherheitsmechanismen und einer überarbeiteten Administration.
Fsas Technologies bringt KI-fähige ETERNUS-CS8000-Generation für RAG-Szenarien 17. 02. 2026
Fsas Technologies, eine Tochter von Fujitsu, erweitert seine Storage-Plattform ETERNUS CS8000 um Funktionen für KI-basierte Data-Lake-Architekturen. Die neue Generation adressiert insbesondere Anforderungen von Retrieval Augmented Generation (RAG) und datenintensiven Anwendungen.
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Automatisierungssoftware aus Österreich

COPA-DATA veröffentlicht zenon 15

Die neueste Version der Automatisierungsplattform zenon bringt über 230 neue Funktionen und Verbesserungen. COPA-DATA fokussiert sich dabei auf Interoperabilität, IT-OT-Integration, Usability und Sicherheit. Mit an Bord: Unterstützung für Python, erweiterte Webvisualisierungen und ein deutlich ausgebautes Sicherheits- und Rollenmanagement.

Foto: COPA-DATA / Michael Schartner Lukas Punzenberger, Director Product Management bei COPA-DATA Mit zenon 15 stellt COPA-DATA eine überarbeitete Version seiner Automatisierungsplattform vor, die sich an industrielle Anwendungen in verschiedenen Sektoren wie Energie, Pharma oder Infrastruktur richtet. Der Fokus liegt auf einer engeren Verzahnung von Operational Technology (OT) und Informationstechnologie (IT), unterstützt durch neue Technologien, Schnittstellen und eine weiterentwickelte Benutzerverwaltung. Die Software bietet nun plattformübergreifende Funktionalitäten, eine breitere Spracheinbindung sowie web- und cloudbasierte Visualisierungsmöglichkeiten.

Erweiterte IT-OT-Integration durch neue Technologien

Die zenon Service Engine – die Laufzeitkomponente der Plattform – kann in Version 15 nun als Prozessserver in Linux-Containern betrieben werden. Damit ermöglicht COPA-DATA einen plattformübergreifenden Betrieb in gemischten IT-Umgebungen. Entwicklungsprojekte können unabhängig vom Zielsystem (Windows oder Linux) in einer einzigen Umgebung umgesetzt werden.

Ein wesentliches neues Feature ist die Unterstützung der Programmiersprache Python in zenon Logic. Dies soll laut COPA-DATA insbesondere die IT-OT-Konnektivität stärken. „Die verbreitete und leicht zu lesende Programmiersprache bringt IT und OT zusammen“, erklärt Lukas Punzenberger, Director Product Management bei COPA-DATA. „Damit können Ingenieure eine weitere Sprache nutzen, um Prozesse zu automatisieren, Daten zu analysieren und sogar Funktionen der Künstlichen Intelligenz direkt in die Steuerungsebene zu integrieren.“

Webfähige Visualisierungen und zentralisiertes Engineering

zenon 15 erweitert die HTML5-basierte Web-Visualisierung.

Quelle: COPA-DATA

Die Abbildung zeigt die HTML-5-Webvisualisierung eines Umspannwerks.

Neu eingeführt wurden etwa Dashboards für webbasierte Matrix-Rezeptvisualisierung in der Batch-Produktion sowie Automatic Line Coloring (ALC). Letzteres ermöglicht eine Echtzeit-Darstellung von Prozesszuständen, insbesondere für verteilte Teams.

Quelle: COPA-DATA

Die Abbildung zeigt die Erweiterungen im Web Visualization Service wie Automatic Line Coloring (ALC) und Matrix-Rezeptvisualisierung.

Auch das zentrale Management wurde optimiert. „Die erweiterten Services rund um Industrial Internet of Things (IIoT) bringen ein noch intuitiveres, zentrales Management auf den Shopfloor“, sagt Punzenberger. „Wir haben Workflows gestrafft und komplexe Systeme einfacher konfigurierbar, überwachbar und skalierbar gemacht.“

Feinjustierte Rollen und IEC-Normenbezug

Die neue Version reagiert auf gestiegene Anforderungen an industrielle IT-Sicherheit. Die Benutzerverwaltung unterstützt nun mehr als 65.000 Berechtigungsrollen. Projekte lassen sich damit gerätespezifisch absichern. In der technischen Dokumentation findet sich zudem ein Mapping zur Norm IEC 62443-4-2.

„zenon 15 schlägt eine Brücke zwischen IT und OT; wir haben viele der langjährigen Lücken geschlossen. Von der Datenerfassung bis zur Visualisierung in modernen Webanwendungen geschieht alles in einer sicheren, einheitlichen Umgebung“, so Punzenberger.

Branchenspezifische Erweiterungen für Energie, Pharma und Gebäudeautomation

Für die Energiebranche bringt zenon 15 eine verbesserte Visualisierung für Umspannwerke, einschließlich ALC und Mandantenberechtigungen. In der Pharmaindustrie unterstützt die Plattform nun die Zertifizierung PAS-X MSI Plug & Produce. Dies ermöglicht die standardisierte und schnelle Integration von Geräten in Produktionsumgebungen.

Mit Blick auf die nahe Zukunft kündigt COPA-DATA zudem die vollständige Unterstützung für das kommende MTP 2.0 (Module Type Package) an. Diese Spezifikation soll im Herbst 2025 erscheinen. Ein entsprechender Build von zenon 15 ist laut Unternehmen für diesen Zeitpunkt vorgesehen.

„Egal ob sie eine bestehende Infrastruktur modernisieren oder ein neues Projekt auf der grünen Wiese starten: zenon 15 gibt Ingenieuren, Bedienern und Entscheidungsträgern Werkzeuge an die Hand, die sie benötigen, um intelligenter zu arbeiten“, sagt Punzenberger. „Die Software ermöglicht mehr Klarheit, Kontrolle und Zusammenarbeit über Systeme, Standorte und Disziplinen hinweg.“

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