Auf seiner Hauskonferenz Fal.Con 2025 in Las Vegas hat CrowdStrike eine erweiterte Sicherheitsstrategie für Künstliche Intelligenz vorgestellt. Gemeinsam mit AWS, Intel, Meta, NVIDIA und Salesforce will das Unternehmen den gesamten KI-Stack – von Daten und Modellen bis hin zu Anwendungen – absichern.
Künstliche Intelligenz verändert Geschäftsprozesse in allen Branchen, öffnet aber zugleich neue Angriffsflächen. Modelle können gestohlen, Daten manipuliert oder Cloud-Workloads kompromittiert werden. Vor diesem Hintergrund hat CrowdStrike auf seiner Konferenz Fal.Con 2025 in Las Vegas angekündigt, seine Falcon-Plattform gemeinsam mit mehreren führenden Technologieanbietern für die Absicherung von KI-Systemen auszubauen.
Im Zentrum der Ankündigungen stehen neue Integrationen und Kooperationen mit globalen Technologieunternehmen. Mit Amazon Web Services sollen Cloud-KI-Workflows vom Entwicklungsprozess über die Test- und Bereitstellungsphase bis hin zum Laufzeiteinsatz geschützt werden. Intel bringt seine NPU-Technologie und die KI-PCs von Dell ein, sodass Daten bereits an der Quelle abgesichert werden können. Meta stellt mit CyberSOCEval eine Benchmark-Reihe vor, die KI-Systeme in realen Sicherheitsoperationen bewertet. NVIDIA wiederum arbeitet mit CrowdStrike daran, den gesamten Lebenszyklus von Large Language Models und Enterprise AI Factories abzusichern – von der Erstellung über den Betrieb bis hin zum Posture Management. Salesforce schließlich integriert Falcon Shield in sein Security Center und bindet Charlotte AI in Agentforce for Security ein, um die Sicherheit von KI-Agenten, Workflows und Anwendungen zu gewährleisten.
Nach Angaben des Unternehmens soll die Falcon-Plattform nicht nur einzelne Anwendungen oder Cloud-Dienste schützen, sondern das gesamte Ökosystem abdecken. Dazu zählen Cloud-basierte KI-Modelle, Endgeräte und PCs mit KI-Funktionen ebenso wie autonome Agenten, die eigenständig Aktionen durchführen. Ziel ist es, Datenabflüsse zu verhindern, Schatten-KI sichtbar zu machen und Integrationen auf ihre Risiken hin zu prüfen.
CrowdStrike positioniert sich damit als Anbieter, der Sicherheitsmaßnahmen direkt bei großen Partnern einbettet, anstatt lediglich nachgelagerte Schutzmechanismen bereitzustellen. „Bei der Sicherung von KI geht es nicht nur um Technologie – es geht um die Sicherung des gesamten Ökosystems“, sagte Daniel Bernard, Chief Business Officer von CrowdStrike. Mit dieser Strategie will das Unternehmen Unternehmen eine verlässliche Grundlage bieten, um KI-Technologien sicher einzusetzen.