Mit der Integration von Tecton in seine Plattform will Databricks die Entwicklung und den Betrieb von KI-Agenten beschleunigen. Tecton bringt seine Expertise in der Echtzeit-Datenbereitstellung ein und ergänzt damit die bestehenden Werkzeuge von Databricks.
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Databricks hat die Übernahme des US-amerikanischen Unternehmens Tecton bekanntgegeben. Der Spezialist für Echtzeit-Feature-Stores unterstützt Unternehmen dabei, Daten für produktive KI- und Machine-Learning-Anwendungen aufzubereiten und bereitzustellen. Die Funktionen von Tecton sollen künftig direkt in die Workflows von Databricks integriert werden, um den Weg von Rohdaten bis zu produktiven KI-Agenten zu vereinfachen.
Der Einsatz von KI-Agenten hängt maßgeblich von zuverlässigen und aktuellen Daten ab. Anwendungen wie Betrugserkennung oder Risikobewertung benötigen Informationen in Echtzeit, um Entscheidungen unmittelbar treffen zu können. Eine der größten Herausforderungen für Unternehmen ist es, Daten aus verschiedenen Quellen wie Data Lakes, Warehouses oder Streaming-Plattformen konsistent und nutzbar zu machen.
Tecton adressiert genau diese Herausforderung: Die Plattform zentralisiert und automatisiert die Aufbereitung, Freigabe und Bereitstellung von Kontextdaten für KI-Systeme. Zu den Leistungsmerkmalen zählen eine Latenz von unter 10 Millisekunden, Datenaktualität von unter 100 Millisekunden sowie eine Verfügbarkeit von 99,99 Prozent. Das Unternehmen wurde von den Entwicklern der Machine-Learning-Plattform von Uber gegründet und arbeitet mit großen Unternehmen ebenso wie mit Start-ups zusammen.
Zwischen Databricks und Tecton besteht bereits eine längere Partnerschaft. Databricks war Investor, beide Firmen teilen Kunden in verschiedenen Branchen. Mit der Übernahme will Databricks die Funktionen von Tecton enger in die eigene Daten- und KI-Plattform einbetten. Kunden sollen damit in die Lage versetzt werden, sowohl klassische ML-Modelle als auch agentenbasierte KI-Anwendungen schneller und konsistenter zu entwickeln und in der Produktion einzusetzen.