ESET baut seine Sicherheitsplattform ESET PROTECT gezielt für Cloud-Umgebungen aus. Neue Funktionen für Microsoft 365, Google Workspace und virtuelle Maschinen sowie erweiterte Analyse- und KI-Tools sollen Unternehmen mehr Transparenz und Schutz vor aktuellen Bedrohungen bieten.
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Michal Jankech, Vice President Enterprise & SMB/MSP bei ESET
Cloud-Sicherheit gewinnt für Unternehmen zunehmend an Bedeutung. Arbeitsplätze, Kommunikation und geschäftskritische Anwendungen verlagern sich verstärkt in Plattformen wie Microsoft 365, Google Workspace sowie in Public-Cloud-Infrastrukturen. Mit der Erweiterung seiner Plattform ESET PROTECT reagiert der europäische IT-Sicherheitshersteller ESET auf diese Entwicklung und ergänzt bestehende Lösungen um neue Funktionen für den Schutz von Cloud-Arbeitsplätzen, virtuellen Maschinen und die Analyse von Cyberangriffen.
Mit den Neuerungen in ESET Cloud Office Security adressiert ESET typische Bedrohungen in Cloud-Umgebungen. Da E-Mails, Dateien und Zusammenarbeit heute häufig vollständig in der Cloud stattfinden, verlagern sich auch Angriffe wie Phishing, Malware oder betrügerische Links zunehmend in diese Bereiche.
Die Lösung schützt Anwendungen wie Microsoft 365 und Google Workspace, indem sie E-Mails, Anhänge und gespeicherte Dateien automatisiert auf Bedrohungen überprüft. Anti-Phishing, Spam-Filter, Malware-Scanning und Cloud-Sandboxing arbeiten dabei zusammen, um verdächtige Inhalte frühzeitig zu erkennen und zu blockieren.
Neu sind Funktionen zur Erkennung komplexer Phishing-Methoden. Dazu zählt die Analyse von QR-Codes in E-Mails, hinter denen sich häufig Schadlinks verbergen. Auch manipulierte Kalendereinladungen, die verstärkt für Angriffe genutzt werden, werden automatisiert überprüft und bei Verdacht blockiert.
Neben Cloud-Arbeitsplätzen erweitert ESET seine Plattform um ein neues Modul für den Schutz von Cloud-Servern. Mit ESET Cloud Workload Protection sollen virtuelle Maschinen in Umgebungen wie Amazon Web Services, Microsoft Azure und Google Cloud abgesichert werden.
Die Lösung integriert Telemetriedaten aus diesen Cloud-Infrastrukturen direkt in die zentrale Plattform ESET PROTECT und verbessert so die Sichtbarkeit von Angriffen. Dazu erklärt Michal Jankech, Vice President Enterprise & SMB/MSP bei ESET:
„Immer mehr Unternehmen verlagern zentrale Anwendungen in die Cloud“, sagt Michal Jankech, Vice President Enterprise & SMB/MSP bei ESET. „Mit ESET Cloud Workload Protection reduzieren wir die Angriffsfläche, indem wir virtuelle Maschinen in AWS, Azure und Google Cloud direkt in unsere Sicherheitsplattform einbinden.“
Zusätzlich erweitert ESET die Analysefunktionen innerhalb der Plattform. Sicherheitsverantwortliche erhalten detailliertere Berichte aus der Cloud-Sandbox ESET LiveGuard Advanced, die das Verhalten verdächtiger Dateien und Anwendungen transparent darstellen. Bei aktivierter XDR-Funktion werden diese Berichte durch KI-generierte Zusammenfassungen ergänzt, um komplexe Sicherheitsvorfälle schneller verständlich zu machen.
Auch die Analyse von Angriffen wurde weiterentwickelt: Neue visuelle Darstellungen zeigen den gesamten Verlauf eines Sicherheitsvorfalls und helfen Administratoren, Ursachen und betroffene Systeme besser nachzuvollziehen. Ergänzend dazu steht der ESET AI Advisor direkt in der ESET-PROTECT-Konsole zur Verfügung und unterstützt bei der Bewertung von Bedrohungen sowie bei der Ableitung geeigneter Gegenmaßnahmen.
Mit den Erweiterungen zielt ESET darauf ab, Unternehmen eine zentrale Plattform für Cloud-Sicherheit bereitzustellen, über die sich Cloud-Anwendungen, Endgeräte und Server einheitlich überwachen und absichern lassen.