Fsas Technologies, eine Tochter von Fujitsu, erweitert seine Storage-Plattform ETERNUS CS8000 um Funktionen für KI-basierte Data-Lake-Architekturen. Die neue Generation adressiert insbesondere Anforderungen von Retrieval Augmented Generation (RAG) und datenintensiven Anwendungen.
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Mit der neuen Generation der ETERNUS CS8000 positioniert Fsas Technologies seine Storage-Lösung als kombinierte Plattform für Object- und File-Speicher sowie als Datensicherungsappliance. Die Systeme sind auf den Einsatz als Data Lakes für KI-Anwendungen ausgelegt und unterstützen unter anderem Cloud-Objektreplikation, Spiegelung sowie die Auslagerung von Daten auf Band oder in die Cloud.
Die ETERNUS CS8000 unterstützt Data-Lake-Architekturen mit einer skalierbaren Kapazität von bis zu 350 Petabyte. Der maximale Datendurchsatz liegt bei bis zu 150 Terabyte pro Stunde. Neben Replikationsfunktionen gehören auch synchrone Spiegelung sowie die Integration von Tape- und Cloud-Speicher zum Funktionsumfang. Ziel ist eine kosteneffiziente Speicherung großer Datenmengen für analytische und KI-gestützte Workloads über verschiedene Plattformen und Protokolle hinweg.
Die Architektur kombiniert virtualisierte Speichermedien wie NVMe, Flash, Festplatten und Band und ist auf hohe Datenverfügbarkeit ausgelegt. Unveränderliche Speicherfunktionen sollen Daten vor Ransomware schützen, ergänzt durch Selbstheilungsmechanismen zur Steigerung der Ausfallsicherheit. Darüber hinaus unterstützt die Lösung die Umsetzung regulatorischer Anforderungen wie NIS2.
Laut Fsas Technologies hat sich die Leistung des Einstiegsmodells ETERNUS CS8050 im Vergleich zur Vorgängergeneration mehr als vervierfacht. Der Einstiegspreis beträgt 70.000 Euro. Durch intelligente Automatisierung für Datenbeschleunigung und Datenschutz sollen Unternehmen ihre Kosten um bis zu 60 Prozent senken können. Die neue Generation der ETERNUS CS8000 ist in Europa über Partner oder direkt bei Fsas Technologies erhältlich.