Mit „Insight AI“ präsentiert Insight Enterprises ein neues Dienstleistungsangebot, das Unternehmen helfen soll, künstliche Intelligenz schneller und gezielter in produktive Anwendungen zu überführen. Der Ansatz kombiniert technisches Fachwissen, bewährte Frameworks und KI-native Tools, um den Weg von der Idee bis zum ROI zu verkürzen.
Foto: Insight
Joyce Mullen, Präsidentin und CEO von Insight
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Adrian Gregory, President Insight EMEA
Die Einführung von KI in Unternehmen scheitert häufig an denselben Hürden: unklaren Zielsetzungen, langen Projektlaufzeiten und fehlender geschäftlicher Relevanz. Insight Enterprises möchte mit „Insight AI“ genau diese Herausforderungen adressieren. Das am 13. November 2025 in Raunheim vorgestellte Angebot vereint strategische Beratung, Engineering-Kompetenz und vorkonfigurierte Beschleuniger, um KI-Projekte systematisch in umsetzbare Lösungen zu überführen.
„Wir sind keine Neulinge im Bereich KI – aber wir führen eine neue Art der Umsetzung von KI ein“, erklärt Joyce Mullen, Präsidentin und CEO von Insight. „Nachdem wir Kunden aus verschiedenen Branchen bei der Einführung von KI begleitet und unser eigenes Unternehmen von innen heraus transformiert haben, wissen wir, worauf es beim Start eines KI-Projekts wirklich ankommt. Beispielsweise haben wir ein KI-Tool entwickelt, das den Discovery-Prozess eines Projektes deutlich vereinfacht, unseren Kunden Kosten spart und schneller messbaren Mehrwert schafft. Und Inspire11 – unsere jüngste Akquisition – verfügt über proprietäre Prozesse, die das Ganze noch effektiver machen und sicherstellen, dass der Erfolg an den Ergebnissen der Kunden gemessen wird.“
Im Mittelpunkt des neuen Angebots steht „Rapid AI“, eine Methodik, mit der Unternehmen innerhalb von maximal fünf Werktagen von einer Idee zu einem funktionsfähigen Proof-of-Concept gelangen sollen. Das Programm soll Unsicherheiten in frühen Projektphasen reduzieren und gleichzeitig eine datengestützte Entscheidungsbasis schaffen.
„Unser ‚Rapid-AI‘-Ansatz beginnt mit einem tiefen Verständnis für die geschäftlichen Herausforderungen und Chancen“, sagt Adrian Gregory, President Insight EMEA. „Anschließend legen unsere Forward Deployed Engineers sofort los, um in kurzer Zeit Lösungen zu entwickeln, die direkt in die Produktion gehen können. Das eröffnet eine neue Denkweise und die Möglichkeiten, besser mit Kunden in Kontakt zu treten, intelligentes Wachstum voranzutreiben, effizienter zu sein und Ziele schneller zu erreichen.“
Ein Praxisbeispiel liefert FirstPoint Logistics: Gemeinsam mit Amdaris, einem Insight-Unternehmen, wurde dort eine agentische Conversational AI implementiert, die die Kommunikation mit Lieferanten und Fahrern automatisiert. Das System holt Statusmeldungen ein, löst Probleme und bindet neue Partner ein – laut Geschäftsführer Chris Standeven sank die Arbeitsbelastung des Teams dadurch um rund 30 Prozent. Zusätzlich habe eine dynamische, KI-gestützte Preisgestaltung zu präziseren, gerechteren Preisen und höherer Effizienz geführt.
Trotz steigender Investitionen in KI bleiben viele europäische Unternehmen laut dem aktuellen EMEA AI Report von Insight in der Experimentierphase stecken: 71 Prozent befinden sich weiterhin in Pilotprojekten, 57 Prozent geben sich zwar „sehr zuversichtlich“ hinsichtlich der Zuverlässigkeit autonomer KI, können daraus jedoch noch keine nachhaltigen Wettbewerbsvorteile ableiten.
Mit „Insight AI“ will das Unternehmen diese sogenannte Adoptionslücke schließen. Das integrierte Rahmenwerk umfasst strategische Beratung, AI-Forward-Engineering und eine beschleunigte Bereitstellung – mit dem Ziel, eine klare Verbindung zwischen technologischer Innovation und betriebswirtschaftlichem Nutzen herzustellen.
„KI ist nicht mehr nur ein Wettbewerbsvorteil – sie wird zu einer Wettbewerbsnotwendigkeit“, betont Adrian Gregory. „Am erfolgreichsten werden die Unternehmen sein, die Visionen schnell und verantwortungsbewusst in Wert übersetzen. ‚Insight AI‘ hilft ihnen genau dabei.“
„Insight AI“ basiert auf der Erfahrung, die das Unternehmen in den vergangenen Jahren durch die Integration verschiedener Spezialisten gesammelt hat – darunter NWT, Amdaris und Inspire11. Diese Übernahmen bündeln technisches und strategisches Know-how mit der eigenen Transformationspraxis von Insight. Das Resultat sei, so Mullen, eine „kundenreife Methodik“, die Unternehmen realistische Roadmaps ermöglicht, die Amortisationszeit verkürzt und einen nachvollziehbaren Return on Investment sicherstellt.
Der Ansatz soll damit eine Brücke schlagen zwischen der strategischen Planung von KI-Initiativen und ihrer operativen Umsetzung – und Unternehmen dabei unterstützen, das Potenzial von künstlicher Intelligenz jenseits von Pilotprojekten in den Geschäftsalltag zu überführen.