Mit COM!PRINT adressiert Konica Minolta zentrale Herausforderungen industrieller Druckprozesse. Die modulare Plattform ermöglicht eine effiziente, fehlerfreie und nachhaltige Produktion von Etiketten, Dokumentationen und Kennzeichnungen – direkt in der Fertigungslinie.
Foto: Konica Minolta
In vielen Industrieunternehmen verursachen externe Druckprozesse Medienbrüche, lange Durchlaufzeiten und unnötige Lagerhaltung. Mit COM!PRINT stellt Konica Minolta nun eine integrierte Drucklösung vor, die sich speziell an die Anforderungen der Fertigungsbranche richtet. Ziel ist es, Druckaufträge – etwa für Etiketten, technische Unterlagen oder Produkthinweise – direkt vor Ort und automatisiert umzusetzen.
COM!PRINT ist als skalierbare Systemlösung konzipiert und lässt sich sowohl als eigenständiges Modul als auch vollständig in bestehende IT-Infrastrukturen einbinden – darunter ERP-, MES- und WMS-Systeme. Dadurch werden Medienbrüche und manuelle Übertragungen vermieden. Die Hardware ist auf industrielle Umgebungen ausgelegt und erfüllt sämtliche branchenspezifischen Anforderungen hinsichtlich Produktsicherheit, Rückverfolgbarkeit und Compliance.
Bei COM!PRINT steht nicht ein einzelnes Drucksystem im Mittelpunkt, sondern ein modularer Lösungsbaukasten für den gesamten Druckprozess. Im Ergebnis sollen Genauigkeit, Geschwindigkeit und Prozesssicherheit laut Konica Minolta im industriellen Umfeld nachhaltig verbessert werden.
Die Lösung setzt auf einen digitalen On-Demand-Ansatz: Druckprodukte wie Etiketten oder Anleitungen entstehen bei Bedarf, direkt an der Fertigungslinie, im Lager oder im Versand. Da keine Lagerhaltung erforderlich ist und veraltete Druckbestände vermieden werden, reduziert sich nicht nur der Ressourcenverbrauch – auch Ausschuss und manuelle Korrekturen entfallen.
COM!PRINT übernimmt Daten automatisiert aus den angebundenen Systemen und erzeugt Druckerzeugnisse in der jeweils benötigten Stückzahl und mit aktuellen Inhalten. Damit lassen sich unter anderem sicherheitskritische Teile kennzeichnen oder technische Dokumentationen flexibel bereitstellen.
Ein typisches Anwendungsbeispiel findet sich in der Automobilzulieferung. Dort liefert ein Hersteller baugleiche Komponenten an verschiedene OEMs. COM!PRINT ermöglicht es, Etiketten, Lagerort-Zuordnungen und Rechnungen bedarfsgerecht anzupassen – inklusive spezifischer Kundenvorgaben.
Auch in der Farbeimerproduktion sorgt die Plattform für Effizienz: Etiketten mit sicherheitsrelevanten Informationen und Application Identifier Codes werden direkt vor Ort erstellt – ohne Nachbearbeitung und stets aktuell. Darüber hinaus lassen sich technische Unterlagen wie Montageanleitungen bedarfsgerecht und ressourcenschonend in der jeweils erforderlichen Auflage drucken.