Die Management- und IT-Beratung MHP setzt auf eine verstärkte Kooperation im Bereich Quantencomputing. Mit der Partnerschaft mit QuantumBW, einer Initiative des Landes Baden-Württemberg, wird das Ziel verfolgt, neue Anwendungsgebiete für Quantentechnologien zu erschließen und Unternehmen bei der praktischen Umsetzung zu unterstützen.
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Markus Wambach, Group COO bei MHP
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Alexander Heinrich, Leiter der Geschäftsstelle von QuantumBW
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Julian Seyfarth, Portfolio Manager und Associate bei MHP
Die Zukunft der Quantentechnologie ist vielversprechend, vor allem im Bereich des Quantencomputings, das durch die Nutzung von Qubits neue Potenziale für die Lösung komplexer Rechenprobleme eröffnet. Die MHP Management- und IT-Beratung hat sich in diesem innovativen Umfeld mit QuantumBW, einem Netzwerk zur Förderung von Quantentechnologien in Baden-Württemberg, zusammengetan, um den Transfer von Forschungsergebnissen in die industrielle Praxis voranzutreiben.
Im Rahmen der Partnerschaft mit QuantumBW wird MHP mit anderen Partnern aus Forschung und Wirtschaft daran arbeiten, neue Anwendungsmöglichkeiten für Quantencomputing zu identifizieren. Die Initiative QuantumBW, die derzeit 38 Organisationen aus Wissenschaft und Wirtschaft umfasst, hat das Ziel, den Wissens- und Technologietransfer zwischen den Beteiligten zu fördern und Baden-Württemberg als führenden Standort im Bereich der Quantentechnologie zu etablieren. Markus Wambach, Group COO bei MHP, erläutert die Zielsetzung der Partnerschaft: „In der Quantentechnologie steckt enormes Potenzial – entscheidend ist jedoch, ob wir es schaffen, Erkenntnisse aus Forschung und Wissenschaft in konkrete Geschäftsmodelle zu überführen. Genau hier setzt unsere Partnerschaft mit QuantumBW an: Wir bringen akademische Exzellenz, universitäres Wissen und unternehmerische Praxis zusammen. Unser gemeinsames Ziel ist es, Innovation in echten wirtschaftlichen Nutzen zu verwandeln – zum Vorteil unserer Kunden und zur Stärkung eines zukunftsfähigen Innovationsstandorts.“
QuantumBW plant, sein bisheriges Netzwerk weiter auszubauen und zu einem umfassenden Quanten-Innovationsökosystem in Baden-Württemberg zu erweitern. „Mit MHP begrüßen wir einen wertvollen Partner in unserem Netzwerk, der mit seinem tiefen Verständnis von Unternehmen und ihren Strukturen das Bewusstsein dafür schaffen kann, welche Chancen und Veränderungen eine Quantenzukunft mit sich bringt“, sagt Alexander Heinrich, Leiter der Geschäftsstelle von QuantumBW. „Gemeinsam können wir Unternehmen dabei unterstützen, anhand von Use Cases schon heute zu verstehen, wie die Industrie in Zukunft von Quantentechnologien profitieren kann – um morgen als Vorreiter ganz vorne mit dabei zu sein. Wir freuen uns darauf, gemeinsam mit MHP als Teil des QuantumBW-Netzwerks einen Beitrag zu einer souveränen europäischen Zukunft der Quantentechnologien zu leisten.“
Quantencomputer arbeiten mit Qubits, die dank des quantenmechanischen Effekts der Superposition sowohl den Zustand 0 als auch den Zustand 1 gleichzeitig abbilden können. Diese einzigartige Eigenschaft eröffnet völlig neue Möglichkeiten zur Lösung besonders komplexer Aufgaben, etwa bei der Optimierung von Lieferketten oder der simulationsgestützten Entwicklung neuer Materialien. Doch neben den Potenzialen bringt die neue Rechenleistung auch erhebliche sicherheitstechnische Risiken mit sich: Quantencomputer werden in wenigen Jahren in der Lage sein, gängige Verschlüsselungsverfahren wie RSA oder ECC zu brechen. Julian Seyfarth, Portfolio Manager und Associate bei MHP, erklärt dazu: „Unser Ziel ist es, den Transfer von Quantenforschung in der industriellen Praxis konsequent voranzutreiben. Im Fokus stehen konkrete Anwendungsprobleme und keine abstrakten Potenziale. Wir wollen dazu beitragen, dass Quantentechnologien dort Wirkung entfalten, wo sie echten Mehrwert schaffen. Zugleich sehen wir es als unsere Verantwortung, frühzeitig auf sicherheitskritische Risiken durch Quantencomputing hinzuweisen, etwa das Brechen klassischer Verschlüsselung, und Unternehmen bei der Einführung quantenresilienter Lösungen wie Post-Quantum-Kryptografie zu unterstützen.“