Der Storage-Spezialist NetApp wurde bei den SE Labs Awards 2025 in der Kategorie Enterprise Data Protection ausgezeichnet. Die Jury würdigte insbesondere die KI-gestützte Ransomware-Erkennung ARP/AI, die in Tests 99 Prozent der Angriffe ohne Fehlalarme identifizierte.
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SE Labs Award
NetApp hat bei den diesjährigen SE Labs Awards den Preis für Enterprise Data Protection gewonnen. Die Auszeichnung bestätigt laut Veranstalter den Status des Unternehmens als „sicherster Storage-Anbieter der Welt“. Grundlage der Bewertung waren öffentliche Tests, interne Prüfungen und Kundenfeedback.
Die SE Labs Awards fanden 2025 zum siebten Mal statt. Ausgezeichnet wurden Sicherheitsanbieter, die in ihrer jeweiligen Kategorie führend sind. Simon Edwards, Gründer und CEO von SE Labs, betonte: „Großartige Sicherheit entsteht nicht zufällig – sie wird entwickelt, getestet und bewährt sich in der Praxis.“ Die Konkurrenz sei in diesem Jahr besonders stark gewesen.
Im Fokus der Auszeichnung stand die NetApp ONTAP Autonomous Ransomware Protection mit künstlicher Intelligenz (ARP/AI). Laut SE Labs erkannte die Lösung 99 Prozent der getesteten Ransomware-Angriffe mit vollständiger Dateiverschlüsselung, ohne Fehlalarme auszulösen. Damit soll die Technologie im laufenden Betrieb eine hohe Zuverlässigkeit bieten und Anwender nicht mit falschen Warnmeldungen verunsichern.
Abbildung: NetApp ONTAP Autonomous Ransomware Protection mit künstlicher Intelligenz (Quelle: NetApp)
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Christian Sitz, Manager Solutions Engineering bei NetApp Austria
„Durch ARP/AI ist NetApp der erste und einzige Storage-Anbieter mit integrierter, KI-gestützter Ransomware-Erkennung in Echtzeit für File-basierte Primärdaten“, sagte Christian Sitz, Manager Solutions Engineering bei NetApp Austria GmbH. Ransomware sei ein Thema bis in die Vorstandsetagen, da Unternehmen ihre Daten und ihr Geschäft schützen wollten.
Seit der Einführung von ARP/AI hat NetApp die Sicherheitslösungen erweitert, um auch kritische Workloads in nativen Cloud-Umgebungen abzusichern. Künftig sollen zudem Block-basierte Workloads geschützt werden. Gleichzeitig weist NetApp darauf hin, dass kein System vollständigen Schutz vor Ransomware garantieren könne und die Technologie lediglich eine zusätzliche Verteidigungsebene darstelle.