ServiceNow baut sein Plattformangebot umfassend aus und verankert Künstliche Intelligenz, Daten, Sicherheit und Governance standardmäßig in allen Lösungen. Neue Komponenten wie die Context Engine und Build Agent Skills sollen den unternehmensweiten Einsatz von KI vereinfachen.
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Amit Zavery, President, Chief Product Officer und Chief Operating Officer bei ServiceNow
ServiceNow hat angekündigt, künftig sämtliche Produkte KI-gestützt bereitzustellen. Damit werden zentrale Funktionen wie Datenvernetzung, Workflow-Automatisierung, Sicherheit und Governance integraler Bestandteil des gesamten Portfolios. Ziel ist es, Unternehmen einen durchgängigen Zugang zu KI-Funktionen zu ermöglichen, ohne zusätzliche Komponenten implementieren zu müssen.
Im Zuge dieser Weiterentwicklung stellte das Unternehmen auch neue Plattformfunktionen vor, darunter die Context Engine für kontextbasierte KI-Entscheidungen sowie Build Agent Skills, die Entwicklern mehr Flexibilität bei der Erstellung von Anwendungen bieten.
Aus Sicht von ServiceNow ist der Markt für Unternehmenssoftware durch eine hohe Fragmentierung geprägt. Viele Organisationen arbeiten mit zahlreichen Anwendungen, die jeweils eigene Datenmodelle und Governance-Strukturen aufweisen. Die nachträgliche Integration von KI in solche Umgebungen erschwere konsistente und nachvollziehbare Entscheidungen.
ServiceNow verfolgt daher einen Plattformansatz, bei dem KI, Daten und Workflows eng miteinander verzahnt sind. Eine zentrale Rolle übernimmt dabei die neue Context Engine. Sie verknüpft unternehmensweite Informationen wie Beziehungen, Richtlinien und Entscheidungsverläufe und stellt diese für KI-gestützte Prozesse bereit.
Die Lösung greift laut Unternehmen auf umfangreiche Datenbestände zurück, darunter Milliarden von Workflows und Transaktionen. Ziel ist es, KI-Agenten in die Lage zu versetzen, Entscheidungen auf Basis unternehmensspezifischer Zusammenhänge zu treffen und diese nachvollziehbar umzusetzen.
Mit den neuen Build Agent Skills und einem erweiterten Software Development Kit (SDK) will ServiceNow die Plattform stärker für Entwickler öffnen. Anwendungen können künftig mit verschiedenen Entwicklungswerkzeugen erstellt und direkt auf der ServiceNow AI Platform bereitgestellt werden. Auch Fachanwender ohne Programmierkenntnisse sollen Workflows in natürlicher Sprache definieren können.
Amit Zavery, President, Chief Product Officer und Chief Operating Officer bei ServiceNow, beschreibt den Ansatz wie folgt:
„Die meisten Unternehmen verbringen Monate damit, die notwendigen Komponenten für den Einsatz von KI im Unternehmen zusammenzustellen. Bis das gelungen ist, haben sich die Anforderungen in den meisten Fällen bereits wieder verändert. ServiceNow bündelt all diese Komponenten, sodass Kunden von Anfang an von einem durchgängigen KI-nativen Erlebnis bei allen Produkten und Paketen profitieren – statt zunächst einen aufwendigen Beschaffungsprozess durchlaufen zu müssen.
ServiceNow definiert neu, wie Unternehmen Mehrwert aus KI ziehen und stellt dafür alle notwendigen Funktionen für den unternehmensweiten Einsatz bereit. Von der Context Engine über Datenvernetzung und Governance bis hin zur Ausführung ist alles standardmäßig enthalten. Sämtliche Funktionen sind direkt in die Arbeitsprozesse integriert und lassen sich mit den Tools nutzen, die Entwickler bereits verwenden.“
Parallel dazu führt ServiceNow ein neues, gestaffeltes Angebotsmodell ein. Dieses reicht von KI-gestützter Unterstützung bis hin zu agentenbasierter Automatisierung und autonomen Abläufen. Mit der Lösung „ESM Foundation“ richtet sich das Unternehmen insbesondere an mittelständische Organisationen, die verschiedene Geschäftsbereiche auf einer Plattform zusammenführen wollen.
Die neuen Funktionen werden schrittweise verfügbar gemacht. Während das neue Angebotsmodell bereits bereitsteht, sollen die Build Agent Funktionen ab dem 15. April folgen. Die Context Engine befindet sich derzeit in einer Vorschauphase für ausgewählte Kunden.