Alle 14 Tage aktuelle News aus der IT-Szene   >   
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Mit der neuen Empfehlungsfunktion des „Social Intranet“ Lolyo aus Graz können offene Stellen schneller und qualitativer besetzt werden.
Siegerprojekt von Wiener Hackathon sorgt für internationales Aufsehen 18. 08. 2022
Sustainability-Addon für Google Chrome trendet auf Reddit.
Security-Check für KMU 17. 08. 2022
Mit hack’aware erhalten Unternehmen eine Auswertung ihrer aktuellen Sicherheitslage und Handlungempfehlungen.
Infrastrukturlösungen aus einer Hand 16. 08. 2022
R&M bietet ab sofort integrierte RZ-Lösungen von der Verkabelung über Racks, Einhausungen und Kühlung bis zum digitalen Infrastrukturmanagement.
Spezialisten-Suche: Besetzungslücke bleibt 11. 08. 2022
Arbeitsmarkt für Sales-, und Marketingexperten unverändert hoch, Rückgänge bei Engineering und IT.
Onventis setzt Wachstumskurs fort 10. 08. 2022
Der Anbieter von Source-to-Pay-Lösungen gründet eine neue Ländergesellschaft in Österreich.
Ingram Micro TOP heuer wieder als Live-Event 09. 08. 2022
ITK-Distributor lädt zur Fachhandelsmesse in die Pyramide Vösendorf.
hosttech-Datacenter ist ISO 27001 zertifiziert 20. 07. 2022
Zertifizierung stellt Einhaltung von Datenschutzrichtlinien und Systemsicherheit sicher.
Kontinuität und Veränderung im Vorstand 19. 07. 2022
Vorstandsspitze der der Plattform Industrie 4.0 Österreich wiedergewählt, zwei Neuzugänge komplettieren das Führungsteam.
Unternehmen verschenken Potenzial bei Software-Entwicklung 18. 07. 2022
Studie: Weniger als die Hälfte der Unternehmen pflegt eine mit umfassende DevOps-Kultur.
Tech Data startet Distribution für Software AG 15. 07. 2022
Der Distributor vertreibt die Business Software-Produkte ab sofort der DACH-Region.
Atoss als österreichischer Leitbetrieb zertifiziert 14. 07. 2022
Das Softwarehaus mit Fokus auf Workforce Management erhält die Auszeichnung zum ersten Mal.
Count IT expandiert nach Deutschland 13. 07. 2022
Münchner ECM-Spezialist letterscan wird Teil der Gruppe.
Digitale Trackingsysteme für Baustellen und Logistik 12. 07. 2022
A1 Asset Insight ermöglicht weltweite Ortung und Überwachung von Maschinen und Objekten.
„SHEgoesDIGITAL“ holt Frauen und Mädchen in die IT 12. 07. 2022
Die Initiative will die digitale Zukunft weiblicher machen.
ISPA feierte 25-Jahre-Jubiläum 30. 06. 2022
Gemeinsam mit VIX der Universität Wien und über 400 Gästen aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft beging die Interessenvertretung der Internetwirtschaft ISPA ihr 25-jähriges Bestehen.
Sicherer USV-Shutdown bei elektrischen Großanlagen 29. 06. 2022
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proALPHA übernimmt Empolis 28. 06. 2022
Das deutsche ERP-Haus verstärkt sich mit KI-gestützter Service-Management-Expertise aus der Cloud.
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Attingo Datenrettung

Datenretter unterstützt Flutopfer

Bei feuchten Speichermedien ist trocknen kontraproduktiv.

Foto: Attingo Bei Wasserschäden ist Eile geboten Alle Jahre wieder wird Österreich von Überflutungen heimgesucht: Hochwasser ist ein wiederkehrender Begleiter in weiten Teilen des Landes und verursacht erhebliche Schäden. Derzeit sind Tirol und Salzburg in erheblichem Ausmaß von den Unwettern und den damit einhergehenden Fluten betroffen.

Bei Gewitter und Unwetter steigen Datenrettungsanfragen

In Krisenzeiten wie diesen steigt das Aufkommen an Anfragen für Datenrettungen wegen Wasserschäden in den Attingo Datenrettungslaboren um ein Vielfaches an. Das private Büro sowie Home-Office im Keller steht unter Wasser. Computer, Laptop, externe Festplatte oder die Heim-Cloud sind mehrere Stunden – oder über Tage hinweg – mit schlammigem Wasser bedeckt. Genauso betroffen sind im Keller oder Erdgeschoss befindliche Serverräume von Betrieben.

RAID und NAS Systeme, die meist im Dauerbetrieb laufen, gehen durch das eindringende Wasser offline. Umfangreiche Archive mit Band-Laufwerken, die im Haus gelagert werden, sind plötzlich auf Tauchstation. Serveranlagen – oftmals im Keller gelegen – sind plötzlich offline.

Sind Festplatten, SSDs und Server erst einmal aus den Fluten geborgen, ist guter Rat teuer. Nicht selten reagieren Betroffene falsch. Wenn es um nasse Datenträger geht, lautet der häufigste Impuls: Irgendwie den Datenträger trocknen. Das kann fatal sein und ist ein weit verbreiteter Irrglaube. Durch Nässe beschädigte Datenträger mit Salz zu bedecken, auf die Heizung legen, mit dem Fön oder gleich im Ofen zu trocknen, mag im ersten Moment wie eine gute Idee erscheinen. Mit dem Vorgehen könne jedoch zusätzliche Schäden verursacht werden, verraten die Datenrettungsexperten von Attingo.

Handlungsempfehlungen für Betroffene

Markus Häfele, Geschäftsführer der Wiener Attingo Datenrettung, sagt dazu: „Wir empfehlen nasse Datenträger in feuchte Tücher einzuwickeln, um das unkontrollierte Abtrocknen zu verlangsamen. Denn über die Verdunstung der Feuchtigkeit würde Korrosionsbildung begünstigt werden.“ Unter anderem können Materialschäden die Folge sein. Oft wird übersehen, dass durch Verdunstung der Feuchtigkeit auch Rückstände auf den Komponenten zurückbleiben. Werden feuchte oder getrocknete Datenträger unter Strom gesetzt können schwerwiegende Elektronikschäden die Folge sein.

„In solchen Fällen ist Eile geboten. Datenträger, die im Wasser waren, müssen schnellstmöglich professionell im Labor behandelt werden.“, ergänzt Attingo-Techniker Boris Hakaso. Entsprechend in Mitleidenschaft gezogene Datenträger sollten zeitnah im Reinraumlabor diagnostiziert und gereinigt werden. Um einer Verschlechterung des Fehlerbilds vorzubeugen und ein optimales Wiederherstellungsergebnis zu erzielen.

Räumliche Trennung für Backups

Eine weitere Empfehlung als Präventivmaßnahme des Datenretters ist auch zeitgleich eine der Grundregeln der Datenverarbeitung: Datensicherung! Hierbei muss beachtet werden, dass ein sicheres Backup auch eine räumliche Trennung umfasst, um in Fällen wie diesen nicht gleichzeitig baden zu gehen. Besonders wichtige Daten sollten zudem immer einer Mehrfachsicherung unterliegen.

Mindestens eine dieser Sicherungen sollte sich nach Möglichkeit – insbesondere mit Hinblick auf potenzielle Überschwemmungen – in einem der oberen Stockwerke oder einem vollkommen anderen Gebäude befinden. So lässt sich das Ausmaß von Datenverlust minimieren.

Datenrettung oft noch möglich

Nicht immer sind Naturkatastrophen verantwortlich für an durch Feuchtigkeit verursachte Schäden an Datenträgern. Rohrbrüche, Löschwasser bei Bränden oder ein ins Wasser gefallener Datenträger: In vielen Fällen ist eine Datenrettung noch möglich.

To-Do Liste bei Wasserschäden an Datenträgern

  • Nicht in Panik geraten
  • Datenträger nicht mehr unter Strom setzen
  • Trocknung der Datenträger vermeiden
  • Festplatten in feuchtem Tuch möglichst luftdicht verpacken
  • Zeitnah Kontakt mit einem professionellen Datenretter aufnehmen
  • Betroffene Datenträger so schnell wie möglich ins Datenrettungslabor senden
it&t business medien OG
Tel.: +43/1/369 80 67-0
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