Das deutsche Bundesdigitalministerium unterstützt künftig das Gütesiegel „Software Made in Germany“ des Bundesverbands IT-Mittelstand. Ziel der Partnerschaft ist es, die Herkunft und Qualität deutscher Software sichtbarer zu machen und die digitale Souveränität zu stärken.
BITMi-Vizepräsident Martin Hubschneider, Bundesdigitalminister Dr. Karsten Wildberger und BITMi-Präsident Dr. Oliver Grün (vlnr.) bei der Übergabe der Schirmherrschaft (Quelle: BMDS)
Das Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung hat die Schirmherrschaft für das Gütesiegel „Software Made in Germany“ des Bundesverband IT-Mittelstand e.V. übernommen. Die neue Partnerschaft wurde am 16. Februar 2026 in Berlin offiziell bekannt gegeben. Damit erhält eine seit mehr als zehn Jahren bestehende Initiative zur Kennzeichnung deutscher Softwareprodukte politische Unterstützung auf Bundesebene.
Nach Angaben des Bundesdigitalministeriums leistet das Gütesiegel einen Beitrag zur digitalen Souveränität Deutschlands, indem es die Herkunft von Softwareprodukten transparent macht. Bundesdigitalminister Karsten Wildberger erklärte:
„Die Initiative ‚Software Made in Germany‘ unterstützt das Ziel des BMDS, die digitale Souveränität Deutschlands voranzutreiben. Das Label macht die Herkunft von Softwareprodukten auf den ersten Blick transparent und stärkt die heimische Digitalindustrie. Deutschlands digitale Zukunft wird maßgeblich vom IT-Mittelstand gestaltet.“
Der Bundesverband IT-Mittelstand verweist darauf, dass bereits mehr als 700 Softwareprodukte mit dem Gütesiegel ausgezeichnet wurden. Diese Zahl soll die Leistungsfähigkeit und Breite des deutschen IT-Mittelstands abbilden. Nach Einschätzung des Verbands kann insbesondere dieser Unternehmenssektor ein wesentlicher Treiber für digitale Transformation und wirtschaftliches Wachstum sein.
BITMi-Präsident Oliver Grün betonte im Rahmen der Bekanntgabe die Bedeutung einer gezielten Förderung deutscher Softwarehersteller:
„Die Initiative ‚Software Made in Germany‘ unterstützt das Ziel des BMDS, die digitale Souveränität Deutschlands voranzutreiben. Das Label macht die Herkunft von Softwareprodukten auf den ersten Blick transparent und stärkt die heimische Digitalindustrie. Deutschlands digitale Zukunft wird maßgeblich vom IT-Mittelstand gestaltet.“
Neben „Software Made in Germany“ existieren weitere, thematisch verwandte Gütesiegel. Dazu zählen „Software Hosted in Germany“ sowie die im Dezember gestarteten europäischen Erweiterungen „Software Made in Europe“ und „Software Hosted in Europe“. Diese sollen die Herkunft und den Hosting-Standort von Software auch auf europäischer Ebene transparenter machen.