Alle 14 Tage aktuelle News aus der IT-Szene   >   
Kyocera feiert 10 Jahre Print Green 07. 12. 2021
Das Klimaschutzprogramm hat bisher rund 500.000 Tonnen CO2 kompensiert.
Drei lanciert 3G-Zutrittssystem 06. 12. 2021
Zutritts-Check vereinfacht Kontrolle des 3G-Status durch Arbeitgeber.
Florierender Markt für Access-as-a-Service-Cyberkriminalität 03. 12. 2021
Studie von Trend Micro: Der Cybercrime-Markt professionalisiert sich zusehends.
Positive Perspektiven 02. 12. 2021
Die rund 120 Teilnehmer zeigten sich auf dem Partnerevent 2021 von Cloud-ERP-Pionier myfactory guter Dinge.
Magenta kürte die innovativsten IoT-Lösungen 01. 12. 2021
Magenta IoT-Challenge honoriert nützliche und technisch reife Lösungen mit Markt- und Entwicklungspotential.
Veränderte Prioritäten in Zeiten einer Pandemie 30. 11. 2021
BARC veröffentlicht zweite Covid-Studie über die Auswirkungen der Krise auf Data & Analytics in Unternehmen.
"KI wird alternativlos werden" 29. 11. 2021
In der KI-gestützten Arbeitswelt der Zukunft steht der Mensch im Zentrum, prognostiziert die Kundenkonferenz.
UNO-148 Industrie PC für DIN-Rail Montage 24. 11. 2021
Robuster und leistungsstarker Industrie-PC (IPC) Automation Computer mit Intel Core i-Prozessor der 11. Generation.
Crate.io kündigt CrateOM an 23. 11. 2021
Die intelligente Lösung digitalisiert und optimiert Betriebsprozesse.
Arctic Wolf eröffnet Security Operations Center in Frankfurt 18. 11. 2021
Das IT-Security-Unternehmen baut seine Aktivitäten in der DACH-Region aus.
Neue Datacenter-Regionen 16. 11. 2021
hosttech erweitert sein virtual Datacenter mit neuen Serverstandorten in Wien und Appenzell.
SAP vergibt Quality Awards 2021 15. 11. 2021
Die Wiener Prinzhorn Holding, die Grazer Neuroth AG und Saatbau Linz wurden prämiert.
MP2 IT-Solutions baut IT-Kompetenz für den Gesundheitsbereich aus 12. 11. 2021
Der IT-Experte gründete kürzlich das Competence Center Digital Healthcare.
3G am Arbeitsplatz digital kontrollieren. 11. 11. 2021
Konica Minolta unterstützt Arbeitgeber mit „3G App“.
Nachhaltigkeit im Fokus 10. 11. 2021
SAP „Responsible Design and Production“ erleichtert den Umstieg auf Kreislaufwirtschaft.
Omega stellt sich neu auf 09. 11. 2021
Neuaufstellung der Vertriebskanäle bringt Änderungen im Top-Management.
Drei und SPL Tele bauen österreichweites LoRaWAN-Netz 08. 11. 2021
Die IoT-Technologie sorgt für die autonome Übertragung geringster Datenmengen, geringe Kosten und hohe Reichweiten.
LowPower-Sensorüberwachung mit großen Reichweiten 05. 11. 2021
BellEquip nimmt die innovativen Sensortechnologien von nke WATTECO ins Programm.
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It-novum

Effizient, flexibel, offen

Welche Vorteile Software-Defined Storage bietet, erklärt Christoph Weß im Gespräch

Foto: It-novum Christoph Weß ist Account Manager Infrastructure bei It-novum it&t business: Welche Vor- und Nachteile bietet SDS?

Christoph Weß: Die schnell fortschreitende Entwicklung weg von proprietären Hardware-Systemen hin zu offenen, software-definierten Lösungen im Datacenter hat mittlerweile auch die zentralen Speichersysteme erreicht. Unternehmen können durch den Software-basierten Lösungsansatz ihre Speichersysteme nicht nur effizienter, sondern auch viel flexibler nutzen.
Software-basierende Speichersysteme (SDS) waren bis vor einiger Zeit das fehlende Bindeglied zum Software-Defined-Data-Center (SDDC). SDS versetzt Unternehmen in die Lage, die Datenspeicherung und die Verwaltung von den darunter liegenden Hardwaresystemen zu abstrahieren. Hardware und Software können dadurch als vollständig getrennte Instanzen nebeneinanderher existieren. Der physisch vorhandene Speicher wird als Hardwarepool und Hypervisor-unabhängige Ressource behandelt.
Viele aktuell verfügbare proprietäre Lösungen basieren auf eigens dafür entwickelter Hardware und in sich geschlossenen Betriebssystemen, bei denen eine Zentralisierung wichtiger ist als die Performance. Zudem sind Systemerweiterungen (Hardware und Funktionalitäten) sehr kostspielig, die Leistungsfähigkeit eingeschränkt und der Betrieb wesentlich aufwändiger. Viele Kunden wägen sich durch die Anschaffung von proprietären Feature- und Kapazitätsmonstern langfristig in Sicherheit. Häufig ist es aber so, dass nur wenig später nach einer Investition schon die nächste Ausgabe getätigt werden muss, oft verbunden mit einem Hardwareaustausch.
SDS bietet große Vorteile in den Bereichen vertikale Skalierung (scale up – Hinzufügen von Ressourcen zu einem Knoten), horizontale Skalierung (scale out – Hinzufügen weiterer Knoten), Kosteneinsparung durch die Auswahl passender und günstiger Hardwareplattformen und umfangreiche Integrationsmöglichkeiten (z.B. Automatisierungslösungen) durch die offenen Schnittstellen. Zukünftig wird SDS als Service angesehen, der einfach „gebucht“ werden kann.

Was sehen Ihre Kunden als Vorteile von SDS?

Für unsere Kunden sind die Vorteile von Software-Defined Storage eine bessere Auslastung von Ressourcen, geringere Speicherkosten, eine wesentlich größere Flexibilität beim Sizing, höhere Leistung und Zeiteinsparung bei den Routineaufgaben.
Häufig wird SDS vorgeworfen, in der Konfiguration sehr komplex zu sein. Diese Behauptung ist nicht ganz unbegründet. Hier muss jedes Unternehmen selber entscheiden, ob es diesen Nachteil zugunsten einer wesentlich größeren Flexibilität nicht in Kauf nehmen möchte.
Leider vermitteln Anbieter proprietärer Systeme und Lösungen im Verkauf eine trügerische Sicherheit – deshalb ist es wichtig, bei der Einführung und dem Betrieb mit verlässlichen Partnern zu arbeiten, die auch ausreichende Supportleistungen anbieten.

Die Storage-Anforderungen werden immer komplexer, unter anderem wegen immer größerer Datenmengen und der Nutzung mobiler Devices. Welche Antworten bietet SDS darauf?

Erst Software-Defined Storage macht die Verwaltung von Storage-Landschaften möglich, die durch die stark wachsenden Datenmengen nötig werden. Die klassischen Ansätze sind zu zeit- und ressourcenintensiv. SDS bietet nicht nur ein zentrales Management in einer grafischen Benutzeroberfläche, sondern stellt auch sicher, dass auch zukünftige Hardware-Technologien problemlos genutzt werden können. So lassen sich z.B. auch mobile Endgeräte einfach einbinden und verwalten, deren Zahl ja weiter stark zunimmt. Dafür braucht es andere Werkzeuge, um die dafür notwendigen Storage-Ressourcen entsprechend zu planen. Unternehmen werden mit ihren alten Speicherverwaltungsansätzen bald nicht mehr weit kommen, zu groß werden Verwaltungsaufwand und Kosten.

Wie ausgereift sind die aktuellen SDS-Lösungen bereits? Wie sehen aktuelle Einsatzszenarien aus?

Meiner Meinung nach wird Software-Defined Storage schon in Kürze „DIE“ Storage-Technologie sein und proprietäre Lösungen abgelöst haben. Wir beobachten, dass selbst Hersteller geschlossener Systeme allmählich zur Vermarktung von SDS-basierenden Lösungen übergehen. Der Grund ist klar: die notwendige Flexibilität zu erhalten. Deshalb setzen die Anbieter auf Linux/UNIX bei ihren Embedded Betriebssystemen.

Was empfehlen Sie Unternehmen?

Wählen Sie eine Lösung aus, die Sie unabhängig von Herstellern macht. Machen Sie sich dazu eingehend Gedanken zum Verhältnis Investitionssicherheit zu Herstellerbindung. Stellen Sie eine bessere Auslastung und größere Flexibilität in den Vordergrund ihrer Lösung, nicht die Maxime „mehr Blech“.

Was bedeutet der Einsatz von SDS für das Thema Energieeffizienz?

Software-Defined Storage eröffnet ein hohes Einsparungspotential und eine bessere Auslastung, auch weil sich die Konfiguration der Hardwareplattform flexibel an die eigenen Anforderungen anpassen lässt. SDS versetzt Unternehmen in die Lage, hochverfügbare Systeme aufzusetzen, z.B. indem die Funktionalitäten „Storage“ und „Virtualisierung“ auf einer Hardwareplattform zusammengebracht werden. Der Ansatz hilft, Ressourcen zu sparen und den Aufwand für Energie gering zu halten.
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