Alle 14 Tage aktuelle News aus der IT-Szene   >   
Mobiles Arbeiten sicher gestalten 21. 07. 2026
Homeoffice, Geschäftsreise oder Café: Mobiles Arbeiten gehört längst zum Arbeitsalltag. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an die IT-Sicherheit. Welche Maßnahmen Unternehmen heute ergreifen sollten, erläutert Andreas Steinböck, Head of Business Management bei Ingram Micro, in einem aktuellen Gastbeitrag.
Umfrage zeigt wachsende Offenheit für europäische Software 20. 07. 2026
Eine aktuelle Erhebung unter IT-Entscheidern in Deutschland, Frankreich und den nordischen Ländern zeigt einen deutlichen Wandel beim Einsatz europäischer Software. Gleichzeitig gewinnt das Thema digitale Souveränität insbesondere in den Bereichen Cybersicherheit, Künstliche Intelligenz und Cloud-Dienste weiter an Bedeutung.
Red Hat erweitert OpenShift um Funktionen für Sicherheit, Virtualisierung und KI 17. 07. 2026
Red Hat hat die Version 4.22 seiner Anwendungsplattform OpenShift vorgestellt. Das Update bringt Neuerungen in den Bereichen Sicherheit, Virtualisierung, Infrastrukturautomatisierung und Künstliche Intelligenz. Nach Angaben des Unternehmens sollen damit der Betrieb hybrider Cloud-Umgebungen vereinfacht, der Administrationsaufwand reduziert und produktive KI-Anwendungen unterstützt werden.
Daimler Truck setzt im indirekten Einkauf auf JAGGAER One 16. 07. 2026
Die Daimler Truck digitalisiert ihre indirekten Einkaufsprozesse mit der Source-to-Pay-Plattform JAGGAER One. Die Lösung soll Beschaffungsvorgänge standardisieren, den Automatisierungsgrad erhöhen und Mitarbeitende durch KI-gestützte Funktionen unterstützen.
Nextcloud holt Moltagent-Entwickler Christian Fu Müller als KI-Verantwortlichen 16. 07. 2026
Der Open-Source-Anbieter Nextcloud baut seine Kompetenzen im Bereich künstliche Intelligenz aus. Mit Christian Fu Müller übernimmt der Entwickler des KI-Assistenten Moltagent die Verantwortung für die strategische Weiterentwicklung agentischer KI-Funktionen innerhalb der Kollaborationsplattform.
Mitarbeitende werden zum wachsenden Sicherheitsrisiko 15. 07. 2026
Unsichere Arbeitsgewohnheiten und die unkontrollierte Nutzung von KI-Tools erhöhen laut einer aktuellen WatchGuard-Studie die Cyberrisiken in kleinen und mittelständischen Unternehmen. Besonders Schatten-KI, schwache Passwortpraktiken und ungesicherte Zugriffe stellen IT-Abteilungen vor neue Herausforderungen.
Swarovski auf dem Weg zur intelligenten Unternehmensplattform 15. 07. 2026
Wie modernisiert ein internationaler Konzern seine Unternehmens-IT für die nächsten Jahre? Das Praxisbericht zeigt am Beispiel von Swarovski, wie die Transformation der ERP-Landschaft umgesetzt wurde und welche Rolle Cloud und Daten dabei spielen.
AWS stellt offenen MCP-Server für die Registry of Open Data vor 15. 07. 2026
Amazon Web Services (AWS) hat auf dem UN-Gipfel „AI for Good“ in Genf einen Open-Source-MCP-Server vorgestellt, der KI-Assistenten mit der AWS Registry of Open Data (RODA) verbindet. Forschende können Datensätze künftig über natürlichsprachliche Anfragen durchsuchen und erhalten passende Ergebnisse samt Metadaten und Vorschauen innerhalb einer Konversation.
Wenn KI Phishing auf ein neues Niveau hebt 15. 07. 2026
Generative KI und Phishing-as-a-Service machen Cyberangriffe einfacher, schneller und überzeugender. Welche Folgen diese Entwicklung für Unternehmen hat und wie sich das Risiko wirksam reduzieren lässt, beleuchtet Martin J. Krämer, CISO Advisor bei KnowBe4, in seinem Gastbeitrag.
Nicht jeder Prozess braucht KI 14. 07. 2026
Zwischen KI-Hype und echtem Mehrwert liegen oft Welten. Warum erfolgreiche KI-Projekte mit dem Geschäftsproblem beginnen, welche Rolle moderne ERP-Systeme spielen und weshalb KI-Agenten den Mittelstand verändern werden, erklärt Oliver Hoffmann, Geschäftsführer von KUMAVISION, im Interview.
Wandel gestalten, menschlich bleiben: Wie der Mittelstand KI als echte Chance nutzt 14. 07. 2026
Künstliche Intelligenz ist im Mittelstand angekommen. Doch wie gelingt der Sprung von der Spielerei zum messbaren geschäftlichen Mehrwert? Beim diesjährigen Kundenforum des Business-Software-Spezialisten und Microsoft-Partners KUMAVISION in Stuttgart zeigte sich eindrucksvoll, dass der Schlüssel im partnerschaftlichen Dialog und praxisnahen Anwendungen liegt.
Infineon und LS ELECTRIC treiben DC-Infrastrukturen für KI-Rechenzentren voran 13. 07. 2026
Infineon Technologies und LS ELECTRIC wollen gemeinsam hocheffiziente Gleichstrom-Infrastrukturlösungen für KI-Rechenzentren und Stromnetze der nächsten Generation entwickeln. Im Fokus stehen Halbleiterbasierte Technologien, die Energieeffizienz, Systemleistung und Skalierbarkeit künftiger Energieinfrastrukturen verbessern sollen.
KI im Kundenservice: Zwischen Effizienz und Akzeptanz 13. 07. 2026
Generative KI wird in Unternehmen immer häufiger eingesetzt. Gleichzeitig zeigt sich, dass viele Kund den digitalen Service kritischer beurteilen als die Unternehmen selbst.
Kleine Unternehmen setzen bei Cybersecurity zunehmend auf externe Spezialisten 13. 07. 2026
Cybersecurity wird für kleine Unternehmen immer stärker zur strategischen Aufgabe. Die aktuelle ESET-Studie „Stand der IT-Sicherheit 2026“ zeigt, dass viele Unternehmen angesichts steigender Bedrohungen und begrenzter personeller Ressourcen verstärkt auf Managed Services und externe Security-Experten setzen. Gleichzeitig wächst das Sicherheitswissen in den Unternehmen deutlich.
Salesforce bringt CRM-Daten und KI-Agenten direkt in Slack 10. 07. 2026
Salesforce erweitert Slack um neue Model Context Protocol (MCP)-Server. Dadurch lassen sich CRM-Daten, Tableau-Analysen, Data-360-Informationen, KI-Agenten und Workflows direkt in Slackbot nutzen. Ziel ist es, Slack als zentrale Arbeitsumgebung für Menschen, Daten und KI-Agenten zu etablieren.
ESET warnt vor schadhaften AI Skills als neuer Angriffsfläche für KI-Agenten 08. 07. 2026
KI-Agenten erhalten durch sogenannte AI Skills zusätzliche Funktionen – genau darin sehen Sicherheitsforscher eine neue Angriffsfläche. ESET hat rund 900.000 AI Skills untersucht und dabei mehr als 25.000 verdächtige sowie über 3.000 eindeutig schadhafte Erweiterungen identifiziert. Die Ergebnisse sind Teil des aktuellen ESET Threat Reports für den Zeitraum Januar bis Mai 2026.
FH Oberösterreich verteidigt WM-Titel in der RoboCup Rescue League 07. 07. 2026
Das Team DYNAMICS der FH Oberösterreich hat den Weltmeistertitel in der RoboCup Rescue League erfolgreich verteidigt. Bei der RoboCup-Weltmeisterschaft in Südkorea setzte sich das Team des Campus Wels gegen internationale Konkurrenz durch und legte gleichzeitig die Grundlage für das neue Forschungsprojekt LARX im Bereich Rettungsrobotik.
Warum der KI-Boom den Ausbau von Rechenzentren beschleunigt 07. 07. 2026
Generative KI und autonome KI-Agenten verändern nicht nur Anwendungen, sondern auch die Anforderungen an die digitale Infrastruktur. Eine aktuelle Analyse zeigt, warum Rechenzentrumskapazitäten in den kommenden Jahren zum entscheidenden Faktor für die weitere KI-Entwicklung werden könnten.
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Der heimische Solutions-Spezialist ByteSource setzt auf Digitale Transformation durch Kunden-Empowerment

Es braucht keine Rocket Science, um KI zu nutzen

Die innovative Wiener Software-Schmiede ByteSource erweitert seit 15 Jahren Schritt für Schritt gleichermaßen kontinuierlich wie erfolgreich ihr Portfolio, um neue Entwicklungen und Technologien zu integrieren. Mit dem nächsten Schritt hat man jetzt gleich zwei Stufen auf einmal genommen: die geografische Expansion nach Deutschland und KI als logische inhaltliche Fortsetzung der eigenen Kompetenzfelder – und zugleich als neue, zentrale Säule, um die Kunden bei einer agilen Transformation durchgängig zu unterstützen. Ein Interview mit ByteSource-KI-Experte und Deutschland-Geschäftsführer Ivo Titscher.

Foto: Foto: ByteSource Ivo Titscher, Geschäftsführer von ByteSource Deutschland und KI-Experte: "KI liefert Unternehmen jetzt den Hebel, um die Digitale Transformation tatsächlich zu realisieren und um dramatische positive Effekte zu erzielen." Ivo Titscher repräsentiert die beiden jüngsten Erweiterungen von ByteSource in einer Person. Als Geschäftsführer der ByteSource Deutschland GmbH ist er vom Sitz in Frankfurt aus maßgeblich dafür verantwortlich, den erfolgreichen Eintritt, den der österreichische Solutions-Spezialist auf dem deutschen Markt – auch schon bei dem einen oder anderen Global Player – bereits geschafft hat, weiter auszubauen. Zugleich ist er das Mastermind für das neue Kernkompetenzfeld KI – das Thema, zu dem er schon vor 20 Jahren seine Diplomarbeit im Psychologiestudium geschrieben hat. Viele der Dinge, mit denen er sich seit damals beschäftigt, werden jetzt durch die verfügbaren Technologien und Rechenleistungen erstmals tatsächlich möglich und umsetzbar. Deshalb ist die KI für Titscher der Baustein, der nun auch die Reise von ByteSource wirklich komplett macht. 

it&t business: Herr Titscher, wie sieht die Herangehensweise von ByteSource zum Thema KI als neue Kernkompetenz aus und inwiefern ist auch die Expansion nach Deutschland damit verzahnt?

Ivo Titscher: BytesSource steht für die Praxis, in dem man konkrete Lösungen baut, in den Code eingreift und so weiter. Auf dieser Basis ist das Unternehmen gewachsen und hat dabei die Themen und Kompetenzen – von agiler Software-Entwicklung über Cloud bis zu DevOps – Schritt für Schritt ausgeweitet und rund um diese Themen Partnerschaften aufgebaut, wie etwa mit AWS und Atlassian. Die geografische Erweiterung nach Deutschland und die der ByteSource-Kompetenzen um KI machen diese Aufstellung jetzt komplett. Zum einen ist KI ein Trend, der global wirkt, und die Präsenz in einem größeren Markt bringt für unsere Arbeit eine Menge wichtiger Impulse. Und thematisch bildet KI die Säule, die den Kompetenz-Kanon von ByteSource nun vervollständigt, um die Digitale Transformation und die dafür nötige Agilität wirklich durchgängig und integrativ umzusetzen.

it&t business: Das heißt, Sie sehen KI vor allem als ein Werkzeug und Hebel für die Digitale Transformation?

Ivo Titscher: Bei allem Hype, der gerade um die KI herrscht, muss man sie immer im Kontext sehen, und der ist immer noch die Digitale Transformation – und dazu gehören all die Faktoren, die sich unter modernem und agilem Arbeiten zusammenfassen lassen. Die Arbeit soll einfacher, effektiver und produktiver werden, und sie soll auch mehr Spaß machen. Man muss bei KI differenzieren: Das eine sind die LLM-Modelle von Amazon oder Open AI – die sind für uns nur die Grundlage, auf die wir aufbauen. Für uns sind Szenarien spannend, in denen beispielsweise die Techniker:innen eines Kunden alle möglichen Teile unterschiedlichster Zulieferer warten und instand halten müssen, und sich bislang im Notfall aus zig Handbüchern eine Antwort heraussuchen müssen, wenn es zum Beispiel bei einer Hydraulikpumpe ein Problem mit dem Regler gibt. Usere KI-Assistenten können hier helfen.

it&t business: Was macht diese Szenarien für Sie so spannend?

Ivo Titscher: Dass wir hier all die Cloud- und Entwicklungs- und DevOps-Kompetenzen, die ByteSource aufgebaut hat, in ihrer Gesamtheit nutzen. Wir nehmen den Content, der uns, zum Beispiel eben in Handbüchern und Dokumentationen, zur Verfügung steht, bereiten den auf und zerlegen die Textdokumente in kleine Teile. Daraus machen wir Indices und Vektoren und verwenden sie für den Dialog mit einem Chat GPT Bot mit generativer KI, in dem die Techniker:innen dann wie in einem normalen Gespräch Fragen stellen können und Antworten erhalten. Abgesehen vom direkten Nutzen ist so ein Use Cases zugleich auch ein Paradebeispiel, das viele Unternehmen sofort umsetzen könnten – schon alleine um zu lernen, wie sich das anfühlt, selbst mit KI zu arbeiten und daraus Erkenntnisse für weitere, komplexere Use Cases mitzunehmen. Wie schnell lassen sich Effekte erzielen?  Welchen wirtschaftlichen Nutzen bringt es?  Solche Erfahrungen im eigenen Haus zu sammeln, ist sehr wichtig.

it&t business: Eigentlich könnte man meinen, dass gerade das Thema KI in vielen Unternehmen als zu komplex gesehen wird, um dazu eigene Skills aufzubauen und deshalb als eines, das sich besonders gut eignet, um auf das Know-how externer Spezialisten, wie etwa ByteSource, zuzugreifen?

Ivo Titscher: Wir können unsere Kunden dabei unterstützen, die Voraussetzungen für die Nutzung von KI zu schaffen, zum Beispiel die nötige Cloud-Umgebung, oder auch die internen Entwickler zum Umgang mit KI zu befähigen. Natürlich bringen wir uns auch bei der Entwicklung ein und arbeiten beispielsweise in übergreifenden Scrum-Teams mit, aber entscheidend ist, das Verständnis für KI möglichst rasch und möglichst breit ins jeweilige Unternehmen zu bringen. Man kann den Betrieb von bestimmten Lösungen oder andere Teilaufgaben outsourcen, aber nicht die Digitale Transformation an sich. Wenn es um die eigene Wertschöpfungskette geht und darum, wo sich digitale Wertströme für den Unternehmenserfolg generieren lassen, müssen sich die Unternehmen selbst mit KI beschäftigen. Unsere Rolle ist es, unsere Kunden dabei zu unterstützen, dieses Verständnis für KI zu entwickeln.

it&t business: Was sind Knackpunkte, damit sich dieses Verständnis entwickelt?

Ivo Titscher: Für uns selbst ist es ein enormes Asset, hier nicht nur übergreifende technologische Kompetenzen einbringen zu können, um die technische Integration von KI zu ermöglichen, sondern auch eine Reihe anderer Skills, die wir bei der Entwicklung unseres Kompetenz-Portfolios aufgebaut haben. Das betrifft agile Methodik genauso wie organisatorische Modelle und Best-Practice-Schemata, um letztlich das Ziel und den Nutzen einer Digitalen Transformation auch für die Geschäftsleitung transparent und greifbar zu machen:  Was bedeutet das für die eigenen Management-Prozesse? Welche Voraussetzungen sind notwendig, um sinnvolle Piloten umzusetzen? Der wichtigste Knackpunkt ist aber, im Unternehmen des Kunden die richtige Botschaft für den Einstieg in die die KI und in die Digitale Transformation zu vermitteln.

it&t business: Und wie lautet diese Botschaft?

Ivo Titscher: In vielen Unternehmen erleben wir nach wie vor, dass man nicht wirklich davon überzeugt ist, eine echte Digitale Transformation zu schaffen – weil das zu umfangreich und zu komplex erscheint. Weil es häufig viel zu lange dauert, bis sich etwas ändert, und weil diese Änderungen dann letztlich in vielen Fällen nichts wirklich Dramatisches bewirken, außer dass viel Geld von Beratungsdienstleistungen aufgefressen wurde. Diese skeptische Einschätzung ist durch Erfahrungen aus der Vergangenheit entstanden, sie stimmt heute aber nicht mehr. Durch Technologie und hier eben insbesondere durch KI werden Dinge möglich, die man sich vor zwei Jahren nicht träumen hat lassen. Deshalb ist unsere Botschaft an unsere Kunden: KI liefert Euch heute den Hebel, um die Digitale Transformation tatsächlich zu realisieren und um dramatische positive Effekte zu erzielen. Und dazu braucht es keine Rocket Science, die nur Expert:innen verstehen. KI wird wie Wasser überall hinfließen und sich nicht nur auf spezifische Bereiche begrenzen lassen. Deshalb ist es entscheidend, sich ernsthaft damit zu befassen, wie und wo KI im eigenen Unternehmen den größten Nutzen bringen kann, und unsere Aufgabe ist es, unsere Kunden dazu zu empowern.

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