F5 und Omnissa gehen eine strategische Partnerschaft ein und verbinden ihre Technologien für Anwendungsbereitstellung, Zero-Trust-Sicherheit und digitale Arbeitsplätze. Die gemeinsame Lösung soll Unternehmen dabei unterstützen, virtuelle Desktop-Infrastrukturen in hybriden und Multi-Cloud-Umgebungen abzusichern, DMZ-Architekturen zu vereinfachen und die Verfügbarkeit über mehrere Standorte hinweg zu erhöhen.
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John Maddison, Chief Marketing Officer bei F5
F5 und Omnissa wollen künftig gemeinsam Lösungen für die Bereitstellung virtueller Desktops und Anwendungen anbieten. Dafür werden die F5 BIG-IP-Lösungssuiten mit Omnissa Horizon und Omnissa Access integriert. Im Mittelpunkt stehen sichere, ausfallsichere und skalierbare Architekturen für digitale Arbeitsplätze.
Die Partnerschaft adressiert insbesondere Unternehmen, die ihre Virtual-Desktop-Infrastructure (VDI) modernisieren. Dabei sollen Sicherheitsanforderungen umgesetzt werden, ohne die Leistung zu beeinträchtigen oder zusätzliche betriebliche Komplexität zu schaffen.
Durch die Integration sollen sich unter anderem verteilte DMZ-Architekturen konsolidieren, Failover-Prozesse über mehrere Standorte automatisieren und Zugriffe für verteilte Teams absichern lassen.
„Die Absicherung und Optimierung digitaler Arbeitsplätze in hybriden und Multi-Cloud-Umgebungen erfordert eine nahtlose Interoperabilität zwischen Identität, Sicherheit und dem Management des Anwendungsdatenverkehrs“,
sagt John Maddison, Chief Marketing Officer bei F5. Die Zusammenarbeit mit Omnissa soll unter anderem einzelne Ausfallpunkte reduzieren und DMZ-Architekturen vereinfachen.
Ein Bestandteil der gemeinsamen Architektur ist F5 BIG-IP Zero Trust Access (ZTA). Die Lösung fungiert als einheitlicher Proxy für virtuelle Desktop-Infrastrukturen und Anwendungen. Ältere Gateway-Proxys können auf einer zentralen Managementplattform zusammengeführt werden. Dadurch sollen verteilte DMZ-Strukturen konsolidiert und die betriebliche Komplexität reduziert werden.
Für die Steuerung des Datenverkehrs kommt F5 BIG-IP Local Traffic Manager (LTM) zum Einsatz. Die Technologie übernimmt die intelligente Verteilung des Datenverkehrs und soll eine hohe Verfügbarkeit sowie einen ausfallsicheren Zugang zu den Omnissa Horizon Unified Access Gateways und Connection Servern ermöglichen.
Auch Identitäts- und Zugriffsmanagement sind Bestandteil der Integration. BIG-IP ZTA und Omnissa Access sollen eine Verbindung zwischen Service Provider und Identity Provider herstellen. Damit werden ein einheitliches Single-Sign-on sowie eine kontinuierliche Kontrolle von Richtlinien ermöglicht.
Die Kombination der Technologien ist zudem darauf ausgelegt, Migrationen von älteren VDI-Umgebungen auf eine durch F5 abgesicherte Omnissa-Horizon-Infrastruktur zu vereinfachen.
Für Unternehmen mit verteilten Infrastrukturen soll F5 BIG-IP DNS den globalen Datenverkehr über Horizon-Architekturen mit mehreren Standorten und Pods steuern.
Unterstützt werden dabei Business-Continuity- und Disaster-Recovery-Modelle mit Aktiv/Aktiv- sowie Aktiv/Standby-Konfigurationen. Ein automatisiertes Failover soll dafür sorgen, dass der Datenverkehr bei entsprechenden Ausfällen auf verfügbare Systeme beziehungsweise Standorte umgeleitet werden kann.
Mit der Kombination aus Zero-Trust-Zugriff, Traffic Management und standortübergreifender Verfügbarkeit wollen F5 und Omnissa damit mehrere Anforderungen an Infrastruktur, Sicherheit und Leistung innerhalb einer gemeinsamen VDI-Architektur adressieren.
Bei der Umsetzung setzen die beiden Unternehmen auch auf Channel- und Systemintegrationspartner. Ein globales Partnernetzwerk soll Kunden bei Architektur, Implementierung und Professional Services unterstützen.
Zu den genannten Partnern gehört Presidio. Das Channel-Ökosystem soll dazu beitragen, die Einführung der gemeinsamen Lösungen bei Unternehmen zu beschleunigen.
F5 und Omnissa verbinden mit der Partnerschaft damit ihre jeweiligen Technologien für Anwendungsbereitstellung, Zero-Trust-Sicherheit und digitale Arbeitsplätze. Der Schwerpunkt liegt auf der Absicherung und Modernisierung von VDI- und Anwendungsumgebungen sowie deren Betrieb über hybride und Multi-Cloud-Infrastrukturen hinweg.