Mit Unterstützung von Cohesity sichert der Flughafen Wien seine geschäftskritischen Systeme über eine skalierbare, KI-gestützte Backup-Infrastruktur ab. Die eingesetzte Lösung erfüllt höchste Anforderungen an Verfügbarkeit, Cyber-Resilienz und Compliance – und ist zentral für die Umsetzung der NIS2-Richtlinie.
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Martin Meindl, IT-Administrator am Flughafen Wien
In einer zunehmend digitalisierten Flughafenlandschaft gewinnt die zuverlässige Absicherung geschäftskritischer Daten weiter an Bedeutung. Der Flughafen Wien, mit jährlich über 30 Millionen Passagieren der größte Flughafen Österreichs, setzt dazu auf eine langjährige Partnerschaft mit Cohesity. Im Mittelpunkt steht die Plattform NetBackup, die heute Teil des Cohesity-Portfolios ist. Sie schützt täglich tausende Systeme vor Ausfällen und Bedrohungen – mit klaren Erfolgskennzahlen.
Der Flughafen Wien betreibt drei Rechenzentren mit mehr als 1.000 Servern. Diese Infrastruktur bildet das Rückgrat für zentrale Anwendungen wie das flughafeneigene Mach2-System, SAP HANA, Oracle-Datenbanken sowie Microsoft SQL Server, SharePoint und Active Directory. Trotz der hohen Systemkomplexität gelingt es dem IT-Team, alle relevanten Daten mit hoher Effizienz zu sichern.
Täglich werden über 16.000 Backup-Prozesse durchgeführt – mit einer Erfolgsquote von 99,9 Prozent. Die jüngste Aktualisierung auf die aktuelle Version von Cohesity NetBackup hat die Verwaltung deutlich vereinfacht. Wiederherstellungen, beispielsweise von SQL-Datenbanken, lassen sich nun mit wenigen Klicks durchführen. Diese Verbesserungen tragen wesentlich zur Entlastung des IT-Teams bei.
Vor dem Hintergrund wachsender Sicherheitsrisiken hat der Flughafen gemeinsam mit Cohesity eine isolierte Recovery-Umgebung (IRE) eingeführt. Diese Infrastruktur basiert auf NetBackup Flex Appliances und nutzt eine sogenannte Air-Gap-Architektur. Sie schützt im Ernstfall vor Manipulation durch Ransomware und ermöglicht eine schnelle, saubere Wiederherstellung der Systeme.
Ein zentrales Element dieser Architektur ist der sogenannte „Clean Room“. Er unterstützt den Flughafen bei der Einhaltung der Vorgaben der EU-Cybersicherheitsrichtlinie NIS2. Die Umsetzung dieser Maßnahmen ist Teil einer über zwanzigjährigen Partnerschaft, in der Cohesity NetBackup eine tragende Rolle einnimmt.
Quelle: Cohesity
Ein zentrales Zukunftsthema für die IT-Abteilung des Flughafens ist die Integration weiterer KI-basierter Funktionen in die Backup-Strategie. Bereits heute kommen mit „Cohesity Alta Co-Pilot“ unterstützende Funktionen zum Einsatz, die auf künstlicher Intelligenz basieren.
„Wir sind begeistert von der Richtung, die Cohesity mit NetBackup einschlägt“, sagt Martin Meindl, IT-Administrator am Flughafen Wien. „Die Investitionen in Lösungen wie Cohesity Alta Co-Pilot, der geführten Support und andere KI-gestützte Funktionen bietet, versetzen uns in eine bessere Position, um in Zeiten zunehmender Komplexität Kontrolle und Schutz zu gewährleisten.“
Die künftigen Schritte umfassen unter anderem die Automatisierung, proaktive Bedrohungserkennung und intelligente Fehlerbehebung. Ziel ist eine weitere Steigerung der Backup-Erfolgsquote sowie eine noch resilientere, regelkonforme Datenverwaltung im laufenden Betrieb.