Die PSI Software arbeitet im Verbundprojekt CloudEnerChain an cloudbasierten Mehrwertdiensten und an der sicheren Integration von Cloud- und IoT-Technologien in Leitsysteme für Energiesysteme. Das Projekt untersucht dafür sichere Kommunikationsstrukturen zwischen Feldgeräten, Cloud-Plattformen und Leitsystemen.
Foto: PSI
Kick-off-Meeting des Verbundprojekts CloudEnerChain in Aachen
Die PSI Software beteiligt sich am Forschungsprojekt CloudEnerChain, das sich mit der sicheren Kommunikation zwischen Feldgeräten, Cloud- und IoT-Systemen sowie Leitsystemen in Energiesystemen befasst. Das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) geförderte Vorhaben läuft bis Februar 2029 und soll interoperable Lösungen für eine durchgängige Vertrauenskette über verschiedene Systemebenen hinweg entwickeln und demonstrieren.
PSI wird im Projekt an der Entwicklung von Mehrwertdiensten in der Cloud arbeiten. Gleichzeitig sollen bestehende Leitsystemtechnologien des Unternehmens im Hinblick auf die Integration cloudbasierter Infrastrukturen weiterentwickelt werden.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Verbesserung der Interoperabilität mit dezentralen IoT-Komponenten. Dazu sollen Methoden zur Absicherung von Leitsystemarchitekturen entwickelt werden, etwa durch die Anbindung an Trusted Core Networks (TCN) sowie durch die Nutzung offener Schnittstellenstandards wie IEC 61850 und IEC 61970.
Das Verbundprojekt wird vom Fraunhofer-Institut für Angewandte Informationstechnik FIT koordiniert. Weitere Partner sind die SWO Netz GmbH, Digimondo GmbH und die Hochschule Bremen. Als assoziierte Partner beteiligen sich zudem die Schleswig-Holstein Netz AG und Rhebo GmbH.
Das Projekt startete am 1. März 2026. Das Kick-off-Treffen fand am 10. und 11. März 2026 in Aachen statt.