Fsas Technologies baut die Zusammenarbeit mit Supermicro aus und integriert dessen GPU-optimierte Serverplattformen stärker in sein europäisches Infrastrukturangebot. Die Systeme ergänzen das bestehende PRIMERGY-Portfolio und richten sich insbesondere an KI-, HPC- und datenintensive Workloads. Beratung, Integration, Service und Lifecycle-Management übernimmt Fsas Technologies.
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Fsas Technologies erweitert sein europäisches Serverportfolio um ausgewählte Plattformen von Supermicro. Damit sollen Kunden zusätzliche Möglichkeiten für KI-, High-Performance-Computing- und datenintensive Anwendungen erhalten. Das Angebot reicht von GPU-optimierten Systemen bis zu skalierbaren Architekturen für moderne Rechenzentren und ergänzt die bestehenden PRIMERGY-Systeme.
Zum bestehenden Angebot von Fsas Technologies gehören unter anderem die PRIMERGY M8-Generation sowie die PRIMERGY GX2550 M8s und GX2580 M8s für Enterprise AI und HPC. Durch die stärkere Einbindung der Supermicro-Systeme erweitert das Unternehmen das Spektrum um weitere hochleistungsfähige und GPU-optimierte Serverplattformen.
Adressiert werden damit unterschiedliche Einsatzbereiche – von klassischen Enterprise-Umgebungen und Edge-Szenarien bis zu skalierbaren KI- und HPC-Architekturen. Hintergrund der erweiterten Zusammenarbeit ist laut Fsas Technologies unter anderem die Entwicklung vieler KI-Projekte von der Pilotphase hin zum produktiven Einsatz.
Dabei rücken neben der verfügbaren Rechenleistung und der GPU-Dichte weitere Aspekte des Rechenzentrumsbetriebs in den Vordergrund. Dazu zählen Energieversorgung, Kühlung und Abwärmemanagement ebenso wie Verfügbarkeit und Service. Fsas Technologies kombiniert die ausgewählten Supermicro-Plattformen deshalb mit eigener Architekturkompetenz, einer europäischen Serviceorganisation und bestehenden Lifecycle-Prozessen.
Das Unternehmen übernimmt für die Supermicro-Lösungen die Aufgaben rund um Beratung, Vertrieb, Integration und Service und bindet die Systeme in bestehende Betriebs- und Supportmodelle ein. Damit soll der Prozess von der Systemauswahl über die Integration bis zum Betrieb im Rechenzentrum abgedeckt werden.
Die Zusammenarbeit war auch Thema beim Fsas Technologies Summit 2026 im Showpalast München. Supermicro nahm dort als Platinum Sponsor teil. Gemeinsam mit Fsas Technologies und NVIDIA wurden KI-fähige Infrastrukturen und die Zusammenarbeit unterschiedlicher Technologieanbieter thematisiert.
In der Breakout-Session „Let's talk Hardware! Servers“ diskutierten Fabian Anger von Fsas Technologies, René Koch von Supermicro, Bernhard Schimpl von NVIDIA und Frank Kuypers von Intel unter anderem über PRIMERGY M8, KI-Beschleunigung und das KI-Lösungsportfolio von Supermicro. Weitere Themen waren Energieversorgung, Abwärme und praktische Anforderungen an den Rechenzentrumsbetrieb.
Der Termin in München ist Teil der Fsas Technologies Summit Tour 2026. Die Veranstaltungsreihe läuft zwischen April und November und umfasst Stationen in London, Lissabon, Sterrebeek bei Brüssel, Baarn bei Utrecht, München, Helsinki, Tallinn, Vilnius und Spanien. Unter dem Leitgedanken „Strategy Meets Technology“ behandelt die Roadshow Themen wie souveräne IT-Infrastrukturen, KI, Data Resilience, Hybrid IT, HPC, Quantum und Server-Technologien.
Aus Sicht von Fsas Technologies müssen bei KI-Infrastrukturen neben der Zahl der eingesetzten GPUs insbesondere Energiebedarf, Kühlung, Verfügbarkeit, Compliance und Serviceprozesse sowie die Integration in vorhandene Rechenzentrumsarchitekturen berücksichtigt werden.
Fsas Technologies ordnet die erweiterte Zusammenarbeit mit Supermicro in eine breiter angelegte Infrastrukturstrategie ein. Neben den zusätzlichen Supermicro-Plattformen umfasst das Portfolio die PRIMERGY-M8-Systeme sowie die PRIMERGY-GX-Systeme „Made in Japan“. Hinzu kommen das europäische Service- und Beratungsteam sowie die entsprechenden Lifecycle-Prozesse.
Die Supermicro-basierten Serverplattformen sind dabei für spezifische Workload- und Projektanforderungen vorgesehen, insbesondere für GPU-intensive KI-, HPC- und datenintensive Szenarien. Das Gesamtangebot soll damit sowohl klassische Enterprise-Workloads als auch rechenintensivere KI- und HPC-Anwendungen abdecken.
Die PRIMERGY-M8-Systeme sind über Fsas Technologies und dessen Partnernetzwerk in europäischen Märkten erhältlich. Die beiden für Enterprise AI und HPC vorgesehenen Systeme PRIMERGY GX2550 M8s und PRIMERGY GX2580 M8s sind laut Unternehmen seit dem 1. Juli 2026 allgemein verfügbar.