HP erweitert sein PC-Portfolio um das OmniBook Ultra 16 auf Basis von NVIDIA RTX Spark und Windows. Das Notebook bietet bis zu 128 GB gemeinsamen Arbeitsspeicher und eine KI-Leistung von bis zu einem Petaflop bei FP4. Damit sollen unter anderem größere KI-Modelle und agentenbasierte Workflows lokal ausgeführt werden können.
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HP OmniBook Ultra 16
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HP OmniDesk
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Samuel Chang, Senior Vice President und Division President, Consumer Personal Systems bei HP
HP hat das OmniBook Ultra 16 vorgestellt und zugleich weitere Details zum kommenden OmniDesk bekannt gegeben. Beide Systeme basieren auf NVIDIA RTX Spark und Windows. Als Einsatzgebiete nennt der Hersteller unter anderem lokale KI-Anwendungen, persönliche KI-Agenten, Softwareentwicklung und Content-Erstellung.
Das OmniBook Ultra 16 war erstmals im Juni auf der Computex vorgestellt worden. HP bezeichnet das Modell als weltweit dünnsten Laptop mit RTX Spark. Grundlage für diese Einordnung sind öffentlich verfügbare Informationen und eine interne Analyse von HP zu Consumer-Notebooks großer Hersteller mit 14- oder 16-Zoll-Display, Windows on Arm und einer Thermal Design Power von mehr als 45 Watt mit Stand Juni 2026. Die rückseitige Gehäusehöhe des OmniBook Ultra 16 beträgt 15,73 Millimeter.
Für anspruchsvollere lokale KI-Anwendungen bietet HP Konfigurationen mit bis zu 128 GB gemeinsamem Arbeitsspeicher und einer KI-Rechenleistung von bis zu einem Petaflop bei FP4 an. Damit sollen sich auch größere Modelle, darunter Open-Source- und Open-Weight-Modelle, sowie komplexere Workflows auf dem Gerät bearbeiten lassen.
Als mögliche Einsatzszenarien nennt HP unter anderem die Entwicklung von KI-Anwendungen, agentenbasierte Workflows und Content-Produktion. KI-Funktionen können dabei sowohl lokal auf dem Gerät als auch über die Cloud genutzt werden.
„Das HP OmniBook Ultra 16 und der HP OmniDesk mit RTX Spark stehen für eine neue Generation von Windows-PCs. Sie richten sich an Entwickler, Kreative, Gamer und Innovatoren, die lokale intelligente Assistenten und KI-gestützte Anwendungen – einschließlich Open-Source-Tools – direkt auf ihrem PC nutzen möchten“,
sagt Samuel Chang, Senior Vice President und Division President, Consumer Personal Systems bei HP.
Beim OmniBook Ultra 16 verwendet HP erstmals in einem Consumer-Gerät eine sogenannte Tower-Hinge- und Trunk-Architektur. Diese soll Luftzirkulation und Wärmeableitung innerhalb des schlanken Gehäuses unterstützen. Zum Kühlsystem gehören größere Heatpipes und zwei dünne Lüfter. Die Konstruktion ist unter anderem auf länger andauernde KI-Entwicklung, Content-Produktion und agentenbasierte Workloads ausgelegt.
Das Notebook verfügt über ein 16 Zoll großes 3K-OLED-Display mit VESA DisplayHDR True Black 1000-Zertifizierung sowie vier Lautsprecher mit intelligenten Verstärkern.
Für die Stromversorgung ist ein Akku mit 99 Wh vorgesehen. HP gibt eine Laufzeit von bis zu 17 Stunden an. Dieser Wert basiert auf einem eigenen Test mit kontinuierlicher Wiedergabe von lokal gespeichertem FHD-Video bei einer Auflösung von 1.920 × 1.080 Pixeln und einer Displayhelligkeit von 200 Nits. Die tatsächliche Laufzeit kann abhängig von Konfiguration und Nutzung abweichen. Bei ausgeschaltetem System soll sich der Akku mit dem vorgesehenen beziehungsweise empfohlenen Netzteil innerhalb von rund 30 Minuten auf bis zu 50 Prozent laden lassen.
Neben dem Notebook plant HP mit dem OmniDesk ein Desktop-System auf Basis von RTX Spark. Dieses ist für KI-Anwendungen, Softwareentwicklung und kreative Projekte vorgesehen. Die dauerhaft verfügbare Rechenleistung des Desktop-PCs soll es unter anderem ermöglichen, länger laufende KI-Agenten und Prozesse weiterarbeiten zu lassen, wenn der Rechner gerade nicht aktiv genutzt wird.