Mit dem Compute Scale-up Server 3250 erweitert HPE sein Portfolio für SAP-HANA-Umgebungen und geschäftskritische Anwendungen. Das System unterstützt bis zu 64 Terabyte DDR5-Arbeitsspeicher, basiert auf Intel-Xeon-6-Prozessoren und wurde laut HPE als erster Scale-up-Server mit mindestens 48 TB RAM im SAP BW Edition HANA Benchmark validiert.
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HPE Compute Scale-up Server 3250
HPE hat den Compute Scale-up Server 3250 vorgestellt. Das System richtet sich an Unternehmen mit großen In-Memory-Datenbanken sowie Anwendungen für Echtzeit-Analysen und Transaktionsverarbeitung. Laut Hersteller handelt es sich um den ersten Scale-up-Server, der im SAP BW Edition HANA Benchmark mit mindestens 48 TB Arbeitsspeicher validiert wurde. Der Benchmark gilt als Industriestandard zur Zertifizierung von SAP-HANA-Systemen.
Der Server ist modular aufgebaut und startet mit vier Prozessor-Sockeln. Die Plattform lässt sich schrittweise auf bis zu 16 Sockel erweitern. Insgesamt unterstützt das System maximal 64 TB DDR5-Arbeitsspeicher. Als Prozessoren kommen Intel-Xeon-6-CPUs zum Einsatz. Der Compute Scale-up Server 3250 folgt auf den Intel-basierten HPE Scale-up Server 3200 und ist das erste HPE-Scale-up-System auf Basis dieser Prozessorgeneration.
HPE positioniert den Server für geschäftskritische Workloads wie ERP- und CRM-Anwendungen sowie große SAP-HANA-Datenbanken. Ein zentrales Merkmal ist der externe Node Controller, der den Datenverkehr zwischen den Prozessormodulen steuert. Nach Angaben von HPE erreicht das System damit eine Latenz von rund 100 Nanosekunden. Zum Vergleich nennt das Unternehmen typische Ethernet-basierte Scale-out-Architekturen mit etwa 10.000 Nanosekunden Latenz.
Die modulare Architektur soll zudem Anforderungen rechenintensiver Anwendungen abdecken. HPE nennt in diesem Zusammenhang auch sogenannte agentische KI-Systeme, die Aufgaben eigenständig ausführen und Entscheidungen treffen können.
Die Sicherheitsarchitektur des Systems basiert auf HPE Integrated Lights-Out (iLO). Dabei handelt es sich um einen eigenständigen Chip zur Fernsteuerung, Überwachung und Absicherung des Servers. Bestandteil der Architektur ist der sogenannte Silicon Root of Trust. Hierbei wird ein digitaler Fingerabdruck der Firmware direkt im Sicherheitsprozessor hinterlegt. Beim Systemstart überprüft der Chip die Integrität der Firmware, bevor der Server bootet.
Darüber hinaus verfügt der Server laut HPE über Mechanismen zur Speicher-Fehlerkorrektur. Fehlerhafte Speicherbereiche sollen automatisch erkannt, korrigiert und bei Bedarf isoliert werden können, ohne den laufenden Betrieb zu unterbrechen.
Der HPE Compute Scale-up Server 3250 ist ab sofort verfügbar. Unternehmen können das System auch über HPE GreenLake im nutzungsbasierten As-a-Service-Modell beziehen.