Alle 14 Tage aktuelle News aus der IT-Szene   >   
MP2 eröffnet „Innovation Lounge“ 27. 01. 2022
Kürzlich weihte das IT-Unternehmen MP2 IT-Solutions im Rahmen seines Neujahrsempfangs seine neue „Innovation Lounge“ ein.
koenig.solutions expandiert nach Wien 26. 01. 2022
Consulting-Unternehmen bietet SAP-Lösungen für Energieversorger.
TGM ist Partnerschule von WOMENinICT im VÖSI 25. 01. 2022
Partnerschaft will Mädchen und Frauen für IT begeistern.
Investition in innovative Lern-App 24. 01. 2022
Fabasoft steigt bei Microlearning-Anbieter KnowledgeFox ein.
R&S und Jet ERP: Zwei heimische ERP-Anbieter unter einem Dach 21. 01. 2022
R&S-Geschäftsführer Markus Neumayr wird Managing Director von Jet ERP – enge Zusammenarbeit der beiden Unternehmen geplant.
Trend Micro und Ingram Micro machen in Österreich gemeinsame Sache 21. 01. 2022
Der japanischer IT-Sicherheitsanbieter erweitert sein Distributorennetzwerk in Österreich.
Re-Branding und Re-Positionierung 20. 01. 2022
Tietoevry erneuert Marke und geht mit sechs spezialisierten Unternehmen an den Start.
Die Patienten-Journey abbilden 19. 01. 2022
Accenture-Gesundheitsstudie: Patienten wünschen sich digitale Gesundheitsleistungen.
Paessler erweitert PRTG Hosted Monitor 18. 01. 2022
Neue Funktionen für Monitoring-as-a-Service.
Capgemini gründet Quantum Lab 17. 01. 2022
Kunden erhalten über das neue Entwicklungslabor Zugang zu den Quantencomputersystemen und Services von IBM.
Boll gibt Partnerschaft mit Deep Instinct bekannt 14. 01. 2022
Cybersecurity-Framework stoppt Ransomware und andere Malware mit Deep-Learning-Technologie.
Embedded Analytics 13. 01. 2022
Studie der Enterprise Strategy Group zeigt, wie Unternehmen der Fertigungsbranche den maximalen Nutzen aus ihren Daten ziehen.
Lenovo startet neues Channel Programm 12. 01. 2022
Mit Lenovo 360 erhalten Partner besseren Zugang zu End-to-End-Lösungen und -Services.
Cyber-Attacken nahmen im Jahr 2021 in Österreich um 117 Prozent zu 11. 01. 2022
Das stellten die Sicherheitsforscher von Check Point in ihrem Jahresvergleich zu 2020 fest. Auch die deutschen Nachbarn wurden heftig angegriffen.
Technogroup kooperiert mit ITK-Distributor Ingram Micro 10. 01. 2022
Der Maintenance-Dienstleister bietet RZ-Services nun auch über die Kanäle von Ingram Micro an.
Österreich bei Open-Data-Initiativen führend 21. 12. 2021
Neue Studie unterstreicht die positive gesellschaftliche Wirkung offener Daten. Österreich liegt als „Fast-Tracker“ im Spitzenfeld.
Atos zeigt „Outcome-driven AI Platform“ 20. 12. 2021
Neue KI-/ML-Plattform ermöglicht datengetriebene Optimierung von Geschäftsprozessen.
Konzepte für New Work sind gefragt 16. 12. 2021
Neues innovaphone Whitepaper: „So funktioniert hybrides Arbeiten“.
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Trivadis

Intelligentes IT-Outsourcing

Die technologische Entwicklung und das steigende Interesse Dritter an kritischen Daten ermöglichen und erfordern eine Verfeinerung gängiger Modelle. Zwei Fallbeispiele von Christoph Höinghaus

Foto: Trivadis Der Autor Christoph Höinghaus ist CEO des IT-Beratungsunternehmen und Systemintegrators Trivadis Schneller, schlanker, besser“ lautet das Wirtschaftsmotto dieser Tage, und wer hier nicht mithalten kann, sieht alt aus. Diese Dynamik wird auch geprägt durch technologische Innovationen. Anwendungen und Geräte können schneller als andere Ressourcen, wie Immobilien oder Personal, den aktuellen Geschäftsanforderungen angepasst werden. So erhöht beispielsweise mobiles Arbeiten die Produktivität, und das Mieten von Anwendungen anstelle des Kaufs von teuren Lizenzen spart Kosten.
Wo interne Fachleute mit ihrer Kapazität an Grenzen stoßen, können bei Bedarf externe Spezialisten eingesetzt werden, um die Unternehmensressourcen dem Markt-umfeld anzupassen. Dies hilft, sich ganz auf das Kerngeschäft zu fokussieren. Mit der heute gängigsten Lösung, dem gänzlichen Outsourcing der bestehenden Infrastruktur und Anwendungslandschaft, werden die individuellen Bedürfnisse moderner Business-Anforderungen zu wenig berücksichtigt. Nachstehend zwei Beispiele für unterschiedliche Outsourcing-Lösungen, die sich dem Bedarf des jeweiligen Geschäftsmodells anpassen:

Umstellung auf mobiles Arbeiten.

Ein großes Versicherungsunternehmen wollte seinem Außendienst bessere und vor allem mobile Arbeitsinstrumente zur Verfügung stellen. Dieser Umstellung standen jedoch hohe Betriebskosten – sie betragen in der Regel bis zu 80 Prozent der Gesamtkosten einer Unternehmens-IT – sowie der hohe Arbeitsaufwand für die Umsetzung im Weg. Mit dieser Ausgangslage kam nur eine Doppelstrategie in Frage: Einerseits die Betriebskosten zu senken und andererseits das interne IT-Team zu entlasten. Diese Aufgaben wurden dem externen Outsourcing-Partner gestellt und wie folgt gelöst.

Kostenfaktor Lizenzen.

Einer der bedeutendsten Kostenfaktoren der IT sind die Lizenzkosten, die gemäß Experten ein Sparpotential von 15 – 30 Prozent bieten. Jeder kluge Outsourcing-Partner untersucht die Lizenzstruktur auf mögliche Konsolidierungen, alternative Preismodelle oder nicht mehr benötigte Lizenzen. Erfahrungsgemäß ist lediglich die Hälfte aller Unternehmen korrekt lizenziert. In diesem Beispiel konnten 20 Prozent der Lizenzkosten eingespart werden.   
Die Entlastung durch die Übernahme des Tagesgeschäftes gehört zum grundlegenden Handwerk von Outsourcing-Spezialisten. Im oben genannten Fall konnte sich die interne IT-Abteilung, dank der Entlastung durch den Outsourcing-Partner, der Aufgabe widmen, den Mitarbeitenden die optimale Arbeitsumgebung zur Verfügung zu stellen. Das heißt, sie konnten einen mobilen Arbeitsplatz für den Außendienst konzipieren. Arbeitsreporte, Schadensbeschreibungen und Kundendaten konnten durch den Außendienst vor Ort direkt erfasst werden, was eine Vielzahl von teuren und fehleranfälligen Back-Office-Prozessen überflüssig machte.

Datenverarbeitung im Industriebetrieb.

Die hochwertige Massenfertigung eines Industriebetriebes mit verschiedenen Standorten wird in der Regel durch eine große Menge von Daten gesteuert, kontrolliert und verwaltet. In diesem Fall geht es um ein Unternehmen für die Fertigung von Fahrzeugteilen, welches mehr als 1.000 verschiedene Systeme im Einsatz hatte, um diese Daten zu speichern. Der Aufwand und das notwendige Spezialwissen für die Pflege dieser Systeme und für den Abgleich der Daten nahm jedes Jahr zu und führte zu Produktionsausfällen durch mangelnde Datenqualität und verursachte damit zusätzliche Kosten. Der beschriebene Fall ist kein Einzelfall. Outsourcing-Dienstleister werden oft mit der beschriebenen Ausgangslage konfrontiert.
Die Lösung erfolgte in diesem Beispiel in zwei Schritten. Als Erstes wurden die Prozesse automatisiert. Damit erreichte man eine Reduktion des Pflegeaufwandes, die den ganzen Lebenszyklus solcher Plattformen abdeckt: Vom Aufsetzen der Maschine über das korrekte Installieren und „Hardening“ (Absichern) von Betriebssystem und Software, das Nachführen von Updates und Patches im laufenden Betrieb sowie die Rund-um-die-Uhr-Kontrolle bis hin zur schnellen Fehlerbehebung.
Darüber hinaus wurde sichergestellt, dass stets auf die neuesten Innovationen zugegriffen werden kann. Durch den gezielten Einsatz modernster Technologie erreicht der Outsourcing-Partner eine weitere Effizienzsteigerung. In oben genanntem Fall konnten mittels sogenannter „Engineered Systems“ oder auch „Appliances“ die über 1.000 verschiedenen physischen Systeme auf ein paar wenige reduziert werden.

Fazit: Was ist intelligentes IT-Outsourcing?

Moderne Outsourcing-Modelle gehen weit über reine Manöver zur Senkung von Kosten hinaus. Sie werden – in Zusammenarbeit Outsourcing-Partner – zu strategischen Initiativen, die es Unternehmen erlauben, ihre Effizienz zu steigern und ihre Agilität zu verbessern. Die wichtigsten Elemente sind gutes Kostenmanagement, kluge Automatisierung, lokales Know-how und flexible Innovationsfähigkeit.
it&t business medien OG
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