Mit der Übernahme von Speed Connect erweitert kabelplus seine Glasfaserinfrastruktur in mehreren Bundesländern. Künftig tritt das Unternehmen unter dem Namen fiberplus auf und plant einen schrittweisen Netzausbau ab 2026.
Foto: kabelplus / Matejschek
v.l.n.r.: kabelplus Geschäftsführer Gerhard Haidvogel und Wolfgang Schäffer
kabelplus hat das Telekommunikationsunternehmen Speed Connect übernommen und damit seine Position als regionaler Infrastrukturanbieter weiter ausgebaut. Die bestehende Glasfaserinfrastruktur von Speed Connect erstreckt sich über Teile von Niederösterreich, dem Burgenland, der Steiermark und Kärnten. Nach Angaben des Unternehmens können darüber rund 15.000 Gebäude mit Internet- und TV-Diensten versorgt werden. Ziel der Übernahme ist es, die digitale Versorgung in den betroffenen Gemeinden langfristig abzusichern und eine Grundlage für den weiteren Ausbau der Netze zu schaffen.
Künftig tritt Speed Connect unter der neuen Marke fiberplus auf. Das Unternehmen ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft von kabelplus und damit Teil der EVN Gruppe. Am laufenden Betrieb ändert sich durch die Übernahme nichts: Alle bestehenden Anschlüsse und Leistungen bleiben bestehen, Unterbrechungen sind nicht geplant.
Auch das bisherige Open-Access-Modell wird fortgeführt. Kundinnen und Kunden behalten damit weiterhin die Möglichkeit, zwischen unterschiedlichen Diensteanbietern zu wählen. Die Integration soll nach Unternehmensangaben vor allem der Stabilisierung des bestehenden Netzes dienen.
Unter der Marke fiberplus plant kabelplus einen wirtschaftlichen Ausbau der Glasfasernetze. Dazu will das Unternehmen rechtzeitig mit den betroffenen Gemeinden Kontakt aufnehmen. Der Start des weiteren Netzausbaus ist für das Frühjahr 2026 vorgesehen, zunächst in ausgewählten Gemeinden.
„Mit der Integration von Speed Connect stellen wir sicher, dass die Kundinnen und Kunden weiterhin zuverlässig mit Internet- und TV-Diensten versorgt werden. Unser Ziel ist, das bestehende Netz zu stabilisieren und Schritt für Schritt weiter auszubauen“, erklärt Gerhard Haidvogel, Geschäftsführer von kabelplus. Auch Wolfgang Schäffer, Geschäftsführer von kabelplus, sieht in der neuen Struktur einen wichtigen Schritt für die Regionen: Die Lösung mit fiberplus biete den Gemeinden eine langfristige Perspektive für Versorgungssicherheit und Qualität der digitalen Infrastruktur.