Alle 14 Tage aktuelle News aus der IT-Szene   >   
IT zum Glänzen bringen 05. 10. 2022
Das Team von MP2 IT-Solutions reflektierte das eigene Schaffen und feierte Erfolge beim traditionellen MP2-Tag.
Nachhaltiger Umgang mit Ressource Wasser im Fokus 03. 10. 2022
Eine IoT-Lösung für intelligente Bewässerung von Paessler erhält Umweltpreis 2022 der Stadt Nürnberg.
Technologie „hands-on“ erleben 30. 09. 2022
Lenovo Österreich präsentiert auf seinem „Product & Solutions Day“ seine neuesten Lösungs-Szenarien und Produkte.
Sendinblue übernimmt Yodel.io 29. 09. 2022
Mit der Übernahme des österreichischen Start-ups sichert sich Sendinblue eine virtuelle Telefonanlage aus der Cloud mit Features wie einem virtuellen Rezeptionisten, einem interaktiven Sprachdialogsystem und Slack-Integration.
„Chefsache“ zur Energiezukunft Österreichs 28. 09. 2022
Executives aus Energiewirtschaft und Industrie fordern politische Lösung auf europäischer Ebene und mehr Eigenverantwortung von Unternehmen.
Österreichs beste Chief Information Security Officer geehrt 26. 09. 2022
Sicherheits-Experte Peter Gerdenitsch ist heimischer „CISO of the Year“.
E-Signature „made in Austria“ 23. 09. 2022
Die digitale Unterschriftenlösung eines österreichischen Start-ups wird Teil des Kyocera Workflow Managers.
Wie geht es uns im Homeoffice? 22. 09. 2022
Eine europäische Bestandsaufnahme legt teils besorgniserregende Zustände offen.
NTS Oberösterreich feierte Jubiläum 21. 09. 2022
Der IT-Dienstleister beging kürzlich das 15-jährige Bestehen seines Linzer Standorts.
Vorbereitung für die it-sa auf der Zielgeraden 20. 09. 2022
Die Plattform für die IT-Security-Branche ist ausgebucht. Veranstalter NürnbergMesse schnürt ein Online-Package für Aussteller.
Das sind die besten Nachwuchs-Security-Talente Österreichs 19. 09. 2022
Die Gewinner der AustriaCyberSecurityChallenge 2022 stehen fest.
PSIpenta/ERP ist „ERP-System des Jahres 2022“ 16. 09. 2022
„Center for Enterprise Research“ der Universität Potsdam prämierte die Software von PSI Automotive & Industry in der Kategorie „High-Tech Fertigung“.
Spitz gibt IT-Geräten ein zweites Leben 15. 09. 2022
In Zusammenarbeit mit FAB und CC4 geht der Lebensmittelhändler neue Wege in Sachen Nachhaltigkeit.
Timewarp startet KI-Cloud-Infrastruktur 14. 09. 2022
GPU Cloud Service bietet Rechenpower aus Österreich für Machine Learning und Deep Learning.
Praxisnahe Einblicke 13. 09. 2022
MP2 IT-Solutions zeigte bei einem Praxistag im Rahmen der Initiative SHEgoesDIGITAL Karrieremöglichkeiten für Frauen in der IT-Welt auf.
Fortgeschrittene Analysetechniken in industriellen Umgebungen 12. 09. 2022
Das Analysetool „Proficy CSense“ von T&G erzielt dank KI mit kleinen Änderungen große Wirkung.
Einzelhandel im Visier von Cyber-Erpressern 09. 09. 2022
Sophos-Report verzeichnet rasantes Wachstum der Ransomware-Angriffe im Handel.
Retrofuturistisches Channel-Event 08. 09. 2022
Unter dem Motto „Steampunk“ tauchten Kunden, Partner und Hersteller beim BCH22 in die faszinierende Welt von Jules Verne ein.
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Kaspersky

Kaspersky-Studie zu IT-Security im österreichischen Gesundheitswesen

Dreiviertel der Befragten erlebten Angriffe während der Covid-19-Pandemie.

Foto: Kaspersky Die Top-Angriffsvektoren im Ländervergleich Gemäß einer aktuellen Studie des Instituts für Medizinische Informatik der Universität UMIT TIROL liegt Österreich im weltweiten Vergleich beim Status der Digitalisierung im Gesundheitswesen im Mittelfeld. Die IT-Sicherheitsexperten von Kaspersky wollten wissen, wie sicher die IT-Infrastruktur der Branche in Österreich ist und haben im Rahmen einer neuen Studie IT-Entscheidungsträger aus dem Healthcare-Ökosystem zur Cyberbedrohungslage in Deutschland, Österreich und der Schweiz befragt. Die Studienteilnehmer aus Österreich sehen demnach die eigenen Mitarbeiter als größtes Sicherheitsrisiko für ihre Organisation und investieren im Vergleich zu den beiden Nachbarländern verhältnismäßig intensiv in Mitarbeiterschulungen. Dass ein Drittel der Befragten aus der österreichischen Gesundheitsbranche gemäß der Kaspersky-Studie ein gestiegenes Angriffsniveau seit Beginn der Covid-19-Pandemie verzeichnet, sowie die Tatsache, dass nur die Hälfte über eigene Notfallpläne verfügt, zeigt zudem, dass in punkto IT-Sicherheit noch ein paar Schritte zu gehen sind.

Fast drei Viertel der Befragten aus dem österreichischen Gesundheitssektor verzeichneten während der Pandemie mindestens einen Cyberangriff auf ihre Organisation. Fast jede dritte Organisation erlebte in diesem Zeitraum sogar mehr Angriffe als zuvor. Dennoch stuft nur die Hälfte der befragten IT-Entscheidungsträger die aktuelle Bedrohungssituation für die Cybersicherheit in ihrem Unternehmen als „hoch“ ein. Damit geben die Österreicher im Ländervergleich die niedrigste Alarmstufe in der Region DACH aus (Schweiz 74 Prozent; Deutschland 58,7 Prozent).

Notfallpläne noch ausbaufähig

Wenngleich die Bedrohungslage nicht von der Hand zu weisen ist, verfügt gemäß der Studie nur die Hälfte der österreichischen Organisationen im Gesundheitssektor für den Ernstfall über einen Business Continuity Plan beziehungsweise einen Disaster Recovery Plan, der auch regelmäßig einer strengen Kontrolle unterzogen wird. Damit planen österreichische IT-Entscheider im Gesundheitswesen deutlich weniger für den Notfall vor als in Deutschland (67,3 Prozent) oder der Schweiz (64 Prozent; DACH-übergreifend 61,4 Prozent).

Top-Angriffsvektoren in Österreich

Die meisten Cybersicherheitsprobleme entstanden in der Gesundheitsbranche in Österreich durch Spyware, gefolgt von Spear-Phishing- und DDoS-Attacken. Ungepatchte Programme, sowie Ransomware, gezielte Angriffe und generische Malware mit jeweils etwa einem Viertel der Nennungen bilden hier die untere Hälfte der Cyberbedrohungen im österreichischen Gesundheitswesen ab (siehe Grafik).

Mitarbeiter als größtes Cyberrisiko

30 Prozent der österreichischen Befragten sieht die interne Missachtung von Sicherheitsvorschriften als signifikante Gefahr, da sie befürchten, die eigenen Mitarbeiter könnten die Cybersicherheit des Unternehmens kompromittieren. Zudem wird die Nutzung von Technologien, die nicht durch die IT-Abteilung genehmigt wurden, von jedem Fünften kritisch gesehen.

Auf die in der Umfrage offen gestellte Frage zur Bedrohungslage sagt ein österreichischer Umfrageteilnehmer aus dem Bereich Information & Beratung: „Datenverlust, Datenmanipulation, Zerstörung von Daten und der Verlust von Forschungsdaten bezüglich Covid-19“ seien die größte Sorge. Ein weiterer Studienteilnehmer aus dem Bereich Forschung & Ausbildung ergänzt: „Mitarbeitende nehmen die Thematik auch bei Schulung nicht ausreichend ernst.“

Hohe Investitionen in Mitarbeiterschulungen

Die Wichtigkeit von Mitarbeiterschulungen scheinen die österreichischen IT-Entscheidungsträger erkannt zu haben. Neben Technologie und Systemen investieren diese, wie auch ihre Schweizer Kollegen, mit jeweils 36 Prozent deutlich häufiger in Cybersicherheitsschulungen als ihre Pendants in Deutschland (26,7 Prozent).

„Jeder Dritte der von uns befragten IT-Entscheidungsträger aus dem Gesundheitswesen in Österreich sieht insbesondere die eigenen Mitarbeiter und deren fehlendes Cybersicherheitsbewusstsein als größtes IT-Sicherheitsrisiko,“ stellt Michael Zeger, Territory Manager Austria bei Kaspersky, fest. „Die gute Nachricht ist: Durch entsprechende Weiterbildungen und Kurse, auch durch externe IT-Sicherheitsexperten, können alle Mitarbeiter, egal welcher Abteilung, individuell über den richtigen Umgang mit potenziellen digitalen Gefahren in ihrem jeweiligen Zuständigkeitsbereich umfassend geschult werden.“

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