Die Rohde & Schwarz-Tochterunternehmen LANCOM Systems und Rohde & Schwarz Cybersecurity schließen sich zur Rohde & Schwarz Networks and Cybersecurity zusammen. Mit der Fusion will das Unternehmen sein Wachstum beschleunigen und sein Angebot an souveränen Netzwerk- und Cybersicherheitslösungen ausbauen.
Geschäftsführer/Managing Directors Constantin von Reden (l.), Robert Mallinson (Foto: Rohde & Schwarz Networks and Cybersecurity)
LANCOM Systems und Rohde & Schwarz Cybersecurity bündeln ihre Aktivitäten. Die beiden Tochterunternehmen der Rohde & Schwarz-Gruppe werden zur Rohde & Schwarz Networks and Cybersecurity zusammengeführt. Die Fusion baut auf der bisherigen Zusammenarbeit der beiden Unternehmen auf und vereint deren komplementäre Lösungsportfolios unter einem gemeinsamen Dach. Die Marke LANCOM bleibt dabei als Produktmarke bestehen.
Mit dem Zusammenschluss verfolgt Rohde & Schwarz eine Wachstumsstrategie, die Kunden und Partnern künftig ein noch umfassenderes Angebot an souveränen Netzwerk- und Cybersicherheitslösungen „engineered in Germany“ bieten soll.
Zum 1. Juli 2026 übernehmen die bisherigen LANCOM-Geschäftsführer Constantin von Reden und Robert Mallinson die Geschäftsführung der neuen Gesellschaft. Ralf Koenzen, Gründer von LANCOM und derzeit Geschäftsführer von Rohde & Schwarz Cybersecurity, wird das Unternehmen künftig beratend unterstützen.
Die Rohde & Schwarz Networks and Cybersecurity beschäftigt rund 500 Mitarbeitende an den Standorten Würselen, Hamburg, Karlsruhe, Köln, Berlin und München. Hauptsitz des Unternehmens ist Würselen. Alle bestehenden Standorte bleiben erhalten, gleichzeitig sollen gezielt zusätzliche Ressourcen für die Umsetzung der Wachstumsstrategie aufgebaut werden.
„Netzwerke und Cybersecurity gehören untrennbar zusammen. Die Fusion stärkt nachhaltig unseren Marktauftritt und bekräftigt die Bedeutung von Networks and Cybersecurity im Rohde & Schwarz Konzern. Mit dem Zusammenschluss setzen wir auf die Kontinuität bisheriger Stärken und nutzen gezielt Synergien, um unseren Kunden und Partnern auch in Zukunft die sicheren und performanten Lösungen zu bieten, die sie von uns gewohnt sind“,
erklärt Constantin von Reden, künftiger CEO der Rohde & Schwarz Networks and Cybersecurity.
Im Mittelpunkt der Neuausrichtung stehen eine stärkere Kundenausrichtung sowie die weitere Differenzierung des Lösungsangebots. Neben dem klassischen Netzwerkgeschäft für Unternehmenskunden will sich das Unternehmen verstärkt auf Lösungen für den öffentlichen Sektor, Betreiber kritischer Infrastrukturen (KRITIS) sowie den Sicherheits- und Verteidigungsbereich konzentrieren.
Das gemeinsame Portfolio soll den Bedarf nach ganzheitlichen und souveränen Netzwerk- und Security-Lösungen adressieren. Gleichzeitig verfolgt das Unternehmen das Ziel, insbesondere im europäischen Markt mit einem erweiterten und fokussierten Angebot weiter zu wachsen.
Auch nach der Fusion setzt das Unternehmen auf sein bestehendes Channel-Vertriebsmodell. Dieses soll entsprechend der neuen Marktausrichtung um zusätzliche spezialisierte Partner erweitert werden.
„Der Channel ist auch in Zukunft unser primärer Vertriebskanal. Wir werden unser Vertriebsökosystem entsprechend der Marktausrichtung um einige neue, spezialisierte Partner erweitern. Insbesondere in den Business-Segmenten Corporate, Public und KRITIS werden wir die Zusammenarbeit mit internationalen Integratoren intensivieren, um neue Wachstumsimpulse zu setzen“,
sagt Robert Mallinson, Co-Geschäftsführer der Rohde & Schwarz Networks and Cybersecurity.
Mit der Fusion führen LANCOM Systems und Rohde & Schwarz Cybersecurity ihre bisherigen Kompetenzen im Netzwerk- und Sicherheitsbereich in einer gemeinsamen Organisation zusammen und wollen ihre Marktposition im europäischen Umfeld weiter ausbauen.