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Spezialisten-Suche: Besetzungslücke bleibt 11. 08. 2022
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Onventis setzt Wachstumskurs fort 10. 08. 2022
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Atoss als österreichischer Leitbetrieb zertifiziert 14. 07. 2022
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Mastercard Digital Payment Index

Das digitale Bezahlverhalten der Österreicher

Der Digital Payment Index von Mastercard vergleicht das Bezahlverhalten hinsichtlich digitaler Zahlungsmethoden. 86 Prozent aller Kartentransaktionen am Point-of-Sale finden bereits kontaktlos statt.

Foto: Martin Lusser, APA Michael Brönner, Country Manager von Mastercard Austria, und Piotr Kwasniak, zuständig für Business Development Digital bei Mastercard Austria, präsentierten den Digital Payment Index 2022 im Looshaus in Wien Der erstmals in Österreich durchgeführte Digital Payment Index (DPI) von Mastercard untersucht die Entwicklung des Bezahlverhaltens der Österreicherinnen und Österreicher hinsichtlich digitaler Zahlungsmethoden. 2022 erzielt Österreich einen Digital Payment Index von insgesamt 60 aus 100. Dieser setzt sich aus den drei Kategorien Infrastruktur, Wissen und Nutzung zusammen. Infrastruktur schneidet mit einem Wert von 78 am besten ab, Wissen liegt bei 53 und Nutzung verzeichnet einen Wert von 50.

Kartenakzeptanz steigt weiter

Die Infrastruktur für bargeldloses Zahlen ist in Österreich laut DPI bereits stark ausgebaut. Im stationären Handel sind Bargeld und Kartenzahlung die beiden nahezu flächendeckend vorhandenen Bezahlmethoden. Bei Kartenzahlungen ist das kontaktlose Bezahlen an praktisch allen Akzeptanzstellen (99 Prozent) möglich. Große Handelsketten sind hinsichtlich Kartenakzeptanz führend, während einige kleinere Betriebe, wie beispielsweise einzelne Gastronomen oder Taxibetreiber, etwas seltener Kartenzahlung anbieten.

„Nachdem der Handel bei der Kartenakzeptanz bereits sehr gut aufgestellt ist, liegt unser Fokus für die kommenden Jahre auf dem Ausbau der Akzeptanz in spezielleren Anwendungsfällen, wie beispielsweise bei Kleinsthändlern oder Veranstaltungen“, erklärt Piotr Kwasniak, verantwortlich für Business Development Digital bei Mastercard Austria. „Ein Schlüssel dazu ist unser ‚Tap on Phone‘-Konzept. Es ermöglicht, Mobiltelefone als Terminal zu verwenden, auf das Konsumentinnen und Konsumenten zum Zahlen einfach ihre Karten tappen können.“

Alternativen zur Karte

Als Alternative zur klassischen Karte können durch die kontaktlose Infrastruktur der Akzeptanzstellen auch digitale Zahlungsmethoden wie Mobile Wallets von Banken, ApplePay, GooglePay oder Wearables wie etwa Smartwatches genutzt werden. Diese werden bereits der überwiegenden Mehrheit der ÖsterreicherInnen über ihre Bank bereitgestellt.

Während im stationären Handel nur zwei Bezahlmethoden eine nahezu flächendeckende Abdeckung aufweisen, gibt es im Onlinehandel ein sehr breites Spektrum an Bezahlanbietern und -lösungen. Am häufigsten bieten Onlinehändler Kartenzahlung, Kauf auf Rechnung, Überweisung, Lastschrift sowie Wallet-Anbieter wie Paypal oder „Buy Now Pay Later“ Optionen an.

Trend zu Kartennutzung

Bei der tatsächlichen Nutzung digitaler Zahlungsmethoden verzeichnet Österreich einen Score von 50: Während 96 Prozent der Österreicher eine Bankomatkarte nutzen, ist die Annahme neuerer digitaler Zahlungsmethoden noch ausbaufähig. Kontaktloses Bezahlen liegt eindeutig im Trend: Vor allem durch die Corona-Pandemie beschleunigt, werden mittlerweile 86 Prozent aller Kartentransaktionen kontaktlos getätigt.

Mit der Umstellung der Bankomatkarte von Maestro auf das Nachfolgeprodukt Debit Mastercard, wurde die Bankomatkarte onlinefähig. 87 Prozent der Konsumenten kennen die Online-Funktion, mehr als die Hälfte der Onlinenutzer hinterlegen die Bankomatkarte bereits bei Onlineshops.

Das Bezahlen mit dem Handy nimmt ebenfalls zu, dennoch ist die Nutzung von Mobile Wallets mit 22 Prozent noch nicht sehr weit verbreitet. Mobiles Zahlen wird vor allem von Jugendlichen genutzt.

Bargeld bleibt gefragt

Obwohl die Österreicher zunehmend in den bargeldlosen Zahlungsverkehr vordringen, weisen die DPI-Ergebnisse auch die weiterhin hohe Relevanz von Bargeld auf: Bargeldbehebungen stellen in Relation zu Kartenzahlungen mehr als die Hälfte des Transaktionsvolumens über Karten dar.

„Unser Ziel ist es, KonsumentInnen die optimale Wahlmöglichkeit zwischen Bargeld und den verschiedenen Formen der Kartenzahlung zu bieten. Und das möglichst in jeder Einkaufssituation und bei jedem Händler“, sagt Michael Brönner, Country Manager von Mastercard Österreich. „Dazu wollen wir einerseits die Akzeptanz der Karteninfrastruktur weiter stärken und andererseits die Versorgung der Österreicherinnen und Österreicher mit Bargeld, insbesondere im ländlichen Raum, sichern.“

Das Einkaufen im Onlinehandel wächst überproportional. 85 Prozent der Österreicher kaufen mindestens einmal im Monat online ein, 71 Prozent shoppen seit der Corona-Pandemievermehrt online. Dabei sind derzeit je nach Einkaufssituation Kartenzahlung sowie Kauf auf Rechnung die meistgenutzten Bezahloptionen, weiterhin stark verbreitet sind Überweisungen, Lastschriften und E-Wallets wie PayPal.

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