Alle 14 Tage aktuelle News aus der IT-Szene   >   
T-Systems Austria wächst zweistellig und investiert in KI und Cloud 05. 06. 2026
T-Systems Austria hat das Geschäftsjahr 2025 mit deutlichen Zuwächsen abgeschlossen. Der IT-Dienstleister steigerte seinen Umsatz um zehn Prozent und den Auftragseingang um 15 Prozent. Wachstumstreiber sind langfristige Kundenbeziehungen sowie Investitionen in Cloud, Künstliche Intelligenz, digitale Souveränität und das Gesundheitswesen.
T-Systems Austria wächst zweistellig und investiert in KI und Cloud 03. 06. 2026
T-Systems Austria hat das Geschäftsjahr 2025 mit deutlichen Zuwächsen abgeschlossen. Der IT-Dienstleister steigerte seinen Umsatz um zehn Prozent und den Auftragseingang um 15 Prozent. Wachstumstreiber sind langfristige Kundenbeziehungen sowie Investitionen in Cloud, Künstliche Intelligenz, digitale Souveränität und das Gesundheitswesen.
Vertrauenswürdige Daten: Mehr Klarheit bei Cyberrisiken 03. 06. 2026
Viele Unternehmen verlassen sich bei der Bewertung ihrer Cyberrisiken vor allem auf interne Sicherheitsdaten. Doch diese Sicht greift oft zu kurz. Asdrúbal Pichardo, CEO von Squalify, erläutert, warum externe Referenzdaten für eine realistische Einschätzung der Bedrohungslage unverzichtbar sind und weshalb „Trustworthy Data“ zur Grundlage belastbarer Risikoentscheidungen wird.
Bull und Foxconn bauen europäische KI-Fertigung aus 02. 06. 2026
Bull und Foxconn haben eine strategische Partnerschaft für die Herstellung von KI- und Cloud-Infrastrukturen angekündigt. Ziel ist der Ausbau europäischer Fertigungskapazitäten für KI-Systeme und die Stärkung einer regionalen Lieferkette für KI-Fabriken und Neo-Cloud-Anbieter.
Fivetran und dbt Labs schließen Fusion ab 02. 06. 2026
Fivetran und dbt Labs haben ihre angekündigte Fusion abgeschlossen. Das gemeinsame Unternehmen will eine offene und vertrauenswürdige Dateninfrastruktur für KI-Agenten schaffen und bedient nach eigenen Angaben weltweit mehr als 100.000 Datenteams.
Gudrun Scharler wird CEO von Riedel Networks 02. 06. 2026
Riedel Networks erhält eine neue Führungsspitze: Gudrun Scharler übernimmt die Position der CEO. Sie folgt auf Michael Martens, der das Unternehmen seit 2012 geleitet hat und die Übergabe bis Ende August begleiten wird.
Nur vier Prozent der Unternehmen haben KI vollständig integriert 01. 06. 2026
Eine aktuelle Studie von Tieto zeigt große Unterschiede beim KI-Einsatz in Österreich: Während viele Unternehmen noch in Pilotprojekten feststecken, haben erst vier Prozent KI vollständig in ihre Kernprozesse integriert. Gleichzeitig sieht jede vierte Führungskraft bislang keinen Wettbewerbsvorteil durch die Technologie.
IT-Gehaltsspiegel 2026: KI-Kompetenz wird für Systemhäuser zum Schlüsselfaktor 01. 06. 2026
Der aktuelle IT-Gehaltsspiegel der SYNAXON Akademie zeigt steigende Gehälter in deutschen Systemhäusern. Gleichzeitig wollen mehr als 70 Prozent der befragten Unternehmen Kompetenzen in den Bereichen Automatisierung und Künstliche Intelligenz ausbauen.
Paessler übernimmt UVnetworks und erweitert PRTG um Netzwerktopologie und Incident-Response-Funktionen 29. 05. 2026
Paessler hat UVnetworks übernommen, den Anbieter der Lösungen UVexplorer und UVexplorer Server. Mit der Akquisition ergänzt das Unternehmen seine Monitoring-Plattform PRTG um Funktionen für Netzwerktopologie, Bestandsaufnahme und Konfigurationssicherung und baut seine weltweite Präsenz auf mehr als 30.000 Kunden und über 500.000 Nutzer aus.
Zscaler plant Übernahme von Symmetry Systems für KI-Sicherheitsfunktionen 28. 05. 2026
Zscaler möchte den KI-Sicherheitsspezialisten Symmetry Systems übernehmen. Ziel der Akquisition ist der Ausbau von Zero-Trust-Funktionen für die sichere Kommunikation und Steuerung von KI-Agenten in Unternehmen.
Vertiv baut Flüssigkeitskühlungsportfolio für KI-Rechenzentren aus 27. 05. 2026
Vertiv gibt die Erweiterung seiner durchgängigen thermischen Kette durch die Verfügbarkeit der Vertiv CoolChip CDU 2300 und der Vertiv CoolChip Fluid Network Row Manifolds in EMEA bekannt. Diese Flüssigkeitskühltechnologien unterstützen die wachsenden Anforderungen von KI und hochdichter Rechenleistung der nächsten Generation, um hochdichte Infrastruktur schneller bereitzustellen und effizienter zu betreiben.
Sichere Identitäten für KI-Agenten: Wie Amazon Bedrock AgentCore Vertrauen in autonome Systeme schaffen soll 26. 05. 2026
Mit dem Einsatz autonomer KI-Agenten steigen auch die Anforderungen an Sicherheit und Identitätsmanagement. Amazon Bedrock AgentCore soll Unternehmen dabei unterstützen, KI-Agenten kontrolliert, nachvollziehbar und sicher in bestehende IT-Umgebungen zu integrieren. Der Beitrag zeigt, warum sichere digitale Identitäten für KI-Systeme künftig entscheidend werden.
A1 AI Award 2026 geht an Layonardo für Deepfake-Erkennung 22. 05. 2026
Beim erstmals vergebenen A1 AI Award wurde das österreichische Unternehmen Layonardo für seine KI-Lösung zur Erkennung manipulierter digitaler Inhalte ausgezeichnet. Die Technologie analysiert Bilder, Dokumente und Texte auf Deepfakes und andere Formen der Manipulation.
Infineon koordiniert EU-Projekt Moore4Power für Leistungselektronik 21. 05. 2026
Mit Moore4Power startet unter Leitung von Infineon eines der größten europäischen Forschungsprojekte für Leistungselektronik. 62 Partner aus 15 Ländern arbeiten an effizienteren Halbleiter- und Energiesystemen für Industrie, Mobilität und erneuerbare Energien.
Boomi und Red Hat entwickeln gemeinsamen Stack für agentische KI 21. 05. 2026
Boomi und Red Hat wollen Unternehmen den produktionsreifen Einsatz agentischer KI erleichtern. Die beiden Anbieter haben eine strategische Zusammenarbeit angekündigt, um einen integrierten Technologie-Stack für KI-Anwendungen bereitzustellen. Im Mittelpunkt stehen dabei Datenhoheit, Governance, Infrastrukturflexibilität und Kostenkontrolle.
EBS Volume Clones beschleunigen Datenbank- und DevOps-Workloads in AWS 20. 05. 2026
Mit „Amazon EBS Volume Clones“ führt AWS eine Funktion ein, die Point-in-Time-Kopien von EBS-Volumes innerhalb weniger Sekunden bereitstellt. Das soll insbesondere Datenbank-, Test- und CI/CD-Umgebungen beschleunigen und den bisherigen Snapshot-Workflow vereinfachen.
Sicherheitslücken werden zum größten Einfallstor für Cyberangriffe 20. 05. 2026
Die Ausnutzung von Schwachstellen ist laut dem neuen „Data Breach Investigations Report 2026“ von Verizon erstmals der häufigste initiale Angriffsvektor bei Sicherheitsverletzungen. Gleichzeitig verlängern sich die Reaktionszeiten bei der Behebung kritischer Sicherheitslücken deutlich.
Bull baut HPC-Infrastruktur für Airbus aus 19. 05. 2026
Bull hat für Airbus eine neue standortübergreifende Supercomputing-Infrastruktur in Frankreich und Deutschland umgesetzt. Die HPC-Umgebung soll die Simulationskapazität des Luft- und Raumfahrtkonzerns verdreifachen und kommt unter anderem bei Strömungs-, Akustik- und Belastungssimulationen zum Einsatz.
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Sicherheitslage im digitalen Raum

Microsoft warnt vor neuen Bedrohungsszenarien mit KI im Dienste des Betrugs

Im neuen Cyber Signals-Bericht analysiert Microsoft die zunehmende Rolle von KI bei Online-Betrugsfällen. Der Konzern beschreibt konkrete Angriffsszenarien, dokumentiert Gegenmaßnahmen und empfiehlt Unternehmen wie Konsument*innen präventive Strategien.

Foto: Microsoft Security Kelly Bissell Corporate Vice President of Anti-Fraud and Product Abuse bei Microsoft Security. Betrugsversuche im Internet werden raffinierter – und künstliche Intelligenz (KI) spielt dabei eine wachsende Rolle. Was früher hohe technische Hürden voraussetzte, gelingt Angreifenden heute in Minuten: Deepfakes, gefälschte Jobanzeigen oder täuschend echte Online-Shops. Microsoft hat im Rahmen seiner Cyber Signals-Initiative einen umfassenden Überblick über die aktuelle Bedrohungslage und seine Gegenmaßnahmen veröffentlicht. Für Unternehmen in Österreich und der EU ergibt sich daraus akuter Handlungsbedarf.

KI als Werkzeug im modernen Social Engineering

Cyberkriminelle nutzen generative KI zunehmend zur Automatisierung ihrer Angriffe. Dabei greifen sie auf frei verfügbare oder eigens entwickelte Tools zurück, um individuelle Profile von Zielpersonen zu erstellen. Die daraus resultierenden Social-Engineering-Angriffe reichen von Deepfake-Vorstellungsgesprächen bis hin zu gefälschten Supportanfragen. Besonders betroffen sind E-Commerce-Märkte wie Deutschland – und potenziell auch Österreich, das über einen wachsenden Onlinehandel verfügt.

Betrug im digitalen Handel und Recruiting

Laut Microsoft lassen sich professionelle Fake-Webseiten inklusive Produktrezensionen und erfundener Unternehmensgeschichten heute innerhalb kürzester Zeit generieren. Auch Jobportale sind Zielscheibe: KI-basierte Fake-Recruiter versenden realitätsnahe Stellenangebote und manipulieren Vorstellungsgespräche. Die Konsequenz: Verunsicherung bei Jobsuchenden und neue Risiken für Plattformbetreiber. Microsoft empfiehlt unter anderem die verpflichtende Einführung von Multifaktor-Authentifizierung und Deepfake-Erkennungstechnologien.

Missbrauch legitimer Tools

Obwohl viele der Angriffe ohne direkte KI-Nutzung erfolgen, zeigt Microsoft am Beispiel des Tools „Quick Assist“, wie legitime Software für betrügerische Zwecke zweckentfremdet werden kann. Die Ransomware-Gruppe Storm-1811 etwa nutzte Voice-Phishing und Microsoft Teams für Fernzugriffsversuche. Microsoft reagierte mit der Integration von Warnhinweisen, automatischer Sitzungsunterbrechung bei Risikoerkennung und empfiehlt Unternehmen den Wechsel auf „Remote Help“, das ausschließlich innerhalb von Organisationen eingesetzt werden kann.

Ganzheitliche Abwehr durch intelligente Systeme

Die Antwort auf KI-gestützten Betrug lautet laut Microsoft: Prävention durch Integration. Mit Schutzfunktionen wie Domain-Imitations-Erkennung, Scam Blockern, Smartscreen-Technologie und Digital Fingerprinting entwickelt Microsoft Systeme, die Bedrohungen frühzeitig identifizieren und automatisch Gegenmaßnahmen einleiten. Parallel dazu arbeitet das Unternehmen eng mit internationalen Strafverfolgungsbehörden zusammen, um Betrugsinfrastrukturen dauerhaft zu zerschlagen.

Kelly Bissell Corporate Vice President of Anti-Fraud and Product Abuse bei Microsoft Security dazu: „Cyberkriminalität ist ein Problem in Billionenhöhe und es nimmt seit 30 Jahren jedes Jahr zu. Ich denke, wir haben jetzt die Chance, KI schneller zu adaptieren, um Schwachstellen rasch zu erkennen und zu schließen. Heute haben wir KI, die in großem Maßstab etwas bewirken kann – und die es uns ermöglicht, Sicherheits- und Betrugsschutzfunktionen wesentlich schneller in unsere Produkte zu integrieren. Ich glaube auch, wir müssen weg von der Denkweise ‘Kunde’ und ‘Anbieter’ – hin zu einer echten Partnerschaft. Zusammen mit der Digital Crimes Unit von Microsoft habe ich kürzlich in Griechenland mit Führungskräften von INTERPOL sowie mit Vertreterinnen und Vertretern von Strafverfolgungsbehörden, nationalen Cybersicherheitsbehörden und Finanzministerien aus 15 Ländern genau daran gearbeitet.“ 

Den gesamten Blog dazu können Sie auf der Microsoft Homepage nachlesen.

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