Mit einem erweiterten Framework und neuen Tools startet TD SYNNEX die nächste Phase seines KI-Programms „Destination AI". Ziel ist es, Partner bei der praktischen Umsetzung ihrer KI-Strategien zu unterstützen – von der Standortbestimmung über Enablement bis hin zur technologischen Integration.
Foto: TD SYNNEX
Alexander Kremer, Sr. Director Advanced Solutions der TD SYNNEX Austria
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Michael Bauer, Business Development Manager KI bei TD SYNNEX
Künstliche Intelligenz hat sich im Unternehmensumfeld vom Zukunftsthema zum geschäftskritischen Faktor entwickelt. Laut IDC wird der weltweite Umsatz mit KI-Technologien bis 2028 auf über 630 Milliarden US-Dollar steigen. Vor diesem Hintergrund investieren Unternehmen zunehmend in KI-gestützte Lösungen – etwa in den Bereichen Predictive Analytics, Automatisierung, Agentic AI und Physical AI. TD SYNNEX reagiert auf diese Entwicklung mit einer erweiterten Version seines vor einem Jahr gestarteten Programms „Destination AI“. Die nun begonnene neue Phase soll Partnern dabei helfen, ihre KI-Initiativen gezielter und praxisnäher umzusetzen.
Die neue Phase von „Destination AI“ basiert auf vier tragenden Säulen. Unter dem Schwerpunkt „Awareness & Insights“ erhalten Partner Zugang zu Marktanalysen, Anwendungsszenarien, Trendberichten und Erfolgsgeschichten, die ihnen bei der strategischen Orientierung helfen. Der Bereich „Beratung & Umsetzung“ konzentriert sich auf die Auswahl, Integration und Skalierung von KI-Lösungen, angepasst an die jeweilige Ausgangslage und Zielsetzung der Partner. Mit „Enablement & Training“ stellt TD SYNNEX gezielte Schulungen, Zertifizierungen und Programme zum Kompetenzaufbau bereit. Schließlich unterstützt der Bereich „Lifecycle Support“ die kontinuierliche Weiterentwicklung der Projekte und sichert die Nachhaltigkeit der umgesetzten Lösungen.
Alexander Kremer, Sr. Director Advanced Solutions der TD SYNNEX Austria, erklärt: „Mit der neuen Phase von Destination AI™ geben wir unseren Partnern ein erweitertes, praxisnahes Werkzeug an die Hand, um ihre KI-Strategien gezielt umzusetzen. Wir haben unser Programm in den letzten Monaten um verschiedenste Services, Schulungen und Tools ergänzt, so dass Partnern der Einstieg und die Weiterentwicklung von KI-Lösungen für wiederum ihre Partner noch leichter fallen.“
Eine zentrale Rolle im erweiterten Programm spielt das Destination AI Solution Grid. Dieses visuelle Werkzeug ermöglicht es, die eigene KI-Reife – von der Einstiegsphase bis hin zum Expertenstatus – zu identifizieren und darauf abgestimmte technische und vertriebliche Lösungen zuzuordnen. Ergänzt wird dies durch das Partner Assessment Tool, das eine strukturierte Standortbestimmung ermöglicht und individuelle Handlungsempfehlungen liefert. Kremer betont: „Die Entwicklung im Bereich der Künstlichen Intelligenz ist derart rasant, dass es für den IT-Channel wichtig ist, sich selbst möglichst schnell dank verschiedener Tools zu orientieren, sich klar auszurichten und mit den richtigen Partnern, Tools und Plattformen zusammenzuarbeiten.“
Ein wesentlicher Aspekt der neuen Programmphase liegt in der technischen Infrastruktur, die für den Einsatz von KI notwendig ist. TD SYNNEX legt dabei besonderen Wert auf die Integration von KI in bestehende IT-Umgebungen. Im Fokus stehen hierbei unter anderem KI-fähige Hardware wie GPUs und Edge Devices, moderne Cloud- und Hybrid-Infrastrukturen, aktuelle Security- und Netzwerkarchitekturen sowie skalierbare Datenplattformen und effiziente Storage-Lösungen.
Michael Bauer, Business Development Manager KI bei TD SYNNEX, verweist auf die enge Zusammenarbeit mit mehr als 60 führenden Technologieanbietern, darunter NVIDIA, Microsoft, IBM, Lenovo, Dell Technologies und HPE. Gemeinsam mit diesen Herstellern wurden in den letzten Monaten zahlreiche Multi-Vendor-KI-Lösungen entwickelt und bereitgestellt. Besonders betont Bauer die Bedeutung praxisnaher Angebote: „Extrem hilfreich für unsere Partner sind dabei unsere Demo-Umgebungen, unser in Kurzem eröffnetes AI Lab in Wien und unser Kompetenzzentrum, das praxisnahe Unterstützung bietet. Neben den Investitionen in die Technologie bieten wir dem Channel aber auch Unterstützung durch unsere Destination AI™ Champions und unsere Presales-Beratung – wir setzen hier auf gezielte Kompetenzentwicklung.“
Ein zentraler Bestandteil der Weiterentwicklung von „Destination AI“ ist das umfassende Schulungs- und Weiterbildungsangebot. Die TD SYNNEX Academy bietet eine Vielzahl an Trainingsmöglichkeiten, sowohl online als auch vor Ort. Neben produktbezogenen Schulungen zu Plattformen wie IBM watsonx, Microsoft Azure oder Nvidia AI Enterprise gehören dazu auch mehrere speziell entwickelte Workshop-Formate.
So richtet sich ein eintägiger Basisworkshop an Einsteiger, die eine fundierte Einführung in das Thema Künstliche Intelligenz suchen. In einem zweitägigen Reifegrad-Workshop wird systematisch analysiert, wo ein Unternehmen in Bezug auf KI derzeit steht. Der vier Tage umfassende Transformation Manager Workshop vermittelt praxisorientierte Methoden, um die Einführung und Skalierung von KI-Initiativen erfolgreich zu steuern. Ergänzend dazu zeigt ein zweitägiger KI-Business Modell Workshop auf, wie sich bestehende Geschäftsmodelle mit Hilfe von KI weiterentwickeln oder neu gestalten lassen. Darüber hinaus gibt es ein Trainingsformat zur Cloud-Transformation mit Microsoft Azure, das sich ebenfalls über zwei Tage erstreckt.
Bauer hebt die praktische Relevanz dieser Formate hervor: „Wir bekommen beispielsweise für unser KI-Workshops, die wir mit Partnern machen, Bestnoten!“ TD SYNNEX analysiert dabei gemeinsam mit Partnern deren technologische Expertise, relevante Geschäftsmöglichkeiten, branchenspezifische Potenziale sowie die Möglichkeiten der Nutzung des Ökosystems. „Wir steigen dann direkt praxisorientiert in die Technologien rund um Generative KI, KI-gestützte Analytik, Automatisierung, Infrastruktur und Digital Modern Workplace ein – von der Analyse über Design und Deployment bis zum Managed Service“, so Bauer.
Ergänzend dazu werden Readiness Assessments durchgeführt, in denen unter anderem Skill-Gaps, Datenqualität, technischer Reifegrad und organisatorische Voraussetzungen ermittelt werden. Falls Partner ihre KI-Lösungen vorab testen möchten, stehen ihnen Services wie Proof-of-Concepts, vorkonfigurierte Hardware- und Softwarepakete im Configuration Center oder die Nutzung eines AI Labs zur Verfügung. Auf diese Weise lassen sich Implementierungszeit und -aufwand deutlich reduzieren.