Alle 14 Tage aktuelle News aus der IT-Szene   >   
Sophos übernimmt Arco Cyber und erweitert Angebot um CISO-nahe Managementservices 12. 02. 2026
Mit der Übernahme des britischen Cybersecurity-Spezialisten Arco Cyber baut Sophos sein Serviceportfolio aus. Kern der Erweiterung ist das neue Angebot „Sophos CISO Advantage“, das Organisationen bei Strategie, Governance und Risikobewertung unterstützen soll – auch ohne eigene Sicherheitsleitung.
Wie A1 die Cyber-Resilienz bei EGLO nach einem Ransomware-Vorfall stärkt 11. 02. 2026
Nach einem Ransomware-Angriff hat A1 gemeinsam mit EGLO eine robuste Cyber-Resilienz-Strategie aufgebaut, die Betriebssicherheit, schnelle Wiederherstellung und präventiven Schutz vereint. Der Beitrag beleuchtet die Lessons Learned, technische Maßnahmen und wie Unternehmen ihre Abwehr- und Reaktionsfähigkeit verbessern können.
Wie eine souveräne Cloud-Architektur die IT des Gesundheitsamts Frankfurt modernisiert 11. 02. 2026
Für Behörden gewinnt digitale Souveränität zunehmend an Bedeutung: Der Beitrag zeigt, wie das Gesundheitsamt Frankfurt am Main mit der cloud-nativen Plattform „GA-Lotse“ auf Basis von Exoscale-Cloud und Open-Source-Technologien eine moderne, DSGVO-konforme IT-Lösung realisiert hat. Im Fokus stehen Sicherheit, Datenhoheit und Effizienzgewinne durch föderale Cloud-Architekturen.
Künstliche Intelligenz als Wachstumstreiber im Immobilienvertrieb 11. 02. 2026
Von automatisierter Lead-Qualifizierung über datenbasierte Preisfindung bis hin zu personalisierten Kundenansprachen: Künstliche Intelligenz eröffnet dem Immobilienvertrieb neue Effizienz- und Skalierungspotenziale. Der Beitrag zeigt, wie datengetriebene, KI gestützte Technologien den Immobilienvertrieb effizienter, präziser und skalierbarer machen und welche Vorteile und Chancen sich daraus für Unternehmen ergeben.
STARFACE, estos und Gamma bündeln Roadshow-Format 10. 02. 2026
Mit der „Grow Together Tour 2026“ gehen STARFACE, estos und Gamma Deutschland erstmals gemeinsam auf Tour. Neun Termine im März und April führen durch den gesamten DACH-Raum, Auftakt ist am 4. März in Wien.
Zscaler erweitert Zero-Trust-Ansatz auf den Browser 10. 02. 2026
Mit der Übernahme von SquareX will Zscaler Zero-Trust-Sicherheit direkt in gängige Webbrowser integrieren. Ziel ist es, den sicheren Zugriff auf Anwendungen auch auf nicht verwalteten Geräten zu ermöglichen – ohne zusätzliche Unternehmensbrowser oder klassische Fernzugriffstechnologien.
ESET baut Enterprise-Geschäft in Österreich aus 10. 02. 2026
Der IT-Sicherheitsanbieter ESET überträgt die Verantwortung für Großkunden und strategische Partnerschaften in Österreich an Zvezdan Bogdanovic. Der erfahrene IT- und Vertriebsexperte soll seit Jahresbeginn das Enterprise-Segment weiterentwickeln.
IBM startet globale Ausschreibung für KI-Lösungen in Bildung und Arbeitsmarkt 09. 02. 2026
IBM hat eine weltweite Ausschreibung für die nächste Kohorte seines Impact Accelerator Programms gestartet. Der Fokus liegt auf KI-gestützten Lösungen, die Bildungsprozesse modernisieren und Übergänge in den Arbeitsmarkt verbessern sollen.
Fünf KI-Trends, die 2026 den digitalen Arbeitsplatz prägen 09. 02. 2026
Steigende Betriebskosten, neue regulatorische Anforderungen und der rasante technologische Fortschritt setzen Unternehmen zunehmend unter Druck, ihre Arbeitsprozesse effizienter und zugleich regelkonform zu gestalten. Künstliche Intelligenz spielt dabei eine zentrale Rolle – von der intelligenten Dokumentenverarbeitung über präventive Cybersicherheit bis hin zur Unterstützung von ESG-Reporting und Governance. Konica Minolta hat fünf Trends identifiziert, die den Digital Workplace im Jahr 2026 maßgeblich beeinflussen werden.
Moltbook-Hack legt strukturelle Schwächen im KI-Sektor offen 09. 02. 2026
Nach dem Einbruch bei der KI-Plattform Moltbook warnt der Security-Anbieter ESET vor einem gefährlichen Missverhältnis zwischen Innovationsgeschwindigkeit und IT-Sicherheit. Sicherheitsforscher kompromittierten das System innerhalb weniger Minuten.
Septeo schließt Übernahme von stp.one ab 05. 02. 2026
Der französische Software-Publisher Septeo hat die Übernahme des deutschen Legal-Tech-Anbieters stp.one abgeschlossen. Mit der Transaktion baut die Gruppe ihre europäische Präsenz aus und überschreitet ein Umsatzvolumen von 560 Mio. Euro.
Qsentinel und Nextcloud vereinbaren Partnerschaft für sichere virtuelle Arbeitsplätze 05. 02. 2026
Der Schweizer Anbieter Qsentinel und die Kollaborationsplattform Nextcloud gehen eine strategische Partnerschaft ein. Ziel sind hochsichere virtuelle Arbeitsplätze für Organisationen mit besonders sensiblen Daten.
Überwachungskampagne mit cloud-nativem Android-Trojaner Arsink RAT 04. 02. 2026
Der Sicherheitsspezialist Zimperium hat eine groß angelegte Android-Überwachungskampagne aufgedeckt. Der Remote-Access-Trojaner „Arsink RAT“ nutzt legitime Cloud-Dienste zur Tarnung und erlaubt Angreifern umfassenden Zugriff auf infizierte Geräte.
A1 und Microsoft senken Einstiegshürde für Copilot in österreichischen KMU 04. 02. 2026
Mit einem neuen „Microsoft 365 Copilot for Business“-Angebot wollen A1 und Microsoft kleinen und mittleren Unternehmen in Österreich den Zugang zu KI-gestützten Arbeitswerkzeugen erleichtern. Das Paket kombiniert Copilot-Funktionen mit bestehenden Microsoft-365-Lizenzen und bringt je nach Modell deutliche Preisnachlässe für Bestands- und Neukunden.
Vertiv bringt neue PowerUPS-200-Serie für Arbeitsplätze und vernetzte Haushalte 03. 02. 2026
Mit der neuen PowerUPS-200-Familie bringt Vertiv kompakte USV-Systeme mit 600 bis 2200 VA in den EMEA-Markt. Die Serie richtet sich an vernetzte Haushalte ebenso wie an Arbeitsplätze und POS-Umgebungen – und kombiniert Stromausfallschutz mit Funktionen wie austauschbaren Batterien, USB-Ladeports und unterschiedlichen Anzeige­konzepten für den Systemstatus.
KI hält Einzug in Security-Teams – mit Folgen für Rollenbilder und Qualifikationen 03. 02. 2026
Eine internationale Befragung von Cybersecurity-Experten zeigt: In Deutschland wird Künstliche Intelligenz schneller eingeführt als im globalen Schnitt. Gleichzeitig steigt der Bedarf an neuen Kompetenzen – und an kontinuierlicher Weiterbildung.
EU-Projekt SECURE startet Förderung für KMU zur Umsetzung des Cyber Resilience Act 02. 02. 2026
Mit dem Cyber Resilience Act (CRA) schafft die EU erstmals verbindliche Sicherheitsanforderungen für digitale Produkte über deren gesamten Lebenszyklus hinweg. Das EU-finanzierte Projekt SECURE unterstützt Kleinst-, kleine und mittlere Unternehmen ab sofort mit Fördermitteln und Begleitangeboten. Die erste Ausschreibung läuft bis Ende März 2026.
Digitale Barrierefreiheit als Qualitätsfaktor moderner IT-Lösungen 30. 01. 2026
Beim MP2 Business-Breakfast diskutierten Expert:innen aus Praxis, Verwaltung und Technologie über Chancen, Anforderungen und Umsetzung digitaler Barrierefreiheit. Im Fokus standen rechtliche Rahmenbedingungen ebenso wie User Experience, wirtschaftliche Potenziale und gesellschaftliche Verantwortung.
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KI-Assistent in Slack soll Arbeitskontext aus Chats, Daten und Tools zusammenführen

Salesforce macht Slackbot allgemein verfügbar

Salesforce hat die allgemeine Verfügbarkeit eines neu entwickelten Slackbot bekanntgegeben. Der KI-Assistent ist direkt in Slack integriert und soll Beschäftigte bei Recherche, Zusammenfassungen und mehrstufigen Aufgaben unterstützen – indem er den Arbeitskontext aus Unterhaltungen, Dateien und verbundenen Systemen einbezieht.

Foto: Saalesforce Mit Slack rückt Salesforce den Ort in den Mittelpunkt, an dem in vielen Unternehmen ein Großteil der Arbeit tatsächlich stattfindet: in laufenden Unterhaltungen, Abstimmungen, Projekträumen und geteilten Dokumenten. Auf der Dreamforce hatte Salesforce angekündigt, dass sich die Art und Weise, wie wir arbeiten, grundsätzlich verändern werde – und dass Slack diese Transformation vorantreiben soll. Mit der nun gestarteten breiten Bereitstellung des neuen Slackbot macht der Anbieter diesen Anspruch greifbar: Slackbot soll nicht nur Fragen beantworten, sondern als persönlicher Assistent im Arbeitsalltag agieren – dort, wo Kommunikation, Entscheidungen und Zusammenarbeit passieren.

Im Zentrum steht dabei ein Thema, das viele KI-Projekte ausbremst: Kontext. Denn ohne ein Verständnis dafür, woran eine Person gerade arbeitet, welche Informationen bereits ausgetauscht wurden und welche Daten in unterschiedlichen Systemen liegen, bleiben KI-Ausgaben oft generisch. Salesforce setzt mit Slackbot explizit darauf, diese „Kontextlücke“ zu schließen.

Mehr als eine Chat-Erweiterung

Slackbot unterscheidet sich laut Salesforce von KI-Agenten, die lediglich einzelne Anwendungen punktuell erweitern. Der Assistent bezieht strukturierten und unstrukturierten Datenbestand aus dem täglichen Arbeitsumfeld ein – etwa aus Unterhaltungen, Korrespondenzen, Terminen, Aufzeichnungen sowie aus Unternehmens- und Kundendaten.

Entscheidend: Slackbot übernimmt die Berechtigungen und Zugriffskontrollen der jeweils verbundenen Systeme. Das ist für den Unternehmenseinsatz relevant, weil sich Kontext nicht nur aus „mehr Daten“, sondern aus richtig gefilterten Daten ergibt – und Zugriffsrechte in der Praxis oft der Engpass sind. Salesforce argumentiert, dass die Kombination aus integriertem Kontext und vorhandenen Berechtigungsmodellen Slackbot präziser, relevanter und hilfreicher mache.

Aufgaben statt App-Wechsel

Ein weiterer Schwerpunkt der neuen Slackbot-Generation ist die Rolle als zentrale Schnittstelle für KI-Agenten. Slackbot bündelt und koordiniert Agenten von Agentforce sowie von anderen Anbietern. Beschäftigte sollen Aufgaben oder Fragen an Slackbot adressieren können, ohne dafür zwischen Anwendungen zu wechseln. Hinter den Kulissen werden die passenden Agenten aktiv – und sollen dadurch „leistungsfähiger“ werden und konkreten Geschäftsnutzen liefern.

Diese Orchestrierung ist nicht als technisches Detail gemeint, sondern als neues Nutzungsmodell: Slackbot wird zur Eingangsoberfläche für KI-gestützte Arbeitsschritte. Das soll nicht nur Zeit sparen, sondern auch verhindern, dass Teams für ähnliche Anforderungen parallel unterschiedliche Assistenten in getrennten Tools nutzen – mit entsprechendem Fragmentierungsrisiko.

Lernfähigkeit, Stil-Anpassung, mehrstufige Aufgaben

Salesforce betont, Slackbot sei „von Grund auf neu entwickelt“ worden. Er sei tief in den Unternehmenskontext eingebettet und nutze Informationen aus Unterhaltungen, Unternehmensdaten, Projekten und Arbeitsabläufen. Zudem lerne Slackbot aus Unterhaltungen und Daten, kenne organisatorische Abläufe und Details und verstehe, wie Anwender:innen vorgehen oder im Team zusammenarbeiten.

Die Neuerungen zielen damit nicht nur auf Inhalte, sondern auch auf Interaktion: In Tonalität und Stil soll sich Slackbot an Nutzer:innen anpassen. Zudem sei er für komplexe, mehrstufige Aufgaben vorgesehen – etwa das Erstellen von Besprechungsnotizen, Zusammenfassungen oder die Unterstützung bei Brainstormings. Salesforce beschreibt Slackbot als Werkzeug, um Themen vorzubereiten, Prioritäten zu setzen und Entscheidungen zu unterstützen, indem die richtigen Informationen zum richtigen Zeitpunkt bereitgestellt und Empfehlungen gegeben werden.

Alexander Wallner, CEO Salesforce DACH, positioniert Slackbot in diesem Zusammenhang als zentrale Arbeitsassistenz: Slack sei die „Eingangstür“ zum „Agentic Enterprise“, Slackbot der persönliche Assistent, der Menschen, KI-Agenten, Daten und Anwendungen zusammenbringe – und dabei insbesondere die Kontextlücke schließe, weil er verstehe, wo Arbeit stattfinde.

Gestaffelter Rollout

Der neue Slackbot wird ab 13. Jänner 2026 zunächst für erste Business+- und Enterprise+-Kunden bereitgestellt und bis Februar kontinuierlich weiter ausgerollt. Für Enterprise-Pläne gilt während des Rollouts, dass Org Owner und Admins spezifische Slackbot-Zugriffsberechtigungen setzen oder den Zugriff vollständig einschränken können – diese Steuerungsmöglichkeit ist bis zum 10. Februar 2026 vorgesehen.

Salesforce ergänzt die Ankündigung mit Erfahrungen aus der internen Nutzung: Zwei Drittel der Belegschaft hätten den neuen Slackbot getestet, 80 Prozent der Nutzer:innen würden ihn weiterverwenden. Je nach Einsatzbereich seien Einsparungen zwischen zwei und 20 Stunden pro Woche beobachtet worden. Die interne Zufriedenheit gibt Salesforce mit 96 Prozent an; außerdem sei 73 Prozent der internen Nutzung durch das Teilen von Prompts und Use Cases („Social Sharing“) getrieben.

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