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SAP / cbs

Ritter Sport integriert Amicelli-Werk in eigenes SAP-System

Mit der Übernahme eines neuen Werks in Österreich erweiterte Ritter Sport sein Repertoire. Das zugekaufte Werk wurde mittels eines Carve-in in das bereits bestehende SAP-System der Schwaben integriert.

Foto: Ritter Sport Mit dem Transformationsprojekt profitiert Ritter von integrierten End-to-End-Prozessen Der Schokoladenhersteller Alfred Ritter aus Waldenbuch (Baden-Württemberg) hat das frühere Mars-Werk im österreichischen Breitenbrunn übernommen. Das Traditionsunternehmen hat dabei von Mars Austria nicht nur das Produktionswerk in der Seegemeinde erworben. Es wurde auch die die Marke Amicelli (Waffelröllchen mit cremiger Haselnussfüllung) samt den dazugehörigen Maschinen und rund 70 Mitarbeiter übernommen. Dazu galt es, die neue Ritter-Sparte im Rahmen eines Carve-in sauber und geräuschlos in das bestehende SAP-System von Ritter zu integrieren.

Neue ERP-Plattform in nur sechs Wochen

Mit Hilfe von cbs Corporate Business Solutions hat das IT-Team ein komplett neues IT-System für das Werk Breitenbrunn aufgebaut. Dieses haben sie innerhalb von nur drei Monaten erfolgreich in ihre globale ERP-Landschaft eingegliedert. Eine wesentliche Herausforderung solcher Transaktionen besteht darin, die komplexen Vorgänge eines Carve-in in möglichst kurzer Zeit, effektiv und mit hoher Qualität zu realisieren. Dazu Asmus Wolff, Geschäftsführer Supply Chain und verantwortlich für die IT bei Ritter: „Wir hatten einen extrem anspruchsvollen Zeitrahmen, wir haben für die gesamte Inbetriebnahme der Produktion nur sechs Wochen gehabt, und innerhalb dieser sechs Wochen mussten wir das Werk einmal komplett zerlegen und wieder neu aufbauen.“

Es gab keine Infrastruktur mehr, alles musste neu installiert werden. Und natürlich ging es für die Verantwortlichen auch darum, komplett neue Prozesse in einem anderen Land aufzusetzen. Dazu galt es, eine umfassende Prozessanalyse zu machen. Ritter blieben sechs Wochen für die Planung und sechs Wochen für die Installation.

Zeitdruck, damit die Regale gefüllt bleiben

Eile war auch geboten, weil die Marke Amicelli in der Region Deutschland, Österreich, Schweiz sowie auch in den Niederlanden beliebt und weit verbreitet ist. Und die letzte Charge der Röllchen wurde schon im September von Mars produziert. Die Planbarkeit des Konsums von Süßwaren ist schwierig, auch und gerade dann, wenn Promotionen im Handel laufen. Ziel war es daher, möglichst rechtzeitig wieder am Markt zu sein, so dass am Supermarkt-Regal kein Loch aufreißt.

Deshalb war der 15. Januar ein harter Go-Live-Termin, der alternativlos war. „Das hat hervorragend geklappt. Als unsere IT-Basis stand, war ich sehr froh, dass wir mit den weiteren Vorbereitungen loslegen durften“, erklärt Wolff. So konnte Ritter Sport die Amicelli-Produktion zeitnah anfahren und gleichzeitig die letzten beiden Januarwochen noch gut dazu nutzen, um Rohmaterialien für die Produktion zu bestellen, Lagerbestände aufzubauen, Transporte zu buchen und Qualitätsfreigaben vorzunehmen etc. Ende Januar wurden bereits die ersten Amicelli-Kartons an den Handel ausgeliefert.

Digitale Transformation in der Ritter-Zentrale

IT-Geschäftsführer Wolff erklärt: „Beim Aufbau des Systems wollten wir sehr nah am SAP-Standard sein und nah an der künftigen SAP-S/4HANA-Realität, denn in der Firmenzentrale werden wir unser ERP Core System demnächst auf SAP S/4HANA umstellen. Das war eine Herausforderung, weil wir hier schon in die Zukunft denken mussten.“

Gleichzeitig gelang es, verschiedene Optimierungen in SAP vorzunehmen. So wurde in Breitenbrunn ein separater Abrechnungskreis mit eigenständigem Controlling aufgebaut. Ritter verfügt so über optimierte Steuerungsgrößen und der Bereich Finance kann diese besser aus dem System ableiten. Im Logistikbereich hat Ritter Sport auf Handling Units umgestellt. Dies verbessert die Transportabwicklung und die Nachverfolgung der Sendungen. Beim Thema Qualitätsprüfungen schaffte es Ritter, einen veralteten proprietären Prozess durch eine moderne Lösung zu ersetzen.

Zukunftssicher dank integrierter Prozess

„Die Zusammenarbeit zwischen cbs und Ritter hat hervorragend funktioniert, obwohl die meisten Prozess-Workshops wegen der Pandemie durchgehend virtuell stattfanden“, lobt IT-Entscheider Wolff. Reisen war während des Projektes kaum möglich. „Das war in der ersten Planungs- und Kennenlernphase nicht so ganz einfach, aber wir haben es gut gemeistert.“ Das Fazit der Verantwortlichen fällt positiv aus. „Ritter profitiert von integrierten End-2-End-Prozessen, die einwandfrei funktionieren. Das Transformations-Projekt war durchweg erfolgreich: in time, in quality, in budget!“

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