Alle 14 Tage aktuelle News aus der IT-Szene   >   
Österreichischer Gesundheitswirtschaftskongress: Digitalisierung und KI im Fokus 19. 06. 2024
Vergangene Woche fand der diesjährige Österreichische Gesundheitswirtschaftskongress, kurz ÖGWK, in Wien statt. Veranstaltungspartner MP2 IT-Solutions gab Einblicke in die Trends und digitalen Entwicklungen in der Gesundheitsbranche.
Flexible ERP-Prozesse für die Werkshalle von morgen 17. 06. 2024
Neue Maschine, neue Funktionen: In Zeiten von KI und Large Language Models erweitert sich das Funktionsspektrum moderner Fertigungsmaschinen geradezu in Rekordzeit. Damit die kontinuierlichen Innovationen zu einem Effizienzgewinn für den Gesamtprozess führen, müssen auch die umliegenden IT-Systeme dieser Dynamik Rechnung tragen können. Wie der ERP-Spezialist Asseco Solutions mit der neuesten Generation seiner Lösung APplus die digitale Fertigung von morgen unterstützt, zeigt das Unternehmen auf der „World of Tools“ 2024 in Nürnberg.
A1 und KSV1870 bewerten Cyber-Risiken von Unternehmen 15. 06. 2024
A1 und KSV1870 haben eine strategische Kooperation geschlossen, um Unternehmen in Österreich einen umfassenden Cyber-Sicherheitsnachweis zu ermöglichen. Diese Zusammenarbeit zielt darauf ab, die Transparenz und Sicherheit in lokalen und globalen Lieferketten zu erhöhen, indem ein strukturiertes und anerkanntes Rating gemäß den Richtlinien von NIS2 und DORA etabliert wird.
Sage übernimmt HR-Module von Ammonit 12. 06. 2024
Die Akquisition stärkt Sage DPW, Sages HR-Lösung für den österreichischen Markt.
Innovationen und Netzwerke im Fokus: LEARNTEC 2024 schließt erfolgreich ab 06. 06. 2024
Die 31. Ausgabe der LEARNTEC, Europas führende Messe für digitale Bildung, bot ein breites Spektrum an Innovationen und Vernetzungsmöglichkeiten. Über 14.000 Teilnehmende aus 43 Ländern, trafen sich und 419 Aussteller in Karlsruhe, um die neuesten Entwicklungen im digitalen Lernen zu erkunden und sich auszutauschen. Das vielseitige Programm, ergänzt durch einen Outdoorbereich mit Festivalcharakter, setzte neue Maßstäbe.
Digitale Buchhaltung leicht gemacht 05. 06. 2024
Das Kärntner Start-up Bookkeepr präsentiert eine benutzerfreundliche App für EPUs und Kleinstunternehmen.
Start in Belgien, Finnland, Portugal und Tschechien 04. 06. 2024
refurbed, ein Online-Marktplatz für refurbished Produkte, erschließt neue Märkte und startet in Belgien, Finnland, Portugal und Tschechien.
Erweiterung der Datenfreiheit für Veeam-Kunden: Proxmox VE-Support kommt 28. 05. 2024
Veeam Software kündigt die Unterstützung für Proxmox VE an, eine häufig nachgefragte Virtualisierungsplattform, um das Datenmanagement und die Cyber-Resilienz zu verbessern.
ISPA sieht einen Rückschlag für den Datenschutz in EUGH Urteil 16. 05. 2024
Die ISPA, der Interessenverband der österreichischen Internetwirtschaft, äußert sich besorgt über das jüngste Urteil des Europäischen Gerichtshofs zur Vorratsdatenspeicherung. Der Verband sieht darin eine ernsthafte Bedrohung für Grundrechte und fordert die Politik auf, gegen überzogene Überwachungstendenzen klar Stellung zu beziehen, eine umfassende Überprüfung der aktuellen Rechtslage zur Vorratsdatenspeicherung durchzuführen, klare Grenzen zu setzen und die Freiheiten der Menschen in einer digitalisierten Welt zu bewahren.
AWS startet in neue Ära der KI-gestützten Softwareentwicklung 14. 05. 2024
AWS erweitert mit Amazon Q die Möglichkeiten der Softwareentwicklung durch den Einsatz von KI. Die Plattform fördert die Automatisierung und bietet umfangreiche Integrationsoptionen, wodurch Unternehmen unterschiedlicher Größe ihre Daten sicher und effizient verwalten können. Mit Amazon Q stellt AWS ein Tool bereit, das sowohl die Entwicklergemeinschaft als auch nicht-technische Mitarbeiter unterstützt.
Studie von Ping Identity enthüllt Lücken im Identitätsschutz 08. 05. 2024
Eine internationale Umfrage von Ping Identity offenbart, dass viele Unternehmen Schwierigkeiten bei der Identitätsverifikation haben und unzureichend gegen KI-basierte Angriffe geschützt sind. Die Ergebnisse der Umfrage verdeutlichen, dass Unternehmen im Bereich Identitätsschutz im KI-Zeitalter noch großen Nachholbedarf haben. Experten empfehlen dringend, Investitionen in fortschrittlichere Technologien und Strategien zu tätigen, um sich gegen die wachsenden Bedrohungen durch künstliche Intelligenz zu wappnen.
Sichere Geldanlage mit IT-Expertise made in Austria 08. 05. 2024
Die Anforderungen für Bundeschatz, das neue Geldanlegerprodukts des Bundes, waren hoch: Die Web-Applikation sollte äußerst benutzerfreundlich und zugleich in höchstem Maße sicher sein und die Entwicklung sollte in Rekordzeit umgesetzt werden. Erfüllt wurden diese Anforderungen von einem Spezialisten für Custom Software Development mit Headquarter in Wien.
Commvault startet Cloud-basierte Cleanroom-Recovery-Lösung 02. 05. 2024
Commvault präsentiert eine neue, in der Cloud gehostete Lösung zur Datenwiederherstellung, die speziell für Unternehmen jeder Größe entwickelt wurde.
Bedrohungslage für ERP-Systeme verschärft sich drastisch: Neue Studie zeigt Zunahme der Ransomware-Vorfälle 02. 05. 2024
Eine aktuelle Untersuchung der Sicherheitsunternehmen Onapsis und Flashpoint offenbart eine alarmierende Zunahme von Ransomware-Angriffen auf SAP-Systeme. Die Studie dokumentiert einen Anstieg der Attacken um 400 Prozent, was auf eine erhöhte Ausnutzung von Schwachstellen in ERP-Systemen zurückzuführen ist. Die Cyberangriffe erreichen neue Dimensionen.
Veeam baut seine Marktführerschaft im Bereich der Datensicherung weiter aus 02. 05. 2024
Laut einem aktuellen Bericht der International Data Corporation (IDC) bestätigt Veeam seine führende Position im globalen Markt für Datenreplikations- und Schutzsoftware durch kontinuierliches Wachstum und Innovation. Die neuesten Produktentwicklungen und strategischen Partnerschaften unterstreichen die Reaktion auf die Herausforderungen moderner IT-Umgebungen und Cyberbedrohungen.
Neue Visualisierungstools unterstützen Biomediziner und Datenjournalisten 02. 05. 2024
Ein Forschungsverbund unter Beteiligung der FH St. Pölten und weiterer renommierter Institutionen entwickelte neue Hilfsmittel für Visual Analytics, die speziell auf die Bedürfnisse von Biomedizinern und Datenjournalisten zugeschnitten sind.
Langzeitstudie analysiert KI-Einsatz in B2B Social-Media-Kommunikation 24. 04. 2024
Die Langzeitstudie zur Social-Media-Kommunikation von B2B-Unternehmen ist heuer zum 14. Mal angelaufen. Dieses Jahr liegt ein besonderes Augenmerk auf dem Einfluss künstlicher Intelligenz.
Österreichs Bundesrechenzentrum fördert Nachhaltigkeit durch CO2-freie IT 23. 04. 2024
Das IT Rechenzentrum des Bundes in Wien treibt mit grünem Strom und innovativen Energierückgewinnungssystemen die Nachhaltigkeit in Österreichs IT-Landschaft voran.
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Gastbeitrag

SASE – mit den richtigen Fragen zum Erfolg

Wildwuchs statt Übersicht: In Netzwerken sieht es oft bunt aus. Lösungen verschiedener Anbieter allerorts. Das muss nicht sein. Sicherheit und Konnektivität kann auch aus einer Hand bezogen werden. Unified Secure Access Service Edge oder kurz Unified SASE lautet das Zauberwort. Die Implementierung aber sollte gut durchdacht und mit klar definierten Zielen geplant werden, um am Ende auch wirklich den größtmöglichen Nutzen aus der eingesetzten Lösung ziehen zu können. Von Markus Hirsch

Foto: Fortinet Der Autor Markus Hirsch ist Manager System Engineering Austria bei Fortinet. In einem kürzlich erschienenen Bericht von Gartner, der den aktuellen Status von Zero-Trust-Technologien bewertet, tätigten die Analyst:innen der Cybersecurity-Branche eine etwas verblüffende Aussage: SASE befinde sich aufgrund des übertriebenen Marketings vieler Technologieanbieter im Tal der Tränen. Die Innovation könne die überhöhten Erwartungen nicht mehr erfüllen, das Medieninteresse lasse nach, abgesehen von einigen abschreckenden Schlagzeilen.

SASE – immer noch die Zukunft der Cybersecurity?

Dabei sehen viele SASE als die Zukunft der Cybersecurity in Unternehmen, weil es konvergente Netzwerk- und Sicherheitsfunktionen bietet. SASE unterstützt mehrere Anwendungsfälle für den sicheren Zugriff – wie private Anwendungen, Cloud-Anwendungen und SaaS-Anwendungen – mit flexiblen Konnektivitätsoptionen für alle User und Zweigstellen. Bei richtiger Implementierung verbessert SASE die Netzwerktransparenz, Agilität, Leistung und Sicherheit eines Unternehmens.

SASE besteht aus einer Kombination verschiedener Bausteine, die für ein umfassendes Sicherheitskonzept wichtig sind:

  • SD-WAN (Software-Defined Wide Area Network)
  • Secure Web Gateway (SWG)
  • Cloud Access Security Broker (CASB)
  • Zero-Trust Network Access (ZTNA)
  • Firewall-as-a-Service (FWaaS)

Früher musste ein Unternehmen, das an SASE interessiert war, SD-WAN von einem Anbieter, CASB von einem anderen und alle anderen Sicherheitselemente von weiteren Herstellern erwerben. Das war komplex, von der Verwaltung noch gar nicht zu sprechen. SASE von einem einzigen Anbieter erwies sich hier als idealer Lösungsansatz. Die Idee: Ein einziger Anbieter stellt alle SASE-Funktionen über eine einzige, einheitliche Verwaltungskonsole bereit. Komplexität, zusätzliche Kosten und Latenzzeiten sollen somit vermieden werden. Und da sie nicht länger mehrere Produkte miteinander verbinden und verwalten müssen, können sich IT-Teams anderer wichtiger Aufgaben widmen.

Erwartungen sind hoch

Warum aber hat sich SASE noch nicht flächendeckend durchgesetzt, wenn es doch so perfekt klingt? Kurz gesagt, weil es schwer ist, sie gut zu betreiben. Laut Gartner liegt die derzeitige Marktdurchdringung von SASE bei nur 5 bis 20 Prozent der Zielgruppe. Zwar gibt es viele Anbieter von Netzwerken und viele Unternehmen im Bereich Cybersecurity, aber nur sehr wenige sind auf beides spezialisiert, was für SASE eine Notwendigkeit ist. Oftmals spezialisiert sich ein Anbieter auf eine Komponente und arbeitet mit verschiedenen Lieferanten zusammen, um die anderen Elemente abzudecken. Es ist jedoch äußerst schwierig, die Technologien verschiedener Anbieter zusammenzufügen.

Viele SASE-Anbieter haben zudem schlecht integrierte Elemente, die mehrere Dashboards und Konsolen erfordern. Diese Komplexität macht die Verwaltung ihrer SASE-Lösungen kompliziert und umständlich. Dies ist der Hauptgrund, warum zahlreiche SASE-Lösungen die großen Erwartungen nicht erfüllen können. Der Mangel an echter Konvergenz ist also der Hauptgrund, warum SASE in ein negatives Licht gerückt ist.

Doch was tun?

Klar ist: Eine vollständige SASE-Implementierung erfordert einen koordinierten und kohärenten Ansatz zwischen Security- und Netzwerk-Teams. CIOs und CISOs müssen ihre Abteilungen am gleichen Strang ziehen zu lassen. Die Förderung teamübergreifender Zusammenarbeit ist für die Unternehmensführung von größter Bedeutung.

Sorgfältige Auswahl und Planung notwendig

Die Vielzahl an Technologien, die mit SASE in Berührung kommen, kann leicht entmutigen. Dies gilt insbesondere, wenn bereits mehrere Lösungen von verschiedenen Anbietern mit unterschiedlichen Vertragslaufzeiten verwendet werden. Wo soll man anfangen? Der erste Schritt besteht darin, dass sich Security-Teams für einen einzigen Anbieter entscheiden. Anschließend sollten sie einen Plan entwickeln, um die Funktionen, die SASE ausmachen, auf der Grundlage der aktuellen Lizenzierung auf einen einzigen Anbieter zu übertragen.

Eine weitere große Herausforderung ist die Qualifikation von Security-Expert:innen. Die Kompetenzstufen für alle Technologien mehrerer Anbieter zu erreichen, kann für die IT-Mitarbeiter:innen schwierig sein. Die Schulung ist viel schneller und einfacher, wenn Unternehmen einen Ansatz mit nur einem Anbieter verwenden, da alle SASE-Komponenten nahtlos zusammenarbeiten und über dieselbe Konsole verwaltet werden.

Die Technologien, aus denen SASE besteht, sind zwar nicht neu, aber die Zusammenführung von Netzwerk- und Sicherheitsfunktionen in einer einzigen SASE-Lösung ist nicht alltäglich. Zudem wird SASE ständig weiterentwickelt, um neuen Bedrohungen und Anwendungsfällen zu begegnen. Am besten ist es, sich an einen SASE-Anbieter zu wenden, der nachweislich innovativ ist und der seine SASE-Lösung kontinuierlich mit Upgrades und den neuesten Funktionen aktualisiert.

Mit SASE zum Erfolg: Flexibilität & Sicherheit winken

Während viele Unternehmen die Cloud strategisch nutzen, insbesondere mit dem Aufkommen von Remote Work, müssen einige Unternehmen ihre Daten und Systeme vor Ort behalten, weil sie mit stark regulierten Daten arbeiten oder strenge Compliance-Standards erfüllen müssen. Eine SASE-Lösung sollte also auch die Flexibilität bieten, ihre Lösungen sowohl in der Cloud als auch vor Ort zu verwalten.

Außerdem können SASE-Lösungen Security-Dienste direkt aus der Cloud über SASE-Standorte anbieten. Dabei handelt es sich um physische Rechenzentrumsstandorte mit der erforderlichen Hardware, um Sicherheitsprüfungen durchzuführen und Konnektivität zu gewährleisten. Aus diesem Grund ist es wichtig, einen SASE-Anbieter zu wählen, der über eine starke SASE-Standort-Abdeckung verfügt. Genauso wichtig ist es, dass der Anbieter weltweit präsent ist und einen Rund-um-die-Uhr-Support mit belastbaren SLAs anbietet.

Unified SASE: Besser als sein Ruf!

Der Markt für SASE-Lösungen aus einer Hand wird weiterwachsen und viele Unternehmen werden die Migration zu einer SASE-Lösung eines einzigen Anbieters vollziehen. Aber diese Migration muss nicht aufwändig sein.

Wer den Tipps folgt und die richtigen Fragen beantwortet, kann nicht nur die Herausforderungen bei der SASE-Implementierung bewältigen, sondern ist auch einen wichtigen Schritt näher an Erfolg und echtem Mehrwert. Und darum geht es schlussendlich: dass Unternehmen am Ende über einheitliche Sicherheit, nahtlose Benutzerfreundlichkeit und betriebliche Effizienz im gesamten Netzwerk verfügen. Darauf lohnt es sich hinzuarbeiten.

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