Alle 14 Tage aktuelle News aus der IT-Szene   >   
Crayon und Intact gehen Partnerschaft ein 08. 02. 2023
Mit dem norwegischen Technologiedienstleister Crayon will das österreichische Softwareunternehmen Intact die Entwicklung seiner KI-Lösungen weiter vorantreiben.
Hochverfügbare Datennetzwerke mit Power-over-Ethernet 06. 02. 2023
Der kompakte PoE-Gigabit-Switch Lynx 3510 von Westermo eignet sich für Netzwerke mit hohen Datenmengen und Bandbreiten.
Spatenstich am neuen x-tention-Campus in Wels 03. 02. 2023
Baubeginn des neuen Headquarters der Unternehmensgruppe, das Platz für 350 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bieten soll.
OpenText kauft Micro Focus 02. 02. 2023
Die zwei Big Player in der Tech-Branche wachsen zu einem Kaufpreis von rund 5,8 Milliarden US-Dollar zusammen.
Ingram Micro erweitert Cybersecurity-Portfolio mit Okta 01. 02. 2023
Der Spezialist für Identitätsmanagement ergänzt das Angebot für Cloud-basierte Sicherheitssysteme.
it-sa und secIT vereinbaren Partnerschaft 01. 02. 2023
Die Sicherheitsmessen kooperieren künftig inhaltlich und beim Marketing.
Netural bündelt Digitalisierungsangebot in neuem Geschäftsbereich 31. 01. 2023
Die Digitalisierungsprofis der Linzer Digital Services-Agentur begleiten mittelständische und große Firmen durch den gesamten Prozess der digitalen Transformation.
Nachfrage am IT-Jobmarkt unverändert hoch 30. 01. 2023
Besonders gefragt waren im vergangenen Quartal Security-Spezialisten sowie IT-Architekten und -Supporter.
Sensor für „explosive“ Umgebungen 25. 01. 2023
Watteco präsentiert eine batteriebetriebene, drahtlose LoRaWAN-Mehrzweck-Überwachungslösung mit ATEX-Zertifizierung.
Boll expandiert nach Österreich 25. 01. 2023
Irene Marx leitet die neue Wiener Niederlassung des auf IT-Security spezialisierten Value Added Distributors
Ö-Cloud-Gütesiegel für eww ITandTEL 24. 01. 2023
Der Welser IT-Dienstleister konnte das strenge Audit erfolgreich absolvieren und darf sich ab sofort mit dem Zertifikat des heimischen Sicherheitsverbunds Ö-Cloud schmücken.
ERP-Systeme und -Anbieter im Vergleich 23. 01. 2023
Das ERP Booklet 2023 unterstützt Unternehmen quer durch alle Branchen bei der Suche nach dem passenden ERP-System.
Ingram Micro startet neue Kundenplattform in Österreich 16. 01. 2023
Xvantage for Customers ist Shop, Marketplace, Infoportal und herstellerübergreifende Content-Plattform in einem.
Die IT zum Glänzen bringen 13. 01. 2023
Der Wiener IT-Dienstleister MP2 startete unter dem Motto „letITshine“ ins neue Jahr.
Herausragende Services für Dokumentenverarbeitung 12. 01. 2023
Konica Minoltas Hybrid Work-Plattform Workplace Pure wurde mit dem BLI Pick Award 2023 ausgezeichnet.
door2solution wird Teil von Docufy 11. 01. 2023
Docufy erweitert seine Software-Suite durch den Zukauf um Lösungen für industrielles Ersatzteilmanagement.
Phoenix Contact übernimmt iS5 Communications 09. 01. 2023
Lösungen für Infrastrukturnetzwerke werden ausgebaut.
Austro Control baut Virtual Data Center weiter aus 19. 12. 2022
Frequentis liefert IT-basiertes Sprachkommunikationssystem für den Tower Schwechat.
weiter
HR-Software

KI als Lernbegleiter in der Aus- und Weiterbildung

Gastbeitrag: Wie sich neue Anwendungen agil den Bedürfnissen von Lernenden anpassen und damit den Lernerfolg steigern, erklären Thierry Hostettler und René Müller von der Swiss Connect Academy.

Foto: SCA Die Autoren René Müller (links) und Thierry Hostettler von der Swiss Connect Academy Die Erkenntnis ist nicht neu, aber deshalb nicht weniger wichtig: Menschen sind sehr individuell und haben in der Folge ganz verschiedene Bedürfnisse – auch an das Lernen. Im beruflichen Zusammenhang kommt hinzu, dass Lernende bei einer Weiterbildung mit sehr unterschiedlicher Vorbildung und Erfahrung starten. Sie müssen deshalb mit maßgeschneiderten Lernangeboten abgeholt und begeistert werden. Das „Gießkannenprinzip“ hat in der Weiterbildung schon lange ausgedient. Und Lernzeit mit Inhalten zu verschwenden, die jemand schon beherrscht, ist ineffizient. Studien belegen: Die Motivation hängt stark davon ab, ob die jeweiligen Bedürfnisse der Lernenden befriedigt werden können. Kurzum: Je individueller der Lern-Prozess, umso größer dann der anschließende Lern-Erfolg.

Gamechanger in der Aus- und Weiterbildung

Doch genau diese Herausforderung ist mit Software nicht leicht zu bewältigen. Traditionell sind die jeweiligen Anwendungen sehr linear aufgebaut und können sich den Bedürfnissen der Nutzerinnen und Nutzer nicht anpassen. Künstliche Intelligenz wird deshalb zu einem „Gamechanger“ in der beruflichen Aus- und Weiterbildung. KI bricht den starren Aufbau von Lernsoftware auf und verwandelt mit Hilfe kluger Algorithmen die Software zu einem rund um die Uhr aktiven Lernbegleiter mit objektivem und zuverlässigem Verständnis für die Stärken und Schwächen „ihrer“ Schülerinnen und Schüler.

Foto: SCA Richtig eingesetzt, bricht Künstliche Intelligenz die lineare Struktur traditioneller Lern-Software auf und übernimmt die Rolle eines Nachhilfelehrers, der individuell auf die Lernenden eingeht KI-gestütztes Lernen in der Praxis

Innovative Software-Anbieter setzen deshalb auf die Einbindung Künstlicher Intelligenz, die auf die Bedürfnisse der einzelnen Lernenden eingeht. Die Software wird zu einem digitalen Begleiter auf der „Learning Journey“.

Die einzelnen Stationen auf dieser Reise sehen in diesem Praxisbeispiel wie folgt aus:

  • Zu Beginn wird ein Einstufungstest durchgeführt. Hier wird der jeweilige Bedarf des Nutzers analysiert, vorhandenes Wissen erkannt und die weiteren Schritte bedarfsgerecht und individuell zugeschnitten.
  • Nun beginnt der Lernprozess: Die Lernerfahrung der Teilnehmenden wird kontinuierlich durch Lernerfolgskontrollen und individuelles Feedback bereichert.
  • In den meisten Fällen wird auf ein konkretes Ziel hin gelernt, zum Beispiel eine Abschlussprüfung. Die Künstliche Intelligenz gleicht die Prüfungsanforderungen nun fortlaufend mit dem erworbenen Know-how des Lernenden ab und passt den Lernstoff agil an: So werden Schwachstellen beim Lernen gezielt angegangen und beispielsweise durch Wiederholungen ausgeglichen. 

Individuelle Untersützung

Die Neurowissenschaften lehren uns, dass unser Gehirn verstehen muss, warum es etwas lernt. Es ist nicht einfach ein Automat, der sich beliebig füttern lässt, sondern es ist auf der Suche nach Sinn. Daher ist es wichtig, Wege zu schaffen, auf denen Menschen den Nutzen ihres Lernens erkennen können und dies vor allem den persönlichen Bedarf trifft.

Genau hier setzt Künstliche Intelligenz in der Weiterbildung an: Sie unterstützt den Menschen, der mit ihr lernt, wie ein Coach so individuell wie möglich. Beim Training beispielsweise von Modulkompetenzen geben Algorithmen dabei ein formatives Feedback zu offenen Fragen und passen den Schwierigkeitsgrad an die jeweiligen Fähigkeiten der Lernenden an.

Foto: SCA Ein renommierter Logistikkonzern und eines der größten Personenverkehrsunternehmen im deutschsprachigen Raum nutzen die Plattform der Swiss Connect Academy für das Training zukünftiger Führungskräfte Algorithmen bilden die Basis

So setzt beispielsweise die Swiss Connect Academy in ihrer Software zwei Algorithmen ein: einen statischen und einen dynamischen. Beide Algorithmen können vier Fragetypen bis zur Bloom‘schen Taxonomie-Stufe 3 automatisch korrigieren. Der statische Algorithmus bildet die Basis, um das persönliche Einstiegslevel (Mastery Level) festzulegen. Der dynamische Algorithmus baut auf dem Einstiegslevel auf und berechnet nach jedem weiteren Test, ob sich der Level verbessert hat, verschlechtert hat oder gleichgeblieben ist. Damit wird auf einer individuellen Ebene nach zwei Semestern das Prüfungsniveau erreicht. Auf diesem Weg nutzen ein renommierter Logistikkonzern und eines der größten Unternehmen im Personenverkehr im deutschsprachigen Raum bereits KI-gestützte Software für das Training zukünftiger Führungskräfte. Während der berufsbegleitenden Weiterbildung werden sie individuell auf ihre externe Prüfung vorbereitet, die in die anerkannten Zertifikate Leadership und Management, sowie in einem weiteren Schritt in die Berufsprüfung zur Führungsfachfrau/zum Führungsfachmann mit Fachausweis münden.

So bricht Künstliche Intelligenz die lineare Struktur traditioneller Lern-Software auf und übernimmt die Position eines persönlichen Nachhilfelehrers, der individuell auf die Bedürfnisse seiner Lernenden eingeht.


Die Autoren sind Gründer der Swiss Connect Academy (SCA) mit Sitz in Zürich, einem Spezialisten für den Einsatz Künstlicher Intelligenz in der Aus- und Weiterbildung. Thierry Hostettler ist Mitglied des Verwaltungsrates und René Müller ist Verwaltungsratsvorsitzender. Die SCA erhielt als erster Anbieter im deutschsprachigen Raum die FIBAA-Zertifizierung „Excellence in Digital Education“ in der Kategorie Premium.

it&t business medien OG
Tel.: +43/1/369 80 67-0
office@ittbusiness.at