Alle 14 Tage aktuelle News aus der IT-Szene   >   
Österreichs Mittelstand beschleunigt Digitalisierung: Zwei von drei Unternehmen nutzen bereits KI 05. 12. 2025
Die neue Digitalisierungsstudie 2025 von Drei und marketmind bestätigt einen markanten Technologieschub im österreichischen Mittelstand. KI, Cloud und IoT gewinnen rasant an Bedeutung – zugleich bestehen Lücken bei Strategien, Cyber-Security und Rahmenbedingungen.
Proton Sheets: End-to-End-verschlüsselte Tabellen für Unternehmen 04. 12. 2025
Proton integriert mit „Proton Sheets“ erstmals ein Tabellenkalkulationswerkzeug in seine Cloud-Lösung Proton Drive. Der Dienst soll Organisationen eine kollaborative Alternative zu gängigen Big-Tech-Tools bieten – mit vollständiger End-to-End-Verschlüsselung und Datenhaltung nach Schweizer Datenschutzrecht.
CONVOTIS und ONTEC AI bündeln Kräfte für datenschutzkonforme und integrierte KI-Anwendungen 04. 12. 2025
Mit einer strategischen Allianz wollen CONVOTIS und ONTEC AI Unternehmen den Zugang zu anpassbaren, datenschutzkonformen KI-Systemen erleichtern. Die Kooperation verbindet eine API-first-Plattform für Wissens- und Datenmanagement mit langjähriger Integrations- und Beratungserfahrung – mit Fokus auf europäische Datenhoheit und praxisnahe Einbettung in bestehende Geschäftsprozesse.
Zukunftstechnologie zwischen Hype und Realität am BE-terna Digital Summit 2025 03. 12. 2025
Mehr als 100 Teilnehmende diskutierten beim neuen Digital Summit von BE-terna in München über die tatsächliche Relevanz aktueller Technologietrends. Im Mittelpunkt standen die Frage nach der realen Wirkung von KI, das Spannungsfeld zwischen Hype und Umsetzung sowie konkrete Einsatzszenarien für Agentic AI.
Tieto erhält Microsoft „Partner of the Year Visionary Award 2025“ für Innovationsprojekt mit EVN 03. 12. 2025
Bei der Microsoft Partner Award-Gala im Wiener Palais Ferstel wurde Tieto für ein datenbasiertes Transformationsprojekt mit dem Energieversorger EVN geehrt. Der „Visionary Award 2025“ in der Kategorie „Innovation“ würdigt ein unternehmensweites Data-Lakehouse, das die Grundlage für moderne Energie- und Reportingprozesse schaffen soll.
Ricoh präsentiert neue nachhaltige A3 MFP-Serie zur Unterstützung der Circular Economy 02. 12. 2025
Mit der IM-Cxx01CE-Serie präsentiert Ricoh drei neue A3-Farb-Multifunktionsgeräte, die im Sinne der Circular Economy entwickelt wurden. Die Modelle IM C2501CE, IM C3501CE und IM C5501CE kombinieren einen deutlich reduzierten CO₂-Fußabdruck, hohe Energieeffizienz und moderne Sicherheitsfunktionen.
Wie Inflation das Einkaufsverhalten verändert – und warum Generationen unterschiedlich reagieren 02. 12. 2025
Eine aktuelle, repräsentative Studie von Shopfully und marketagent beleuchtet, wie stark die Inflation das Konsumverhalten in Österreich beeinflusst. Die Ergebnisse zeigen deutliche Unterschiede zwischen den Generationen – vom Griff zu Rabatten bis hin zur Bereitschaft, auf bestimmte Produkte zu verzichten.
AWS erweitert KI-Partnerprogramm um Agentic-AI-Kategorien und veröffentlicht neue Daten zum Partnerökosystem 02. 12. 2025
Im Vorfeld der AWS re:Invent 2025 hat Amazon Web Services drei neue Agentic-AI-Kategorien für sein KI-Kompetenzprogramm vorgestellt. Begleitend dazu legt eine neue Omdia-Studie dar, wie stark Partnerunternehmen vom AWS-Ökosystem profitieren. Auch technische Integrationen – etwa von Deepgram – sollen Unternehmen beim Aufbau produktiver KI-Anwendungen unterstützen.
Samsung beruft Dario Casari zum Präsidenten für Österreich und Schweiz 01. 12. 2025
Dario Casari übernimmt die Geschäftsführung von Samsung Electronics Österreich und Schweiz. Der langjährige Manager folgt auf Trevor Lee und verantwortet zusätzlich weiterhin das Mobile Business beider Länder.
A1 führt „Business Internet Secure“ für einfache DNS-Absicherung ein 28. 11. 2025
Mit „A1 Business Internet Secure“ stellt A1 ein Paket vor, das klassischen Internetzugang mit DNS-basierter Sicherheitsfilterung kombiniert. Die Lösung richtet sich an kleine und mittlere Unternehmen und setzt vollständig auf eine innerhalb der EU betriebene Infrastruktur.
Tietoevry firmiert künftig als „Tieto“ – Konzern richtet Markenarchitektur und Consulting-Geschäft neu aus 27. 11. 2025
Der Technologiedienstleister Tietoevry tritt künftig unter dem Namen „Tieto“ auf. Damit verbindet das Unternehmen seine nordischen Wurzeln mit einer klaren Fokussierung auf vereinfachte Markenführung, internationale Expansion und ein gestärktes Consulting-Geschäft. Für den zentral­europäischen Markt übernimmt Robert Kaup die Leitung von Tieto Tech Consulting Central Europe.
next layer übernimmt Rechenzentrum von Drei Österreich und erweitert Standorte in Wien 27. 11. 2025
Der Internet Service Provider next layer integriert das ehemalige Drei-Rechenzentrum an der Heiligenstädter Lände 27c in seine Infrastruktur. Mit dem Schritt übernimmt das Unternehmen mehr als 100 Firmenkunden und stärkt seine Position als unabhängiger Anbieter für Geschäftskunden in Österreich.
Microsoft Partner Awards 2025 in Wien vergeben 26. 11. 2025
Im Wiener Palais Ferstel wurden die Microsoft Partner Awards 2025 vergeben. Die Veranstaltung würdigte Projekte aus den Bereichen Digitalisierung, Dateninfrastruktur, KI, Sicherheit und Nachhaltigkeit und zeigte die Bandbreite aktueller IT-Entwicklungen in Österreich.
"Zukunft gestalten – Wachstum durch Technologie, Wissen und Wandel“ am 11. und 12. März 2026 im Novotel Wien Hauptbahnhof 26. 11. 2025
Unter dem Leitthema „Zukunft gestalten – Wachstum durch Technologie, Wissen und Wandel“ findet am 11. und 12. März 2026 in Wien das 9. Deutsch-Österreichische Technologieforum statt. Die Veranstaltung der Deutschen Handelskammer in Österreich in Kooperation mit Fraunhofer Austria bringt führende Vertreterinnen und Vertreter aus Industrie, Wissenschaft, Politik und Wirtschaft zusammen, um zentrale Fragen der technologischen Transformation und Wettbewerbsfähigkeit zu diskutieren.
CANCOM bindet STACKIT in den Cloud Marketplace ein 25. 11. 2025
Mit der Integration des gesamten STACKIT-Portfolios erweitert CANCOM sein Multi-Cloud-Angebot um eine vollständig souveräne Cloud-Plattform. Der Zusammenschluss adressiert steigende Anforderungen an Datensouveränität, Compliance und regulatorische Sicherheit – insbesondere in sensiblen Branchen.
Verändertes Konsumentenverhalten im digitalen Raum 24. 11. 2025
Eine neue internationale Untersuchung von Yext und Researchscape verdeutlicht, wie stark sich der Such- und Entscheidungsprozess im Onlinehandel verändert. Deutsche Konsumenten verlassen sich kaum noch auf erste Treffer, setzen zunehmend auf KI-Tools – und lassen sich sechs klar unterscheidbaren Suchtypen zuordnen.
A1 bietet Business-Kunden 5G-Smartphones um 0 Euro und 20-Prozent-Bonus auf neue Mobilfunkverträge 24. 11. 2025
Mit den „A1 Business Mobil XMAS Unlimited“-Tarifen startet A1 eine breit angelegte Weihnachtsaktion für Unternehmenskunden. Neben gratis 5G-Smartphones bei Neuanmeldung reduziert der Anbieter das Grundentgelt dauerhaft um 20 Prozent und ergänzt das Angebot um weitere Vergünstigungen für Mobilfunk und Internet.
Auszeichnung für Spitzenleistungen der digitalen Transformation 20. 11. 2025
Zum 21. Mal hat SAP Österreich Unternehmen für herausragende digitale Transformationsprojekte geehrt. Bei der Veranstaltung in Wien wurden insgesamt zehn Projekte prämiert. RHI Magnesita, Knapp AG und Frauscher Sensor Technology erhielten den Titel „Grand Winner“.
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Veeam / Infotech

Rundum-Schutz für den IT-Katastrophenfall

Fill verkürzt mit seiner DRaaS-Lösung die Wiederherstellungszeit für Produktionsprozesse um über 80 Prozent.

Foto: Fill Maschinenbau Hightech made in Austria: Der Innviertler Spezialmaschinenbauer Fill setzt auf Disaster Recovery-as-a-Service (DRaaS) Von Bauteilen für die Automobilindustrie und die Luftfahrt bis hin zu Wintersportartikeln wird heute eine Vielzahl unterschiedlicher Produkte mit Lösungen von Fill hergestellt. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Gurten im Bezirk Ried im Innkreis ist unter anderem die weltweite Nummer 1 bei Snowboardproduktionsmaschinen. Ein hoher Automatisierungsgrad, die durchgängige Digitalisierung der Produktionsabläufe und intelligente Steuerungssysteme im Hintergrund sind dabei Schlüsselfaktoren.

Virtuelle und physische Prozesse verschmelzen in der Fertigung von Fill zunehmend miteinander. Das heißt auch, dass immer mehr Daten und Anwendungen rund um die Uhr zuverlässig zur Verfügung stehen müssen. Alleine mit internen Ressourcen war das für die IT-Organisation nicht mehr zu bewältigen.

Datenverlust wäre existenzgefährdend

„Wir sind ein Sondermaschinenbauer, kein IT-Unternehmen“, so Helmut Wagner, Teamleiter Informationstechnologie bei Fill. „Unsere Fachabteilung stieß daher beim Thema Datensicherung irgendwann an ihre Grenzen. Die Konfiguration der Backup-Jobs, die Administration und Wartung der erforderlichen Infrastruktur und die notwendigen Recovery-Tests nahmen immer mehr Zeit in Anspruch. Zudem ist es mit begrenztem Personal einfach nicht möglich, eine 100-prozentige Zuverlässigkeit zu gewährleisten. Schon eine Nachlässigkeit kann zu einem Datenverlust führen, der im schlimmsten Fall existenzgefährdend ist.“

Die IT-Verantwortlichen von Fill suchten daher nach einem passenden Backup-as-a-Service-Modell (BaaS). Dabei ging es nicht nur um den Schutz der wichtigsten geschäftskritischen Systeme, sondern auch um die schnelle Wiederherstellung von Ressourcen bei einem Totalausfall des Fill-Rechenzentrums. Das Unternehmen wollte kein eigenes Ausfallrechenzentrum einrichten und betreiben, sondern die benötigten Server-, Storage- und Netzwerk-Kapazitäten im Desasterfall als flexible Dienstleistung beziehen.

„Ganz entscheidend war für uns, dass unser Partner eine Backup- und Disaster Recovery-Strategie entwickelt, auf die wir uns wirklich verlassen können“, unterstreicht Wagner. „Es gibt so vieles, das bei der Sicherung großer Datenmengen schief gehen kann — daher legten wir großen Wert auf eine zuverlässige Technologie, regelmäßige Tests und eine vollkommen transparente Dokumentation.“

Überzeugendes Gesamtpaket

Nach einer Marktanalyse fiel die Wahl schließlich auf den IT-Serviceprovider Infotech EDV-Systeme und eine Cloud-Datenmanagement-Lösung von Veeam. „Das Gesamtpaket überzeugte uns von Anfang an“, erklärt der IT-Teamleiter. „Infotech verbindet sehr viel technologisches Know-how mit ausgewiesener Servicekompetenz und hat seinen Sitz zudem nur wenige Kilometer von unserer Zentrale entfernt. Und Veeam bietet aus unserer Sicht die ausgereiftesten Lösungen für die hochverfügbare Bereitstellung physischer, virtueller und cloudbasierter Workloads.“

Infotech implementierte bei Fill zunächst Veeam Backup & Replication für die Sicherung der virtualisierten Serverinfrastruktur, die auf VMware vSphere basiert. Mehr als 150 virtuelle Maschinen — darunter zahlreiche geschäftskritische Anwendungen wie das ERP-System, CAD/CAM-Software oder Anwendungen für Simulation und Industrial IoT — werden heute automatisiert gesichert. Veeam Cloud Connect überträgt dabei Kopien der Backup-Dateien immer auch in das Rechenzentrum des Serviceproviders.

Ausgefallene virtuelle Maschinen können mit Instant VM Recovery innerhalb von Minuten direkt aus dem Backup neu gestartet werden. So lassen sich Unterbrechungen für die laufenden Fertigungsprozesse vermeiden. Auch eine granulare Wiederherstellung einzelner Anwendungsobjekte ist möglich. Mit dem Veeam Explorer für Microsoft SQL Server kann Infotech beispielsweise Datenbanken transaktionsgenau auf einen bestimmten Zeitpunkt zurücksetzen — enorm hilfreich bei Systemen, die wichtige Produktionsdaten verwalten.

Die Veeam-Technologie SureBackup überprüft automatisch die Wiederherstellbarkeit aller gesicherten Systeme, Infotech wertet zudem täglich die Logfiles und Reports aus. Bei Fehlermeldungen werden Fill und Infotech sofort per E-Mail-Alert benachrichtigt. „Die Verantwortlichkeiten sind in diesem Fall klar geregelt“, betont Helmut Wagner. „Infotech identifiziert dann sofort die Ursache des Fehlers und kümmert sich um eine Lösung.“

Wieder produktiv in wenigen Stunden

Gemeinsam mit dem Serviceprovider erarbeitete Fill auch eine umfassende Disaster Recovery-Strategie. Im ersten Schritt wurden dabei die Anwendungen definiert, die für den Produktionsbetrieb zwingend benötigt werden. In einem umfassenden Disaster Recovery-Test untersuchten die Projektpartner dann, wie lange es dauert, um alle diese Systeme im Desasterfall wieder zur Verfügung zu stellen.

„Das Ergebnis war für uns sehr aufschlussreich“, berichtet Wagner. „Die manuelle Wiederherstellung unserer wichtigsten Dienste dauerte mehr als 24 Stunden. Mit der neuen Lösung können wir diesen Wert in Zukunft erheblich reduzieren.“

Für eine optimierte Disaster Recovery kommt künftig der Veeam Availability Orchestrator zum Einsatz. Diese Lösung ermöglicht es, die Recovery von IT-Systemen aus Backups und Replikaten zu orchestrieren. Server werden automatisch in der optimalen Reihenfolge wiederhergestellt und hochgefahren. Vorbereitete Skripte für Dienste wie Microsoft Exchange, Active Directory oder SQL-Datenbanken beschleunigen die Wiederherstellung einzelner Applikationen. Zudem kann der Availability Orchestrator auch Systeme direkt aus Backup- Files heraus neu zu starten.

„Finale Ergebnisse stehen zwar noch aus, aber wir rechnen damit, dass alle geschäftskritischen Systeme innerhalb von vier bis fünf Stunden wieder laufen würden“, schätzt der IT-Teamleiter. „Wir könnten also selbst bei einem Totalausfall unseres Rechenzentrums schon nach kürzester Zeit die Produktion für unsere Kunden wieder aufnehmen.“

Regelmäßige Tests

Der Availability Orchestrator bietet zudem die Möglichkeit, die Disaster-Recovery-Strategie regelmäßig zu testen — ohne dass die Produktivsysteme belastet werden. Die Ergebnisse dieser Tests werden im Detail über die integrierten Reporting-Funktionen dokumentiert. So hat der Produktionsbetrieb jederzeit einen aktuellen Nachweis, dass eine ausreichende Risikovorsorge vorhanden ist.

„Wir sind mit den Möglichkeiten des Backup- und Disaster-Recovery-Service rundum zufrieden“, fasst Helmut Wagner zusammen. „Im nächsten Schritt werden wir daher auch unsere Microsoft Office 365-Daten mit Veeam im Rechenzentrum von Infotech sichern. Unsere PCs und Notebooks wollen wir künftig ebenfalls in den Backup-Service integrieren. Damit sorgen wir dafür, dass die Verfügbarkeit unserer IT vom Client bis zur Cloud durchgängig geschützt ist.“

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