Neue Produktionskapazitäten von rund 22.000 Quadratmetern in der Slowakei werden die Fertigung von Stromversorgungs- und Wärmemanagementlösungen für die digitale Infrastruktur der nächsten Generation vorantreiben.
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Vertiv erweitert seine Produktionskapazitäten in der EMEA-Region. Im Mittelpunkt steht der Standort Nové Mesto nad Váhom in der Slowakei, an dem das Unternehmen rund 22.000 Quadratmeter zusätzliche Produktionsfläche schaffen will. Der Ausbau soll in den kommenden 18 bis 24 Monaten erfolgen.
Die zusätzlichen Kapazitäten sind für Stromversorgungs-, Schaltanlagen- und Wärmemanagement-Technologien vorgesehen. Dazu zählen auch Flüssigkeitskühlungs- und Stromversorgungslösungen für KI-Anwendungen mit hoher Leistungsdichte sowie High-Performance Computing.
Die Investition folgt auf Expansionsinitiativen von Vertiv an Produktionsstandorten in Irland, Italien, Kroatien, Malaysia, Mexiko und den USA. Damit reagiert das Unternehmen auf eine steigende Nachfrage nach kritischer digitaler Infrastruktur in Cloud-, Unternehmens-, Colocation- und KI-Umgebungen.
Neben zusätzlichen Produktionskapazitäten will Vertiv den slowakischen Standort zu einem stärker integrierten Fertigungs- und Technologiecampus weiterentwickeln. Technisches Know-how, operative Abläufe und Fertigungskapazitäten sollen dabei in einem gemeinsamen Ökosystem zusammengeführt werden.
Damit will das Unternehmen schneller auf kundenspezifische Anforderungen reagieren, die Lieferfähigkeit beschleunigen und die Widerstandsfähigkeit seiner EMEA-Lieferkette stärken.
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Paul Ryan, Präsident von Vertiv in der EMEA-Region
„Da KI und andere kritische digitale Anwendungen in der Region zunehmen, investieren wir weiterhin in unsere Fertigungskapazitäten in der gesamten EMEA-Region“,
sagt Paul Ryan, Präsident von Vertiv in der EMEA-Region.
Eine wichtige Rolle spielt dabei nach Angaben des Unternehmens die sogenannte „Time-to-Token“. Damit bezeichnet Vertiv die Zeitspanne vom Aufbau der Infrastruktur bis zu dem Zeitpunkt, an dem KI-Workloads einen geschäftlichen Nutzen erzeugen. Mit dem Ausbau will das Unternehmen Stromversorgungs- und Kühlkapazitäten schneller und in größerem Maßstab bereitstellen.
Mit der Erweiterung sollen zwischen 2027 und 2029 Hunderte neue Arbeitsplätze entstehen. Vorgesehen sind Stellen in den Bereichen Fertigung, Ingenieurwesen, Betrieb, Lieferkette, Qualitätssicherung, Technik und Führung.
Vertiv will parallel dazu in Weiterbildung, berufliche Entwicklung und langfristige Karrieremöglichkeiten investieren. Zudem plant das Unternehmen Initiativen zur Gewinnung neuer Mitarbeiter, zur Mobilität der Belegschaft und zur Entwicklung der Region.
„Wir sehen Nové Mesto nad Váhom als Produktionsstandort von Weltklasse, an dem Menschen, Technologie und Innovation zusammenkommen, um einige der technisch fortschrittlichsten Kunden und anspruchsvollsten Anwendungen auf dem Markt zu bedienen“,
sagt Chris Hales, VP Operations EMEA bei Vertiv.
Mit den zusätzlichen Kapazitäten adressiert Vertiv Hyperscale- und Cloud-Anbieter, Colocation-Betreiber, Neocloud-Anbieter, Unternehmensrechenzentren und weitere geschäftskritische Anwendungen.
Der Ausbau ist Teil der Strategie, die Produktionspräsenz in der EMEA-Region zu erweitern. Im Fokus steht dabei die Stromversorgungs- und Kühlungsinfrastruktur für die nächste Generation digitaler Dienste sowie für KI-Fabriken und High-Density-Computing.