Alle 14 Tage aktuelle News aus der IT-Szene   >   
IBM transformiert Betriebsabläufe mit RISE with SAP 12. 05. 2022
Der IT-Konzern migriert mit Hilfe des Digitalisierungsansatzes von SAP mehr als 375 TB Daten in die Cloud.
Phios expandiert nach Österreich 11. 05. 2022
Stefan Vögel wird Geschäftsführer der Wiener Niederlassung.
Digital Impuls Awards 22 für Brantner und Nagarro 10. 05. 2022
Die Auszeichnung prämierte die besten Innovations- und Transformationsprojekten aus mehr als 140 Einreichungen.
Data Governance mit Fokus auf den Menschen 09. 05. 2022
Die Österreichischen Data Governance Konferenz der ADV stellte auch heuer wieder das „Öl des 21.Jahrhunderts“ in den Fokus.
Integration als Schlüssel zum Erfolg 06. 05. 2022
Die neue Version der Business-Software geht den Weg zu einer gemeinsamen Technologieplattform für die schnelle Anwendungsintegration.
CIS bietet TISAX-Level-2-Assessments an 05. 05. 2022
Vermehrte Ransomware-Attacken in der Automotive-Branche: Neues Assessment zum Schutz der Informationssicherheit.
Das harte Rennen um die besten Spezialisten 04. 05. 2022
Die Nachfrage nach qualifiziertem Personal steigt quer durch die Branchenlandschaft.
Nachhaltiges Wachstum mit Ingram Micro Cloud 03. 05. 2022
Der Distributor pflanzt für eine bestimmte Anzahl an verkauften Cloud-Seats einen Baum.
Töchtertag bringt Mädchen in die Technikbranche 02. 05. 2022
Beim Wiener Softwarehaus MP2 IT-Solutions blickte die 15-jährige Schülerin Mariola Vorkapic den IT-Expertinnen und -Experten über die Schulter.
Magenta Business launcht neues Mobile Voice-Portfolio für Unternehmen 29. 04. 2022
Wegfall von Servicepauschale und Aktivierungsgebühr, freie Wahl bei der Mindestvertragsdauer, 5G in allen Smartphone-Tarifen und eine SIM-Only-Option sind wesentliche Vorteile.
Atlassian-Experten gehen künftig gemeinsame Wege 28. 04. 2022
Durch den Zusammenschluss der Timetoact Group und des Atlassian Platinum Solution-Partners catworkx entsteht einer der größten Atlassian-Partner in der DACH-Region.
Trend Micro zeigt umfassende Security-Plattform 27. 04. 2022
Trend Micro One bietet Ökosystem aus eigenen Produkten und Drittanbieter-Integrationen.
Ingram Micro und Lenovo bauen Kooperation aus 26. 04. 2022
Ingram Micro wird exklusiver Lenovo 360-Distributor in Österreich
Hornetsecurity wird neuer Partner von Infinigate Österreich 20. 04. 2022
VAD erweitert sein Portfolio für den MSP-Markt in der gesamten DACH-Region.
Smarte Cloud-Kommunikation 19. 04. 2022
UC-Suite Cloudya Meet & Share mit Videokonferenzen ab sofort verfügbar.
Wieder live und in Farbe 14. 04. 2022
ELO verzeichnet rund 800 Teilnehmer bei seiner wieder als Präsenzveranstaltung abgehaltenen Kunden- und Partnertagung.
adesso gründet Landesgesellschaften in Schweden und Dänemark 13. 04. 2022
Akquisition des schwedischen IT-Unternehmens Purple Scout ist Basis für die neuen Niederlassungen.
Vom Service-Mitarbeiter zum Kundenbetreuer – dank KI 12. 04. 2022
Salesforce hat neue Funktionen der Service Cloud angekündigt.
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Zoho

Digitale Arbeitsplätze garantieren Krisensicherheit

Gastbeitrag: Für den optimalen Betrieb eines Unternehmens sind flexible, digitale Arbeitsplätze Grundvoraussetzung. Damit das Homeoffice reibungslos funktioniert, müssen Unternehmen hybrides Arbeiten richtig organisieren, meint Sridhar Iyengar.

Foto: Zoho Der Autor Sridhar Iyengar ist Geschäftsführer von Zoho Europe Viele Unternehmen haben erkannt, dass der Arbeitsplatz der Zukunft ortsunabhängig funktionieren muss. Dafür sind eine entsprechende Organisations- und Infrastruktur, aber auch eine passende Unternehmenskultur nötig. Doch es reicht nicht, nur die Hardware-Voraussetzungen und das Mindset bei den Mitarbeitern für den digitalen Arbeitsplatz zu schaffen. Auch die nötigen Software-Tools für Management, Kommunikation und Kollaboration müssen vorhanden sein. Bei der systematischen Umstellung auf einen digitalen Arbeitsplatz gibt es also eine Reihe von Aufgaben zu meistern.

Technisches Verständnis entwickeln

Sämtliche Beteiligte sollten die für die Digitalisierung des Arbeitsplatzes genutzte Technologien verstehen. Das gilt insbesondere für die SaaS- und Cloud-Lösungen. Bei der Wahl einer Plattform sollten Unternehmen darauf achten, dass sie einen holistischen Ansatz bietet und alle wichtigen Tools enthält, die Mitarbeiter benötigen. Darüber hinaus muss die Plattform aber auch flexibel sein, um beispielsweise Drittanbieter-Lösungen via APIs zu integrieren.

Komplexität vermeiden

Die Versuchung für Unternehmen ist groß, gleich eine Vielzahl an Tools von verschiedenen Anbietern zu nutzen. Allerdings erschwert dieser Schritt die Zusammenarbeit über Team- oder Abteilungsgrenzen hinweg: Die meisten Softwarelösungen unterscheiden sich in Usability sowie Funktionsumfang und stehen damit einer einheitlichen User Experience und passenden Abläufen im Weg. Problematisch ist auch, dass sie sich kaum kontextbezogen integrieren lassen, zudem Lizenzierungskosten verursachen und auf der Management-Ebene die Datenanalyse für die Entscheidungsfindung erschweren.

Foto: Marvin Meyer/Unsplash Idealerweise unterstützt eine Plattform für den digitalen Arbeitsplatz die unterschiedlichsten Bereiche eines Unternehmens und bietet für eine hohe Produktivität ein einheitliches Benutzererlebnis In wichtige Ressourcen investieren

Sowohl auf Server- als auch auf Client-Seite müssen ausreichende Bandbreiten vorhanden sein, um einen ausfallfreien Betrieb zu ermöglichen. Zusätzlich sollten Unternehmen sicherstellen, dass die Mitarbeiter mit geeigneten Computern und Webcams ausgestattet sind. Alte Endgeräte mit beschränkter Performance behindern die effiziente und produktive Zusammenarbeit.

Sicherheit nicht vergessen

Ungesicherte Verbindungen und Geräte vereinfachen Attacken und Zugriffe durch Hacker auf wertvolle Unternehmensdaten. Auch bei der Auswahl eines Serviceproviders sind solche Sicherheitsaspekte essenziell und entsprechend zu prüfen. Unternehmen müssen außerdem darauf achten, Datenschutzvorschriften (DSGVO und ISO 27701) einzuhalten und Kundendaten zu schützen. Um Security- und Compliance-Vorgaben erfüllen zu können, sollten daher unternehmenskritische Daten in einem eigenen Rechenzentrum gespeichert werden.

Beim Zugang zum digitalen Arbeitsplatz sollten Unternehmen zudem auf eine Multifaktor-Authentifizierung (MFA) setzen. Um die Produktivität dabei hochzuhalten, können sie MFA mit Single-Sign-On-Verfahren kombinieren. Noch besser ist es, wenn diese Maßnahmen auch mit den in ihre Digital-Plattform integrierten Drittanbieter-Anwendungen kompatibel sind.

Mitarbeiter stärken und schulen

Setzen Unternehmen auf die richtigen Tools, können sie auf eine hohe Akzeptanz der Digitalisierungsbemühungen hoffen. Idealerweise sind neue Anwendungen einfach zu bedienen und verfügen über anpassungsfähige Benutzeroberflächen. Sie sollten Mitarbeitern zudem erlauben, sich wiederholende Arbeitsabläufe zu automatisieren, wodurch mehr Zeit für wertschöpfende Tätigkeiten zur Verfügung steht. Eine optimale digitale Arbeitsplattform für Mitarbeiter beinhaltet darüber hinaus eine Kollaborationsplattform, die eine funktionsübergreifende Prozessintegrationen und die Übertragung von Geschäftskommunikation über Wirkungsbereiche hinweg bietet.

Interne Trainings, auch online per Videokonferenz, sorgen dafür, dass Mitarbeiter neue Anwendungen möglichst rasch produktiv und sicher verwenden können. Unternehmen schützen sich damit auch besser vor Cyberangriffen, weil viele Angriffsvektoren bei versierten Anwendern nicht zum Erfolg führen. Online-Ratgeber und Supporthotlines ergänzen die unterstützenden Schulungsmaßnahmen für die Mitarbeiter.

Konsequenzen für die Unternehmenskultur

Die in der Krise geforderten rapiden Veränderungen an den digitalen Arbeitsplatz beeinflussen auch die Firmenkultur. Mit einer Kombination aus technologischen Innovationen, neuen Formen der Arbeitsorganisation und unterstützenden Maßnahmen für die Mitarbeiter setzen Unternehmen die Maßstäbe für ein Management, das auch in Zukunft die Wandlungs- und Wettbewerbsfähigkeit sichert.

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