Alle 14 Tage aktuelle News aus der IT-Szene   >   
Bull baut HPC-Infrastruktur für Airbus aus 19. 05. 2026
Bull hat für Airbus eine neue standortübergreifende Supercomputing-Infrastruktur in Frankreich und Deutschland umgesetzt. Die HPC-Umgebung soll die Simulationskapazität des Luft- und Raumfahrtkonzerns verdreifachen und kommt unter anderem bei Strömungs-, Akustik- und Belastungssimulationen zum Einsatz.
Tableau erweitert Analytics-Plattform um KI-Agenten und Wissensmodell 18. 05. 2026
Tableau hat seine neue „Agentic Analytics Platform“ vorgestellt. Die Plattform soll Daten, Geschäftslogik und Metadaten in einer einheitlichen Umgebung zusammenführen, damit KI-Agenten nicht nur Analysen liefern, sondern daraus auch automatisiert Aktionen ableiten können. Im Mittelpunkt steht dabei ein semantisches Wissensmodell, das laut Tableau vertrauenswürdige und kontextbezogene KI-Antworten ermöglichen soll.
Cybersecurity-Branche steht vor wachsender Personallücke 15. 05. 2026
Der Fachkräftemangel in der Cybersecurity verschärft sich weiter. Laut aktueller ISC2-Studie kämpfen Unternehmen bereits heute mit Kompetenzdefiziten und fehlenden Spezialistinnen und Spezialisten. Der bevorstehende Ruhestand vieler erfahrener Fachkräfte könnte die Situation in den kommenden Jahren zusätzlich verschärfen.
SPAR erweitert Einsatz von Inventurrobotern in seinen Märkten 13. 05. 2026
Der autonome Inventurroboter „Tally“ sorgt bei SPAR für effizientere Prozesse, bessere Warenverfügbarkeit und mehr Zeit für Kund:innenservice. Nach erfolgreichen Tests in Österreich wird die intelligente Retail-Technologie nun schrittweise auf weitere Märkte ausgerollt – ein starkes Signal für die Zukunft des Handels.
HPE bringt Scale-up-Server mit bis zu 64 TB Arbeitsspeicher für SAP-Anwendungen 12. 05. 2026
Mit dem Compute Scale-up Server 3250 erweitert HPE sein Portfolio für SAP-HANA-Umgebungen und geschäftskritische Anwendungen. Das System unterstützt bis zu 64 Terabyte DDR5-Arbeitsspeicher, basiert auf Intel-Xeon-6-Prozessoren und wurde laut HPE als erster Scale-up-Server mit mindestens 48 TB RAM im SAP BW Edition HANA Benchmark validiert.
Wie BSH mit Echtzeit-Tracking mehr Transparenz in die globale Lieferkette bringt 12. 05. 2026
Globale Lieferketten effizient zu steuern, wird für Unternehmen immer komplexer. BSH setzt deshalb auf Echtzeit-Tracking, um Warenbewegungen weltweit transparenter, planbarer und resilienter zu machen. Der Beitrag zeigt, wie moderne Daten- und Trackinglösungen die Logistik optimieren und schnellere Entscheidungen ermöglichen.
Salesforce macht Slack zur zentralen Arbeitsoberfläche für CRM und KI 11. 05. 2026
Salesforce baut die Integration von Slack weiter aus und positioniert die Plattform künftig als zentrale Arbeitsoberfläche für CRM-Daten, KI-Funktionen und Zusammenarbeit. Ziel ist es, Tool-Wechsel zu reduzieren und Arbeitsprozesse stärker in Slack zu bündeln.
Neue IT-Infrastruktur für den Ernstfall: Wie das Rote Kreuz Steiermark seine kritischen Systeme zukunftssicher macht 11. 05. 2026
Das Rote Kreuz Steiermark setzt mit einer zentralisierten, hochverfügbaren IT-Infrastruktur auf maximale Ausfallsicherheit, Datenschutz und Einsatzbereitschaft. In der neuen Landeszentrale entstand ein vollredundanter Serverraum, der kritische Systeme stabilisiert, die IT entlastet und höchste Anforderungen an Cybersicherheit erfüllt.
BT International integriert STACKIT-Cloud in globale Netzwerkinfrastruktur 08. 05. 2026
BT International und STACKIT kooperieren beim Ausbau souveräner Cloud-Konnektivität in Europa. Unternehmen mit internationalen Standorten sollen dadurch regulatorisch konformen Zugriff auf europäische Cloud-Ressourcen erhalten – künftig auch über private Verbindungen außerhalb der EU.
Neues Innovation Center soll europäische Forschung, KI-Sicherheit und Kundenkooperation stärken 07. 05. 2026
Mit einem neuen Innovation Center in Paris baut Proofpoint seine Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten in Europa aus. Der Cybersecurity-Anbieter will dort gemeinsam mit Kunden und Partnern Sicherheitslösungen für den Einsatz von KI-Agenten entwickeln. Die Investition ist Teil einer breiteren europäischen Expansionsstrategie, die auch zusätzliche Forschungsstandorte und die Integration von Hornetsecurity umfasst.
Ohne moderne Datengrundlage bleibt KI Stückwerk 07. 05. 2026
Manfred Traumüller, Geschäftsführer von HPE Österreich, und Dietmar Wiesinger, Vorstand bei CANCOM Österreich, sprechen im Business-Leader-Doppelinterview über den aktuellen Stand der KI-Readiness bei Daten, über Strategien zur Datenmodernisierung und darüber, wie sie ihre Kunden bei der Umsetzung mit den nötigen Technologien und Plattformen unterstützen.
KI verändert Arbeit grundlegend – Microsoft sieht neue Betriebsmodelle als Schlüssel zum Wettbewerbsvorteil 07. 05. 2026
Der neue Microsoft Work Trend Index 2026 zeigt einen tiefgreifenden Wandel in der Zusammenarbeit zwischen Mensch und KI. Laut der Studie mit 20.000 befragten KI-Nutzerinnen und -Nutzern entsteht der entscheidende Wettbewerbsvorteil künftig nicht mehr durch den Zugang zu KI-Technologien, sondern durch die Art, wie Unternehmen Arbeit rund um KI organisieren. Besonders organisatorische Faktoren wie Kultur, Führung und Anreizsysteme gewinnen dabei an Bedeutung.
Netzmodernisierung im Mobilfunk: A1 kündigt Abschaltung von 2G bis 2028 an 06. 05. 2026
A1 Telekom Austria plant die Abschaltung des 2G-Mobilfunkstandards im Mai 2028. Der Schritt ist Teil einer umfassenden Netzmodernisierung und soll Kapazitäten für neue Technologien schaffen. Gleichzeitig werden betroffene Kunden frühzeitig auf den Umstieg vorbereitet.
SAP plant Übernahme von Prior Labs für tabellarische KI 06. 05. 2026
SAP will Prior Labs übernehmen und mehr als eine Milliarde Euro in den Aufbau eines Frontier-KI-Labors investieren. Fokus sind sogenannte tabellarische Foundation Models für strukturierte Geschäftsdaten.
SAP plant Übernahme von Dremio für agentische KI 06. 05. 2026
SAP will Dremio übernehmen und damit seine Datenbasis für KI-Anwendungen erweitern. Ziel ist die Integration von SAP- und Nicht-SAP-Daten auf einer einheitlichen Plattform.
Warum viele Transformationen scheitern – und was erfolgreiche Unternehmen anders machen 05. 05. 2026
Hartmut Müller, Group VP Value-led Transformation bei ServiceNow, zeigt im Interview, warum digitale Transformation weit über Technologie hinausgeht. Entscheidend sind klare Prozesse, eine gelebte Innovationskultur und die Fähigkeit, neue Lösungen schnell in messbaren Geschäftswert zu überführen. Gleichzeitig wird deutlich, weshalb viele Initiativen genau an dieser Umsetzung scheitern.
Durchbruch bei Magnonen ebnet Weg für kompakte Quantencomputer 05. 05. 2026
Forschende der Universität Wien haben die Lebensdauer von Magnonen deutlich verlängert und damit eine zentrale Hürde in der Quantenforschung adressiert. Die Ergebnisse könnten langfristig neue Ansätze für skalierbare und kompakte Quantencomputer ermöglichen.
Deep Dive: Wie Forescout Vedere Labs Angriffe auf vernetzte Geräte frühzeitig erkennen 04. 05. 2026
Die Forescout Vedere Labs analysieren Cyberbedrohungen auf vernetzte Geräte – von klassischen IT-Systemen bis zu OT-Komponenten wie industriellen Steuerungen. Mit realitätsnahen Angriffsszenarien, globalen Datenquellen und KI-gestützter Analyse entsteht ein detailliertes Lagebild moderner Angriffe auf kritische Infrastrukturen. Ein Deep Dive in Forschung, Honeypots und Threat Intelligence aus erster Hand.
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Orange Business Services

Effizienzbremse E-Mail

Über sinnvolle Alternativen zur E-Mail berichtet Christoph Müller-Dott

Foto: Orange Business Services Der Autor Christoph Müller-Dott ist Managing Director Germany & Austria, Orange Business Services Gute Dinge sind dafür gemacht, lange zu währen, aber nicht alles währt ewig, nur weil es toll ist. So ist es auch mit der guten alten E-Mail. Der Bericht von McKinsey „The social economy: Unlocking value and productivity through social technology” aus 2012 macht deutlich: Viele Mitarbeiter in Unternehmen verbringen Tag für Tag viel zu viel Zeit mit der Bearbeitung von E-Mails. So verwenden Wissensarbeiter durchschnittlich 28 % ihrer Arbeitszeit mit der Bearbeitung der Inhalte ihrer Inboxen. Weitere 19 % sind damit beschäftigt, Informationen zu durchstöbern, um Aufgaben zu Ende zu bringen – und auch viele dieser Informationen sind in E-Mails verborgen.
Viele Unternehmen suchen also nach neuen Wegen, um besser mit E-Mail umzugehen. Manche gehen sogar soweit, E-Mail zumindest firmenintern komplett abzuschaffen und mit anderen Tool wie beisielsweise Enterprise Social Networking-Tools oder internen Projektmanagement-Tools zu ersetzen. Und es funktioniert, wie das Beispiel Atos SE zeigt. Das Unternehmen nutzt für die interne Kommunikation Enterprise Social Networking so erfolgreich, dass es sogar einen Großteil der Olympischen Winterspiele in Sochi 2014 ohne E-Mail bearbeitete.

Shared Knowledge.

Generell gibt es drei Arten von E-Mail: Die einen werden von einer Person zur anderen gesendet, die anderen dienen nur der Übertragung von Dokumenten. Die dritte Art von E-Mails, und das ist mittlerweile der Löwenanteil mit bis zu 90 % bei manchen Usern, werden von Computern versendet. Denn wenn jemand einer anderen Person auf Twitter folgt, oder online ein Service-Ticket in Anspruch nimmt oder eine Bestellung online eingibt, bekommt irgendjemand als Folge davon eine E-Mail von einem Computer automatisch zugeschickt, die unter Umständen in der täglichen Flut von E-Mails beim Empfänger untergeht. Wickelt man solche Prozesse nicht mehr über E-Mail ab, sondern fasst sie in Dashboards sinnvoll zusammen, können sie wesentlich einfacher quantifiziert  und bearbeitet werden. Das Stichwort ist hier Shared Knowledge. Die Informationen zu bestimmten Prozessen und Themen sind nicht mehr in der Inbox einzelner Personen versteckt, sondern in einem Dashboard, das allen Beteiligten zugänglich ist  und über eine gute Suchfunktion verfügt. Kommt eine Anfrage oder ein Auftrag per E-Mail, wird sie dem Dashboard sinnvoll hinzugefügt und kann vom nächsten freien Mitarbeiter zeitnah bearbeitet werden. Auch für neue Mitarbeiter ist diese Art der internen Kommunikation der E-Mail überlegen. Denn im Dashboard sieht die oder der Neue schnell die Historie einzelner Vorgänge, gut nach Themen geordnet und kann sich so viel schneller einarbeiten als mit einer zunächst leeren persönlichen Inbox. Außerdem weiß sie oder er nun schneller, wer im Unternehmen wofür zuständig ist und über welche Erfahrung oder welches Wissen verfügt. Diese Entwicklung geht eindeutig in die Richtung eines echten Social Business bzw. echter Social Collaboration.

Sicherheitsbedenken.

E-Mail stellt generell auch ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar. Es basiert hauptsächlich auf SMTP, was ein recht „geschwätziges“ Textprotokoll ist. Wenn in Firmen oder auch zwischen Firmen E-Mails ausgetauscht werden, it es genau so, als würden informationen über Postkarten verschickt. Für vertrauliche Daten ist das schon ziemlich problematisch. Und es ist nicht nur der Inhalt der E-Mails, der sichtbar wird. Metadaten wie IP-Adressen und E-Mail Client-Versionen lassen einfach Rückschlüsse darauf zu, wo jemand gerade war, als sie/er die E-Mail schrieb oder welches Betriebssystem dabei genutzt wurde usw. Deshalb gibt es mittlerweile auch Initiativen, die sich mit sichereren Versionen von E-Mail beschäftigen und Nachrichten und Metadaten anonym machen.
Wie aber sieht es mit externen E-Mails aus? Lassen sie sich auch so einfach sinnvoll ersetzen? Mit externen E-Mails ist es natürlich nicht ganz so einfach und die oben beschriebenen Tools und Dashboards fokussieren auf interne E-Mails und Prozesse. Ganz auf E-Mail verzichten werden wir also auch in Zukunft nicht. Aber E-Mail kann künftig übersichtlicher, wieder effizienter und sicherer werden, wenn die beschriebenen Tools und Initiativen greifen.

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